Facebook: Millionen Telefonnummern und Mailadressen veröffentlicht
(Bild: Michael Dalder/Reuters)

Facebook Millionen Telefonnummern und Mailadressen veröffentlicht

Seit 2012 gab es einen Bug im DYI-Tool Facebooks, der es Nutzern erlaubte, an nicht öffentliche Telefonnummern und E-Mail-Adressen ihrer Freunde zu gelangen. Der Betreiber hat sich entschuldigt.

Anzeige

Durch einen Fehler waren bei Facebook 6 Millionen nicht öffentliche Telefonnummern und E-Mail-Adressen für Freunde sichtbar. Das gab der Betreiber des zweitgrößten sozialen Netzwerks bekannt. "Wir haben dies bereits unseren Aufsichtsbehörden in den USA, Kanada und Europa gemeldet, und wir sind dabei, die betroffenen Nutzer per E-Mail zu benachrichtigen", heißt es bei Facebook Security.

Gefunden wurde der Fehler durch das White-Hat-Programm des Betreibers, das Sicherheitsprobleme aufspüren soll.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bestand das Sicherheitsproblem seit dem Jahr 2012.

Tina Kulow, die Sprecherin von Facebook-Deutschland, erklärte Golem.de: "Wir mussten vor kurzem feststellen, dass innerhalb unseres Tools 'Download Your Information (DYI)' ein Bug aufgetreten ist. Einige Menschen, die das Tool nutzten, haben Informationen erhalten, die sie nicht hätten erhalten dürfen. Es handelt sich dabei ausschließlich um Telefonnummern und E-Mail-Adressen von ihren Facebook-Freunden, auch wenn diese Facebook-Freunde beispielsweise die Sichtbarkeit ihrer E-Mail-Adresse für diese Person nicht erlaubt haben. Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Nutzern. Zu diesem Zweck haben wir in den vergangenen Stunden alle Betroffenen individuell informiert. Wir arbeiten hart daran, die Plattform sicher zu machen und solche Bugs in Zukunft auszuschließen."

Facebook ist gegenwärtig wegen der Enthüllungen um Prism massiv unter Druck. Zudem berichtete die New York Times, der frühere Sicherheitschef von Facebook, Max Kelly, sei im Jahr 2010 zur NSA gegangen. Auch wenn die Unternehmen versicherten, nur gezwungenermaßen mit der NSA zu kooperieren, würden gelegentlich eigene geheime Teams mit Firmenexperten gebildet, um bessere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der NSA zu finden und die Kundendaten besser zugänglich zu machen. Dies geschehe, um die Vorgänge besser kontrollieren zu können. Die Behörde übe einen subtilen, aber starken Druck aus, um besseren Zugriff auf Daten zu haben.


hw75 03. Jul 2014

Früher gabs mal Telefonbücher, dort standen millionenweise Namen mit zugehörigen...

Skwirrel 25. Jun 2013

Passt :). Denke können dass dann hier abhaken.

modder31415 24. Jun 2013

Eigentlich überflüssig in der Zeit von Facebook, Google+, Twitter und wie sie alle...

Niriel 24. Jun 2013

Soweit ich weiß ist das eine Funktion die beim Anlegen eines Accounts aufgerufen wird um...

ramboni 24. Jun 2013

+1 Bis dahin gibts dann was neues :o)

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  2. Projektmanager (m/w) für Projekte im Bereich Store Solutions
    GK SOFTWARE AG, Schöneck / Vogtland, Berlin, St. Ingbert / Saarland
  3. IT-Techniker (m/w)
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt (bei Flensburg)
  4. Head of Ad Management (m/w)
    Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Air Food One

    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

  2. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  3. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  4. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  5. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  6. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  7. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  8. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  9. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  10. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

    •  / 
    Zum Artikel