Kein Einzelfall, denn Facebook muss Geld verdienen

Anzeige

Facebook hat in der Vergangenheit wiederholt negative Schlagzeilen verursacht. So hat der Konzern nicht nur ohne Rücksprache mit seinen Nutzern E-Mail-Adressen ausgetauscht, sondern dabei auch gleich noch Kontaktdatenbanken manipuliert. Letzteres soll ein Versehen gewesen sein, wie Facebook beteuert. Trotzdem ist das soziale Netzwerk so über einen Zeitraum von wenigen Tagen plötzlich zu einem der größten E-Mail-Anbieter der Welt geworden.

Seit einiger Zeit wird es zudem für Nutzer immer schwieriger, ihr eigenes Facebook-Profil und ihren Newsfeed unter Kontrolle zu halten. Das liegt auch daran, dass sich Unternehmen und neuerdings auch Privatnutzer Aufmerksamkeit kaufen können. Ein Nutzer, der Geld für seine Einträge zahlt, wird im Freundeskreis eher wahrgenommen als einer, der ohne Finanzmittel Inhalte verbreitet.

Facebook passt seine Algorithmen ständig an

Noch schwerwiegender wirkt unserer Erfahrung nach, dass Facebook versucht, den Newsfeed an die Nutzerinteressen anzupassen, was nur selten gelingt. Wir konnten in der Redaktion gehäuft Situationen beobachten, in denen Personen aus dem Newsfeed komplett ausgeblendet wurden. Facebook analysiert stark die Kommunikation zwischen den Mitgliedern. Wer sich nicht innerhalb von Facebook Nachrichten schickt, sondern herkömmliche E-Mails zur regelmäßigen Kommunikation verwendet, wird feststellen, dass er seine Bekannten bei Facebook seltener sieht, da Facebook die zwischenmenschliche Beziehung der Teilnehmer nicht sehen kann. Dem kann mit der Bildung von Gruppen entgegengewirkt werden, die dann einzeln durchgegangen werden. Aber auch dort sind die Anzeigen nicht vollständig.

Die vielen Experimente verärgern zunehmend die Nutzer des sozialen Netzwerks. Doch Änderungen an den Algorithmen könnten höhere Gewinne bringen und Facebook steht unter Druck. Bei schwachem Börsenkurs hat das Unternehmen im dritten Quartal 2012 einen Verlust vermeldet.

 Facebook: Telefonnummern werden indirekt für Werbung genutzt

knarf 25. Jan 2013

Krasse Wurst!

Trockenobst 03. Dez 2012

Das verlangen einige Leute seit Jahren. Auch gegen Geld die Timeline zu schneiden und...

mcBlues 23. Nov 2012

yep. Und das nur einer der vielen Gründe, warum man Facbook hassen kann. Es gibt...

Vollpfosten 21. Nov 2012

Diese Telefonnummer gab ich in meinem Profil hinterlegt, da kann anrufen wer will Würde...

__destruct() 21. Nov 2012

Also bitte ... bei Handynummern gibt es 1,1×10^12 Möglichkeiten. Ich habe mal eben mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  4. JAVA, JEE Entwickler (m/w)
    IT FRANKFURT GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel