Fast so schnell wie eine SSD: Intel zeigt Seagates SSHD mit Hybrid Information
Von der Momentus XT wird es bald einen Nachfolger für Ultrabooks geben. (Bild: Seagate)

Fast so schnell wie eine SSD Intel zeigt Seagates SSHD mit Hybrid Information

IDF

Intel hat einen noch unbekannten Prototyp einer flachen Hybridfestplatte von Seagate in Betrieb gezeigt, die fast eine SSD schlagen konnte. Dank SATA-IO Hybrid Information soll bereits auf Betriebssystemebene entschieden werden, welche Daten zwischengespeichert werden. Auch WDC und Toshiba werden davon profitieren.

Anzeige

Seagate arbeitet an einer neuen Hybridfestplatte, die auf dem IDF demonstriert wird. Der Festplattenhersteller arbeitet schon länger mit dem Kürzel SSHD, wenngleich diese Kombination aus SSD und HDD nicht allzu bekannt ist. Es gibt noch keinen Namen für die funktionierende Festplatte. Sie bietet 500 GByte Kapazität und 16 GByte Flash-Speicher. Laut Intel ist das genug, um den durchschnittlichen Datenzugriff eines Nutzers über den Zeitraum von zwei Wochen zwischenzuspeichern.

Hybrid Information beschleunigt Hybridlaufwerke um 30 Prozent

Die SSD unterstützt SATA-IO Hybrid Information. Intel wird aber erst im zweiten Halbjahr des Jahres 2013 bereit sein, diese neue Funktion mit Smart Response treiberseitig zu unterstützen und empfiehlt mindestens 16 GByte SSD-Cache auf der Festplatte. Mit Hybrid Information soll ein Hybridlaufwerk bis zu 30 Prozent schneller sein als Laufwerke, die nur über ihre Firmware versuchen herauszufinden, was der Nutzer häufig macht.

Intel analysiert dabei auf Betriebssystemebene, was der Nutzer tut und gibt der Festplatte den Befehl, welche Teile in den SSD-Cache ausgelagert werden sollen. Die neue SSHD soll dann nahezu dieselbe Leistung bieten wie eine reine SSD, was Intel auch schon demonstrierte.

Über etwa 3 Minuten lief ein Benchmark auf einer klassischen Festplatte. SSD (Intel 520 mit 240 GByte) und SSHD brauchten nur ein Drittel der Zeit für ein typisches Anwendungsszenario, bestehend aus dem Öffnen von Anwendungen und Daten. Die Unterschiede sind aber fast nicht auszumachen. In einem Fall brauchte die Intel-SSD 62 Sekunden. Die Seagate-SSHD rund 64 Sekunden. Intel hat die SSHD auch schon trainiert und nannte uns die Trainingsdaten. Im ersten Durchlauf waren es laut Intel 170 Sekunden, im zweiten bereits 95 Sekunden. Im Dritten reduzierte sich der Durchlauf auf 78 Sekunden, um dann langsam auf Werte um die 65 Sekunden zu kommen.

Flaches Ultrabook-Laufwerk 

Phreeze 17. Sep 2012

mich würde nicht einmal ein 5zoll format stören (wenn es den nötigen Speed bringt). In...

Phreeze 17. Sep 2012

Nicht nur für dich, sondern für ALLE Datenzenter in allen Firmen. Das kann ich glaub ich...

PhilSt 15. Sep 2012

Vielleicht mal selber rechnen, wie lang so eine SSD braucht, bis sie "worn out" ist...

ichbinsmalwieder 14. Sep 2012

Warum sollten sie dann statt SSDs Hybridfestplatten benutzen?

Kommentieren



Anzeige

  1. (Junior) Consultant (m/w) Big Data / Business Intelligence / Data Warehouse
    saracus consulting GmbH, Münster und Baden-Dättwil (Schweiz)
  2. SAP CRM Berater (m/w)
    SPIRIT/21, Braunschweig
  3. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  4. IT-Demand- und -Projektmanger für Business Units mit Fokus Logistik / SCM (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel