Facebook: Firefox-Erweiterung macht die Privatsphäre bunt
Das Logo des Facebook Privacy Watchers (Bild: Screenshot Golem.de)

Facebook Firefox-Erweiterung macht die Privatsphäre bunt

Den Überblick verloren, wer welche Beiträge in der eigenen Facebook-Chronik sehen kann? Der Facebook Privacy Watcher ist eine Erweiterung für Firefox, mit der Privatsphäre-Einstellungen farblich hervorgehoben und geändert werden können.

Anzeige

Wer kann sehen, mit wem ich mich vernetze und wer sieht welche Beiträge auf meiner Timeline: Der Chef? Die Arbeitskollegen? Freunde und Verwandte? Oder alle? Für unerfahrene Nutzer des Netzwerks können die Privatsphäre-Einstellungen undurchsichtig und kompliziert sein. Zumindest für Firefox-Nutzer gibt es jetzt eine Erweiterung, die einige Einstellungen transparenter und damit einfacher macht.

Einmal installiert, liest der Facebook Privacy Watcher die Privatsphäre-Einstellungen des Nutzers in einem Tab des Browsers aus und hebt die Beiträge in der Chronik farblich hervor.

 
Video: Facebook Privacy Watcher (Quelle www.daniel-puscher.defpw)

Ein grüner Beitrag bedeutet, dass jeder Facebook-Nutzer diesen Post sehen kann - er ist also öffentlich und nicht auf einen Nutzerkreis beschränkt. Orange bedeutet, dass der Beitrag nur für die eigenen Freunde sichtbar ist. Blaue Beiträge sind für einige Nutzer aus der Freundesliste nicht sichtbar und rot hervorgehobene Mitteilungen sind vor allen Nutzern versteckt.

Mit wenigen Klicks lassen sich - einmal ausgelesen - alle Beschränkungen ändern. Beiträge, die für alle sichtbar sind, können zum Beispiel auf den eigenen Freundeskreis beschränkt werden. Dazu reicht ein Klick auf den Beitrag. Dann öffnet sich ein Rädchen, in dem die vier Farben angezeigt werden. Ein Klick auf Orange und schon ist die Einstellung geändert. Alternativ kann der Nutzer auch Schaltflächen statt des Farbkreises benutzen.

Der Facebook Privacy Watcher soll auch auf der Seite funktionieren, auf der die Informationen des Facebook-Nutzers wie "Arbeit und Ausbildung" und Kontaktinformationen angezeigt werden. Die farblich hervorgehobenen Einstellungen sollen mit einem Klick auf die entsprechende Farbe geändert werden können. Bei einem Test der Erweiterung in unserer Redaktion hat das allerdings nicht funktioniert, ebenso wie das Bearbeiten der Fotoalben.

Die Firefox-Erweiterung befindet sich in der Betaphase. Deren Entwickler, Daniel Puscher, betont, bei Änderungen von Facebook könne es passieren, "dass das Addon nicht mehr richtig funktioniert". Dann müsse die Erweiterung an Facebook angepasst werden. Dafür sucht Puscher Entwickler, die das Projekt weiterentwickeln wollen.


theonlyone 04. Dez 2012

Jo farben könnte man deutlich "editierbarer" machen, vielleicht auch farbenblinde mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Inhouse Consultant (m/w) RightNow (Oracle Service Cloud)
    MS E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  3. Softwareentwickler (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen
  4. Senior Web-Entwickler (m/w)
    S Broker AG & Co. KG, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Homespots

    Kabel Deutschland zählt 500.000 WLAN-Hotspots

  2. Android

    Google vereinfacht Zertifizierungsprozess

  3. Samba

    Amazon bringt Active Directory in die Cloud

  4. Gesetzentwurf

    Ungarn will Steuer von 49 Cent pro GByte erlassen

  5. Nokia

    Offline-Navigation Here für alle Android-Geräte

  6. Test F1 2014

    Monotonie auf der Strecke

  7. Projekt Phoenix

    Open-Source-Alternative zu Apples Swift

  8. Phishing

    Gezielte Angriffe über Onlinewerbung

  9. Thomas Gleixner

    Echtzeit-Linux wird Hobbyprojekt

  10. Aquabook 3

    Das wassergekühlte Gaming-Notebook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

    •  / 
    Zum Artikel