Zwei schnelle SSD-Serien von Sandisk
Zwei schnelle SSD-Serien von Sandisk (Bild: Sandisk)

Extreme SSD Schnelle SSDs von Sandisk in verschiedenen Formaten

Zwei neue SSD-Serien hat Sandisk vorgestellt. Die Extreme SSD ist unter anderem für Spieler gedacht. Die X100-Serie ist hingegen für spezielle Anwendungsfälle interessant, etwa wenn der Platz in einem Notebook begrenzt ist.

Anzeige

Die Extreme SSD ist Sandisks Flashspeicherangebot im High-End-Bereich. Die Datenraten liegen bei 550 und 520 MByte/s für das Lesen beziehungsweise Schreiben. Die IOPS-Werte werden mit 83.000 beziehungsweise 44.000 angegeben. Hierbei ist zu beachten, dass die Werte nicht für alle Modelle gelten. So ist das 240-GByte-Modell beim Lesen-IOPS die schnellste SSD. Die 44.000 IOPS beim Schreiben erreicht hingegen nur das 480-GByte-Modell, das beim Lesen seltsamerweise nur halb so leistungsfähig ist wie das 240-GByte-Modell (46.000 IOPS). Weitere Informationen dazu gibt es im Datenblatt.

Als Schnittstelle wird SATA mit 6 GBit/s verwendet. Das Gehäuse entspricht einer 2,5-Zoll-Festplatte. Die Leistungsaufnahme liegt bei Aktivität bei hohen 600 mW.

Zunächst werden Modelle mit 120 und 240 GByte ausgeliefert. Die kosten in den USA 200 beziehungsweise 400 US-Dollar. Das 480 GByte fassende Modell soll 750 US-Dollar kosten. Sandisk geht davon aus, dass die 120-GByte-Modelle besonders langlebig sind. Die MTBF wird mit 2,5 Millionen Stunden angegeben. Beim 240-GByte-Modell sind es immer noch sehr hohe 2 Millionen Stunden. 1,5 Millionen Stunden sind es beim 480-GByte-Modell.

X100-Serie für spezielle Einsatzfälle

Die X100 will Sandisk in verschiedenen Bauformen auf den Markt bringen. Für die Geschäfte gibt es die weit verbreiteten 2,5-Zoll-SSDs (7 oder 9,5 mm) mit SATA-6Gb-Schnittstelle. Zudem soll es mSATA-Modelle und Spezialanfertigungen geben, was vor allem OEMs interessieren dürfte.

Die Kapazitäten, die Sandisk bereitstellen möchte, liegen zwischen 32 und 512 GByte. Lesend sollen die SSDs bis zu 500 MByte/s schaffen. Schreibend reduziert sich dies auf 420 MByte/s. Allerdings gelten diese Werte nur für die Modelle mit 256 und 512 GByte. Die kleineren Modelle sind vermutlich langsamer. Konkrete Zahlen nennt Sandisk jedoch nicht.

Die Mean Time Between Failure (MTBF), also die Zeit, die im Durchschnitt zwischen zwei Ausfällen über die ganze Serie vergeht, liegt mit 2 Millionen Stunden vergleichsweise hoch.

Die SSD ist stromsparend, so dass sie auch in Notebooks eingesetzt werden kann. 75 mW sind es beim Nichtstun und 150 mW unter Last, so Sandisk.

Preise nennt das Unternehmen für die X100-Serie nicht.


debattierer 17. Feb 2012

vorallem wenn man die werte mit den werten einer herkömmlichen Festplatte vergleichen...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter (m/w)
    ISE - Informatikgesellschaft für Software-Entwicklung mbH, Aachen
  2. Senior Systemadministrator (m/w) (Microsoft/AD / VMware / Citrix)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main
  3. IT-Allrounder im 1st und 2nd Level IT Support (m/w)
    DATAGROUP Stuttgart GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  4. Technical Support Agent (m/w)
    alphaEOS AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Blu-rays je 9,97 EUR
    (u. a. The Purge Anarchy, Ich einfach unverbesserlich 3D, I Am Ali)
  2. Die Hobbit Trilogie (3 Steelbooks + Bilbo's Journal) [Blu-ray] [Limited Edition]
    46,99€ Release 23.04.
  3. Prestige - Die Meister der Magie (Steelbook) (exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition]
    14,99€ (Release 31.3.)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Dual-Boot

    Console OS bringt Android-Spiele auf x86-Rechner

  2. Streaming

    O2 will trotz Drosselung Watchever anbieten

  3. Mozilla-Browser

    64-Bit-Firefox ist bereit für Alpha-Tests

  4. Leistungsschutzrecht

    Wie die VG Media der Google-Konkurrenz das Leben schwermacht

  5. Modulares Smartphone im Hands on

    Kinder spielen Lego, Große spielen Ara

  6. Signal 2.0

    Kostenlose verschlüsselte Nachrichten von iOS an Android

  7. MT8173

    Mediatek hat den ersten Tablet-Chip mit A72-Kernen

  8. JAP-Netzwerk

    Anonymes Surfen für Geduldige

  9. Erneuerbare Energie

    Gigantische Kraftwerke sollen Ebbe und Flut zu Strom machen

  10. Bündelung

    Telekom-Hybrid-Router soll nächstes Jahr IP-TV unterstützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Sony Xperia Z4 Tablet im Hands on: Gespenstisch leicht
Sony Xperia Z4 Tablet im Hands on
Gespenstisch leicht
  1. Xperia M4 Aqua im Hands on Sonys preisgünstiger Einstieg in die Unterwasserwelt
  2. Xperia E4g Sony bringt LTE-Einsteiger-Smartphone auf den Markt
  3. Smartphones Samsungs Marktanteil schrumpft auch in Europa

Test USB 3.1 mit Stecker Typ C: Die Alleskönner-Schnittstelle
Test USB 3.1 mit Stecker Typ C
Die Alleskönner-Schnittstelle
  1. Mit Stecker Typ C Asrock stattet Intel-Mainboards mit USB-3.1-Karte aus
  2. Datentransfer Forscher schicken 100 GBit/s per Lichtstrahl durch die Luft
  3. USB 3.1 Richtig schnelle Mangelware

Nachruf: Dif-tor heh smusma, Mr. Spock!
Nachruf
Dif-tor heh smusma, Mr. Spock!
  1. Leonard Nimoys Mr. Spock Der außerirdische Nerd
  2. Virtuelle Realität Oculus VR kauft Ingenieure fürs Holodeck

  1. Re: 500 GByte über Mobilfunk?

    FunnyGuy | 15:57

  2. Re: Ich hoffe der ganze proprietäre Mist stirbt...

    Beeblox | 15:57

  3. Re: Deinstallation statt Parallelbetrieb = KO...

    GrenSo | 15:57

  4. Atom-Müll kann man nicht "entsorgen"

    cicero | 15:56

  5. Re: Energieerhaltung

    baz | 15:56


  1. 15:47

  2. 15:42

  3. 13:58

  4. 13:44

  5. 13:22

  6. 13:11

  7. 13:05

  8. 12:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel