Auch in Deutschland wird Google+ Hangouts on Air nun eingeführt.
Auch in Deutschland wird Google+ Hangouts on Air nun eingeführt. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Fernsehen selbst machen Google+ Hangouts On Air nun auch in Deutschland

Google-Plus-Nutzer in Deutschland können ab heute Videochats über Hangouts On Air live senden und auch als Aufzeichnungen über Youtube verbreiten.

Anzeige

Mit Hangouts on Air können Google+-Nutzer ihre eigenen Minifernsehsender aufmachen - für ein beliebig großes Publikum. Das ist ab heute auch in Deutschland und in zehn weiteren Ländern möglich. Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, erklärte dazu: "Es kann noch ein paar Stunden dauern, bis die Hangouts On Air für alle Nutzer zur Verfügung stehen, aber fest steht, dass sie ab heute auch in Deutschland funktionieren."

Mit Hangout on Air sind Googles Hangout-Videochats nicht mehr nur eine private Konversation, sondern eine öffentliche Übertragung sowohl über Google+ als auch über die eigene Webseite und insbesondere auch den eigenen Youtube-Kanal. Hangouts erlauben Videochats für bis zu 10 Teilnehmer, deren Konversationen - oder auch nur Übertragungen einer einzelnen Person - können mit Hangouts on Air einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Wer einen Hangout on Air startet, kann während der Übertragung sehen, wie viele Menschen gerade live zusehen.

Als Hangouts on Air im Mai 2012 in 40 Ländern startete, gehörte Deutschland noch nicht dazu. Damals war laut Keuchel die rechtliche Prüfung auch für Deutschland noch nicht abgeschlossen. Mit dem deutschen Rundfunkrecht sehe Google keine Probleme: "Wir haben Hangouts on Air in einigen europäischen Ländern bereits im Mai gelauncht, und dort ist die Rechtslage bezüglich des Rundfunkrechts auch nicht anders als in Deutschland. Denn der Rundfunkbegriff wird ja durch eine EU-Richtlinie bestimmt."

Das noch nicht ans Internetzeitalter angepasste deutsche Rundfunkrecht sieht eine Zulassungspflicht für Angebote vor, die "linear und für einen zeitgleichen Empfang bestimmt sind" und mehr als 500 Zuschauer erreichen.

 
Video: Wie sich mit Hangouts on Air eine Nachrichtensendung umsetzen lässt

"Ob individuelle Hangouts on Air Rundfunk sind, können wir nicht beurteilen. Wir geben unseren Nutzern aber insofern eine Hilfestellung, als wir sie in der 'Hilfe' auf eine Checkliste der Landesmedienanstalten hinweisen. Dort gibt es Informationen zu der Frage, unter welchen Umständen Videoangebote im Internet als Rundfunk einzuordnen sein können", so Keuchel. Google und Youtube seien nicht für die Inhalte verantwortlich, die Keuchel als klassischen "user generated content" bezeichnet.


guineapig 23. Aug 2012

http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Richtlinien...

sofias 15. Aug 2012

das währ doch was, bleibt denen weniger zeit zum zensieren und diabolisch dabei zu lachen.

Kommentieren



Anzeige

  1. Architect Cloud Platform / IaaS (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. Spezialistin / Spezialist E-Government und Online-Services
    VBL, Karlsruhe
  3. Anwendungsberater/in für Lösungen im Produktbereich Bürgerservice
    Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Heilbronn
  4. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk First / Second Level
    Heide-Park Soltau GmbH, Soltau

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. 2K-Sale bei Steam
  2. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain PS4
    69,99€ - Release 01.09.
  3. TOPSELLER: Sid Meier's Starships [PC Steam Code]
    8,74€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  2. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  3. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  4. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor

  5. Test Borderlands Handsome Collection

    Pandora und Mond etwas schöner

  6. Net-a-Porter

    Amazon soll vor 2-Milliarden-Dollar-Übernahme stehen

  7. Fire TV mit neuer Firmware im Test

    Streaming-Box wird vielfältiger

  8. Knights Landing

    Die Xeon Phi beherbergt Intels bisher größten Chip

  9. Volker Kauder

    Mehr deutsche Teststrecken für selbstfahrende Autos gefordert

  10. Wearable

    Smartwatch Olio soll vor Benachrichtigungsflut schützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Jugendliche und soziale Netzwerke: Geh sterben, Facebook!
Jugendliche und soziale Netzwerke
Geh sterben, Facebook!
  1. 360-Grad-Videos und neuer Messenger Facebook zeigt seinen Nutzern Rundumvideos
  2. Urheberrecht Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück
  3. Urheberrecht Abmahnung wegen Nutzung des Facebook-Buttons bei Bild.de

KNX-Schwachstellen: Spielen mit den Lichtern der anderen
KNX-Schwachstellen
Spielen mit den Lichtern der anderen
  1. Danalock Wenn das Smartphone die Tür öffnet
  2. Apple Homekit will nicht in jedes Smart Home einziehen
  3. Elgato Eve Heimautomation mit Apple Homekit

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

  1. Re: "saubere Entfernen" des USB-Sticks sinnlos

    SchreibenderLeser | 21:48

  2. Re: Die BRD möchte, dass ich ein E-Auto kaufe?

    AlphaStatus | 21:36

  3. Re: Man das wäre ein Traum dort zu arbeiten...

    Technikfreak | 21:35

  4. Re: Das alte Trackpad

    MasterPopaster | 21:28

  5. Re: Geht WPS endlich?

    drvsouth | 21:26


  1. 17:09

  2. 15:52

  3. 15:22

  4. 14:24

  5. 14:00

  6. 13:45

  7. 13:44

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel