@facebook.com: Es war nur ein Fehler im System
E-Mail-Adressänderung durch Facebook hat Auswirkungen auf Adressbücher. (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

@facebook.com Es war nur ein Fehler im System

Mehr als eine Woche, nachdem das soziale Netzwerk und neuerdings große E-Mail-Dienstleister Facebook ungefragt E-Mail-Adressen und Adressbücher veränderte, äußert sich der Konzern nun zu den Vorfällen - zum Teil.

Anzeige

Faceboook hat sich in den USA zu den zwangsweise eingeführten E-Mail-Adressen und den folgenden Veränderungen von E-Mail-Adressen geäußert. Wie Cnet erklärt wurde, war die ungefragte Veränderung der E-Mail-Adressen in den Kontaktdatenbanken ein Softwarefehler.

Über das API wurde bei einigen Geräten versehentlich nicht die primäre, sondern die zuletzt hinzugefügte E-Mail-Adresse gezogen und den Kontakten zugeordnet. Das ist in aller Regel dann die eine @facebook.com-E-Mail-Adresse, die Facebook ohne Rückfrage auf dem Profil mit der Haupt-E-Mail-Adresse getauscht hat. Letzteres ist offenbar kein Fehler, denn dazu erklärt Facebook auch Cnet nichts.

Die Stellungnahme liegt auch auf Deutsch vor, darin heißt es: "Die Synchronisierung der Kontakte wird auf Geräten mittels einer API durchgeführt. Für die meisten Geräte haben wir überprüft, dass die API korrekt funktioniert und die primäre E-Mail-Adresse, die dem Facebook-Konto zugeordnet ist, übernimmt. Allerdings wurde durch einen Bug auf bestimmten Geräten die letzte E-Mail-Adresse, die dem Konto hinzugefügt wurde, übernommen statt der primären E-Mail-Adresse. Infolgedessen wurde die @facebook.com-Adresse übernommen. Wir sind dabei, dieses Problem zu beheben und werden es bald gelöst haben. Anschließend sollten auch diese einzelnen Geräte die richtigen Adressen übernehmen." Welche Geräte betroffen sind, ist weitgehend unklar. Bekannt ist bisher, dass die iOS-6-Beta und einige Android-Geräte anfällig sind. Der Facebook-Nutzer muss das im Zweifel selbst herausfinden.

Facebook gibt zudem zu, dass in wenigen Fällen auch E-Mails verschwinden, die zuvor durch das Netzwerk umgeleitet wurden. Fehlernachrichten von Facebook über die Nichtzustellbarkeit sollen zum Teil als Spam eingestuft worden sein und erreichten so nicht den Absender. In den meisten Fällen ist die umgeleitete E-Mail aber in dem Facebook-Account angekommen, versichert die Firma. Facebook erklärt Cnet nochmals, wie diese zu finden sind, äußert sich aber nicht dazu, warum es keine Eingangsbenachrichtigung gibt. Weder zum E-Mail-Wechsel noch zu eingehenden E-Mails, die nicht einfach zu finden sind.

Facebook-Nutzer zeigen sich derweil ziemlich unbeeindruckt von den Veränderungen. Sie bekommen diese in den meisten Fällen gar nicht mit. Einige von uns durchgeführte Stichproben ergaben, dass die meisten Nutzer die neue E-Mail-Adresse als ihren Hauptkontakt beibehalten. Es gibt derzeit nur wenige Wege, die Änderungen zu entdecken. Eine Mitteilung durch das soziale Netzwerk selbst gehört bisher nicht dazu. Damit hat Facebook sein Ziel erreicht und wurde innerhalb einer Woche mit seinen 901 Millionen Nutzern zu einem der wichtigsten E-Mail-Dienstleister weltweit.


Spaghetticode 03. Jul 2012

Ups, ich habe auch heute wieder vergessen, mir ein Facebook-Konto anzulegen. Mist! Ich...

azeu 03. Jul 2012

Hat den jemand beobachtet im betreffenden Zeitraum?

Garius 03. Jul 2012

Bald bei Facebook: Die Zuckerbergschen Gesetze 1) Ein Facebook Nutzer darf keine Facebook...

S-Talker 03. Jul 2012

...zumindest in die andere Richtung. *@facebook.com steht bei meinem Spamfilter auf der...

BLUBBBEL 03. Jul 2012

Die haben sich gedacht: "Hey, wir manipulieren mal die Adressbücher unser Nutzer und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Principal Research Manager (Engineering) (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich
  2. IT-Berater/-in Schwerpunkt Fachverfahren PROMIS
    Dataport, Magdeburg
  3. Software Support Specialist (m/w)
    Scheidt & Bachmann Service GmbH, Mönchengladbach
  4. Entwicklungsingenieur Ethernet-Kommunikation (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazon erwirtschaftet Verlust von 126 Millionen US-Dollar

  2. Apple verkraftet Ansturm nicht

    OS X Yosemite - die öffentliche Beta ist da

  3. Erfundene Waren

    Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft

  4. Uber und Wundercar

    Deutsche haben großes Interesse an Taxi-Alternativen

  5. Bundesnetzagentur

    In Deutschland sind weiter rund 30 Wimax-Anbieter aktiv

  6. Allview Viva H7

    7-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem für 120 Euro

  7. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  8. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  9. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  10. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Nvidia Shield Tablet ausprobiert: Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
Nvidia Shield Tablet ausprobiert
Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
  1. Tegra K1 Start von Nvidias Shield Tablet zeichnet sich ab
  2. GM200 und GM204 Nvidias große Maxwell-GPUs zeigen sich beim Zoll
  3. Dual-GPU-Grafikkarte EVGA macht Titan-Z schmaler und leiser als Nvidia

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel