Keine klassische Backuplösung
File History ist keine klassische Backuplösung, sondern sichert nur die wichtigsten persönlichen Dateien. Betriebssystem, Anwendungen und Einstellungen werden durch File History nicht gesichert.
Ressourcenschonend
Microsoft preist File History als sehr effizient und schnell an. Statt wie viele klassische Backuplösungen das gesamte Dateisystem nach Änderungen zu durchsuchen und dabei den Rechner auszubremsen, nutzt File History das NTFS-Change-Journal. Darin zeichnet das Dateisystem von Windows 8 alle Änderungen an allen Dateien auf und File History erstellt anhand dieses Journals eine Liste aller Dateien, die kopiert werden müssen.
Dieser Vorgang kann jederzeit unterbrochen und später fortgesetzt werden. Das ist beispielsweise dann relevant, wenn ein System mittendrin in den Schlafmodus geschaltet wird, sich ein Nutzer abmeldet, die Netzwerkverbindung abbricht oder das System zu stark ausgelastet ist und seine Rechenleistung für andere Aufgaben benötigt. File History reagiert auch darauf, ob ein Nutzer das System aktiv verwendet und ob es am Stromnetz hängt. All diese Faktoren werden alle 10 Sekunden überprüft und auf Änderungen reagiert.
So schaltet sich File History beispielsweise ab, wenn der Nutzer sein Notebook zuklappt, und setzt seine Arbeit fort, wenn es wieder aufgeklappt wird. Wird das Backuplaufwerk entfernt, speichert File History die Dateien auf dem Systemlaufwerk zwischen und kopiert sie auf das Backuplaufwerk, sobald dieses wieder angeschlossen wird. So wird sichergestellt, dass der Verlauf auch dann regelmäßig aktualisiert wird, wenn das Backuplaufwerk einmal nicht angeschlossen ist.
Der File-History-Prozess läuft mit geringer Priorität, auch in Bezug auf IO und Speicher. Wann immer ein anderes Programm diese Ressourcen auslasten will, zieht sich File History zurück. Ist der File-History-Prozess im Idle-Modus, benötigt er nur rund 10 MByte Speicher, und auch wenn er läuft, wird nur sehr kurzzeitig ein klein wenig mehr Speicher belegt.
Volle Kontrolle
Der Nutzer hat dabei die volle Kontrolle über File History: Er kann festlegen, wie häufig Änderungen gesichert werden sollen. Dabei können Werte zwischen 10 Minuten und 24 Stunden gewählt werden. Er kann festlegen, wie lange einzelne Versionen aufgehoben werden, von einem Monat bis unendlich. Auch die Größe des lokalen Cache kann bestimmt werden. Zudem können bestimmte Verzeichnisse von der Sicherung ausgeschlossen werden.
Eine Anbindung von File History an Cloud-Speicher wie Microsofts Skydrive ist nicht vorgesehen.
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