Fälschung Drohne Eye3 fliegt aus Kickstarter

Sie war zwar beliebt, aber offensichtlich nicht echt: Kickstarter hat die Spendenaktion für die Kameradrohne Eye3 nach Plagiatsvorwürfen beendet.

Anzeige

Kickstarter hat die Spendenaktion für die Kameradrohne Eye3 beendet. Grund sind Vorwürfe, die Drohne sei keine Eigenentwicklung von Kellie Sigler und ihrem Mann.

Nutzer der Website DIY Drones hätten aufgedeckt, dass es sich bei Eye3 um eine bereite existierende Drohne handele, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Chris Anderson, Chefredakteur des US-Technoloiemagazins Wired, hatte darauf hingewiesen, dass es sich bei Eye3 offensichtlich um einen Hexacopter von Xaircraft handelt.

Das Foto, das die Siglers auf Kickstarter veröffentlicht haben, stammt demnach von der Website CNC Helicopter. Dort hat es die Herkunftsbezeichnung www.cnchelicopter.com, die aber offensichtlich aus dem Bild herausretuschiert wurde. CNC Helicopter ist ein Onlineshop für Drohnen.

Die Siglers scheint sich keiner Schuld bewusst. Kickstarter habe das Spendenprojekt beendet, ohne sie zu kontaktieren oder eine Begründung abzugeben, schreibt Kellie Sigler. Die beiden wollen weitermachen und haben für Eye3 eine neue Website eingerichtet.

Die Resonanz der Nutzer war überwältigend: Schon nach wenigen Tagen hatten Nutzer über 78.000 US-Dollar zugesagt - Ziel der Aktion war, 25.000 US-Dollar zusammenzubekommen. Allerdings hat keiner von ihnen Geld verloren: Das Projekt war erst in der Phase der Zusicherung. Die Zahlung wird erst am Ende der Spendenaktion fällig.


elcaleuche 02. Feb 2012

+1

Netspy 02. Feb 2012

Mit KK im Garten in die Luft schießen, tolle Idee! Da kann dein Nachbar mit der Drohne...

falstaff 01. Feb 2012

...etwas mehr über die bestehenden Open Source Projekte berichten, anstatt irgendwelchen...

Kommentieren




Anzeige
Anzeige

  1. Junior Systementwickler (m/w)
    Flughafen München GmbH, München-Flughafen
  2. Linux / UNIX-Spezialist (m/w)
    SPIRIT/21, deutschlandweit
  3. Software Development Engineer, Testing Specialist (m/w) Enterprise Search
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich
  4. Junior Softwareentwickler (m/w) mit Schwerpunkt iOS
    TeamViewer GmbH, Stuttgart-Vaihingen, Göppingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Innodisk: Winzige NanoSSD erreicht 480 MByte/s
Innodisk
Winzige NanoSSD erreicht 480 MByte/s

Der taiwanische SSD-Hersteller Innodisk stellt mit seiner NanoSSD eine regelrecht winzige SSD mit SATA-Unterstützung vor. Die NanoSSD hat nur etwa 1 Prozent der Größe einer 2,5-Zoll-SSD und speichert bis zu 64 GByte.

  1. SSDs Seagate meint es ernst
  2. HGST SSD erreicht 1,2 GByte pro Sekunde dank SAS12
  3. Toshiba SSDs bis 512 GByte mit 19-Nanometer-Flash

München: Limux bleibt technisch anspruchsvoll
München
Limux bleibt technisch anspruchsvoll

Linuxtag 2013 Das Limux-Projekt geht in den Regelbetrieb über. Viel Arbeit fällt bei der Umstellung der Münchner Stadtverwaltung auf Linux trotzdem noch an - für die Techniker und die Stadtverwaltung, die eine Strategie für den Umgang mit Open-Source-Projekten erarbeiten muss.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Adobes CFF Engine Bessere Schriftdarstellung für Android, iOS und Linux
  3. Entwicklerplatinen Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Zum Artikel