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Detail des Konzeptfahrzeugs von Faraday
Detail des Konzeptfahrzeugs von Faraday (Bild: Faraday Future)

Neue Fabrik für eine Milliarde Dollar

In einer Industriehalle im Süden von Los Angeles arbeitet Faraday Future an dem elektrischen Zukunftsauto. Früher wurde die Halle vom japanischen Autokonzern Nissan als Forschungs- und Entwicklungszentrum genutzt. Heute herrscht Startup-Atmosphäre und Aufbruchsstimmung. Im Büro des Personalchefs hängt eine große Tafel, auf der täglich die Zahl der neuen Mitarbeiter nach oben korrigiert wird. Über 500 sollen es bis Ende des Jahres werden, und sobald die Produktion losgeht, noch einmal deutlich mehr. Sampson ist längst nicht der einzige ehemalige Tesla-Ingenieur. Doch auch von den deutschen Luxus-Autobauern Audi und BMW hat Faraday Mitarbeiter abgeworben, ebenso wie vom Streaming-Dienst Hulu und aus der Luftfahrt- und Medizintechnikbranche.

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"Wir brauchen nicht nur Auto-Experten. Wir suchen eine gute Mischung an Leuten aus ganz verschiedenen Bereichen, um etwas Neues zu schaffen", sagt Samspon. Chef-Designer Richard Kim hat zuvor bei BMW die Elektro-Autos i3 und i8 mitgestaltet. Ein Faraday-Testfahrzeug ist bereits auf den Straßen unterwegs. Wer der Chef von Faraday Future ist, wird ebenfalls geheim gehalten.

Keine Details über Geldgeber

In der Auto-Welt wird eifrig spekuliert: Könnte Faraday Future in Wahrheit das Auto-Projekt von Apple sein? Oder ist es der chinesische Milliardär Jia Yueting, der die chinesische Version des Streaming-Dienstes Netflix, LeTV, leitet und bereits Ambitionen für den elektrischen Automarkt angekündigt hat? "Wir haben eine breit angelegte Strategie, was unsere Finanzierungswege betrifft. Aber im Moment können wir keine Details über unsere Geldgeber preisgeben", sagt Sampson. Er winkt ab. "Wir haben ja zum Glück andere, interessante Dinge, über die wir reden können, statt uns mit solch langweiligen Themen aufzuhalten." Seine Kassen sind üppig gefüllt. Eine Milliarde Dollar wird Faraday in ein amerikanisches Autowerk investieren. Vergangene Woche gab das Unternehmen den Ort bekannt: Im Norden von Las Vegas, im Bundesstaat Nevada soll die Fabrik gebaut werden, die 4.500 Mitarbeiter beschäftigen wird. In Nevada baut Tesla-Chef Elon Musk gerade seine Batterie-Fabrik Gigafactory. Ein erster Faraday-Prototyp soll auf der Consumer Electronics Messe im Januar in Las Vegas vorgestellt werden.

Beobachtet von der Konkurrenz

Yueting wäre nicht der erste chinesische Investor, der Geld in Elektroautos steckt. Atieva, ein anderes kalifornisches Elektroauto-Startup, das vom ehemaligen Tesla-Manager Bernard Tse gegründet wurde, arbeitet eng mit dem staatlichen chinesischen Autohersteller BAIC zusammen. Fisker wurde vom chinesischen Zulieferer Wanxiang übernommen und firmiert nun als Karma Automotive.

Die traditionelle Autobranche beobachtet die Entwicklungen genau. "Wir sprechen viel über Faraday Future", verriet Audis Amerika-Chef Scott Keogh im Handelsblatt-Inverview. Sollte es ihnen gelingen, tatsächlich ein Auto auf den Markt zu bringen, "dann werden sie auch ein Konkurrent werden".

 Faraday Future: Rätselhafter Tesla-Rivale verrät erste Details

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GrandmasterA 16. Dez 2015

Doch, genau hier hast Du das behauptet, indem Du StickYY unterstellst, er würde in seiner...

jo-1 16. Dez 2015

und das ist sehr gut so!! - it's either the highway or my way ,-)

donadi 16. Dez 2015

Allerdings stimmt das zum größten Teil so nicht. Es sind in den allermeisten Fällen...

rammseiger 16. Dez 2015

Richtig wäre: "Stellen Sie sich vor, Sie besäßen ein Auto nicht mehr, sondern kaufen nur...

rammseiger 16. Dez 2015

Das Durchschnitts-Auto in Deutschland ist 8 Jahre alt. D.h. auf jeden Neuwagen kommt...



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