Abo
  • Services:
Anzeige
Uber hat monatelang einen Einbruch in seine Server verschwiegen.
Uber hat monatelang einen Einbruch in seine Server verschwiegen. (Bild: QUIQUE GARCIA/AFP/Getty Images)

Fahrerdienst: Uber verschweigt monatelang einen Server-Einbruch

Uber hat monatelang einen Einbruch in seine Server verschwiegen.
Uber hat monatelang einen Einbruch in seine Server verschwiegen. (Bild: QUIQUE GARCIA/AFP/Getty Images)

Der Fahrdienst Uber hat mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um Informationen über eine Datenpanne zu veröffentlichen - und davor fast ebenso lang, um sie überhaupt zu entdecken. Über 50.000 Fahrer in den USA sind betroffen.

Anzeige

Der Fahrdienst Uber gibt einen Einbruch in seine Server bekannt, der im Mai 2014 stattfand und im September 2014 bemerkt worden ist. Mehr als 50.000 Datensätze registrierter Fahrer in den USA sind betroffen. Der Vorfall wirft ein schlechtes Licht auf die IT-Sicherheit wie auch die Informationspolitik des Taxi-Konkurrenten.

Mit einem gestohlenen Schlüssel hätten sich die Einbrecher bereits am 13. Mai 2014 Zugang zu einer Fahrerdatenbank verschafft, berichtet das Unternehmen. Dort hätten sie über 50.000 Datensätze gestohlen, in denen die Namen und die Nummern der Führerscheine der betroffenen Fahrer vermerkt waren. Es handele sich dabei um Fahrer aus mehreren US-Bundesstaaten, heißt es in einem Blogeintrag. Jedoch sei nur ein kleiner Prozentsatz von dem einmaligen Einbruch betroffen.

Einbruch blieb vier Monate unentdeckt

Erst am 17. September habe Uber den Einbruch bemerkt. Das Unternehmen habe umgehend reagiert und die Zugänge zu der Datenbank wieder abgesichert. Warum die Betroffenen erst jetzt über den Einbruch informiert werden, darüber schweigt sich das Unternehmen aber aus. Stattdessen beschwichtigt Uber: Es gebe bisher keine Hinweise darüber, dass die gestohlenen Daten von den Dieben missbraucht worden seien.

Das Pikante: In den USA gilt der Führerschein gleichzeitig als amtlicher Personalausweis und muss beispielsweise bei Zahlungen, Überweisungen oder Kreditkartentransaktionen vorgelegt werden. Die betroffenen Fahrer werden jetzt gebeten, ihre Bankunterlagen auf unerlaubte Abrechnungen oder Zahlungen zu prüfen. Dieser Hinweis klingt fast zynisch angesichts der Aussage, man habe bislang noch keinen Missbrauch der Daten registriert. Außerdem bekommt jeder Betroffene eine bezahlte einjährige Mitgliedschaft bei einem Überwachungsdienst bei Identitätsdiebstahl.

Nachtrag vom 3. März 2015, 12 Uhr

Offenbar ist Uber selbst schuld an dem Datenleck. Einer Untersuchung zufolge hat ein Mitarbeiter den Schlüssel zur Datenbank versehentlich bei Githubs Cloud-Dienst Gist veröffentlicht. Uber will Github nun per Gerichtsbeschluss zwingen, die IP-Adressen derjenigen zu übergeben, die Zugang zu dem Schlüssel gehabt haben könnten.


eye home zur Startseite
der_heinz 03. Mär 2015

Klar geht das und auch am PC ging das schon immer, aber immer mit zusätzlichem Aufwand...

__destruct() 03. Mär 2015

Und der Punkt, an dem es illegal wird, ist spätestens der, an dem man die Datensätze...

lemmer 01. Mär 2015

.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  2. INTENSE AG, Würzburg, Köln
  3. eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz
  4. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)


Anzeige
Top-Angebote
  1. und 15€ Cashback erhalten
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. (u. a. Assassins Creed IV Black Flag 9,99€, F1 2016 für 29,99€, XCOM 4,99€, XCOM 2 23,99€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  2. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen
  3. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen


  1. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  2. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  3. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  4. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  5. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  6. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  7. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  8. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  9. Rule 41

    Das FBI darf jetzt weltweit hacken

  10. Breath of the Wild

    Spekulationen über spielbare Zelda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Senode: Eine ganze Komposition in zwei Graphen
Senode
Eine ganze Komposition in zwei Graphen
  1. Offlinemodus Netflix erlaubt Download ausgewählter Filme und Serien
  2. LG PH450UG LED-Kurzdistanzprojektor arbeitet mit Akku
  3. Freenet TV DVB-T2 Receiver mit Twin-Tuner brauchen nur ein Abo

HTC 10 Evo im Kurztest: HTCs eigenwillige Evolution
HTC 10 Evo im Kurztest
HTCs eigenwillige Evolution
  1. Virtual Reality HTC stellt Drahtlos-Kit für Vive vor
  2. Google Im Pixel steckt wohl mehr HTC als gedacht
  3. Desire 10 Lifestyle HTC stellt noch ein Mittelklasse-Smartphone für 300 Euro vor

Turris Omnia im Test: Ein Router zum Basteln
Turris Omnia im Test
Ein Router zum Basteln
  1. Botnetz Telekom-Routerausfälle waren nur Kollateralschaden
  2. BGH-Urteil Keine Störerhaftung bei gehacktem WLAN-Passwort
  3. Fritzbox 6430 Cable AVM liefert Einsteigerrouter für Kabelanschluss

  1. Re: Jederzeit wieder!!!

    x2k | 23:26

  2. Re: Selbst schuld, wer das benutzt (kt)

    GenXRoad | 23:25

  3. Re: Erinnert an diesen neuen US-Tarnkappen...

    turageo | 23:21

  4. Re: Willkommen im Neuland

    My1 | 23:20

  5. Re: Rom Berlin 18h 39min

    Jossele | 23:15


  1. 18:27

  2. 18:01

  3. 17:46

  4. 17:19

  5. 16:37

  6. 16:03

  7. 15:34

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel