Noch ist keine endgültige Lösung für den Fehler im Dateisystem Ext4 gefunden. Er betrifft aber bislang nur einen Anwender.
Noch ist keine endgültige Lösung für den Fehler im Dateisystem Ext4 gefunden. Er betrifft aber bislang nur einen Anwender. (Bild: Liam Quinn/CC BY-SA 2.0)

Ext4-Bug Ursache weiter unbekannt, erste Konsequenzen beschlossen

Noch rätseln die Entwickler über den vergangene Woche bekanntgewordenen Ext4-Bug. Mögliche Ursachen sind eine Kombination aus exotischen Umount-Optionen sowie spezifischer Hardware. Experimentelle Mount-Optionen sollen künftig mit Warnungen versehen werden.

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Kernel-Entwickler und Ext4-Maintainer Ted Ts'o hat auf Google+ ein Update zur Suche nach dem Fehler im Dateisystem veröffentlicht. Noch ist der Fehler nicht eindeutig identifiziert. Er trat aber bislang nur bei einem einzigen Anwender auf. Als erste Konsequenz will Ts'o als experimentell eingestufte oder für die Entwickler gedachte Mount-Optionen mit einem Warnhinweis versehen oder gar ganz abschalten.

Ts'o hat zwar bereits zwei Patches entwickelt, die den Fehler beheben sollen. Solange es aber keine reproduzierbare Fehlerquelle gibt, wird er sie nicht bei Linus Torvalds einreichen, um "nicht seine Zeit zu verschwenden."

Kaum reproduzierbar

Er selbst habe den Fehler nicht reproduzieren können. Auch bei zahlreichen anderen Anwendern, die die problematischen Mount-Optionen nobarrier, journal_checksum und journal_async_commit verwenden, sei der Fehler nicht aufgetreten. Lediglich Eric Sandeen habe mit den "schaurigen, ausgefallenen" Mount-Optionen den Fehler auf einem Raid-System nachvollziehen können. Allerdings meldet bei Sandeen das Dateisystem eine fehlerhafte Journaldatei, was bei dem Nutzer Nix nicht der Fall ist.

Der Administrator mit dem Alias Nix hatte ursprünglich den Fehler gemeldet. Da er bislang der einzige Anwender ist, bei dem der Bug aufgetreten ist, gestaltet sich die Fehlersuche schwierig.

Künftig Warnhinweise

Die nur für Entwickler gedachten Mount-Optionen wird Ts'o im Quellcode auskommentieren. Weitere Optionen, die möglicherweise gefährlich sein könnten, sollen mit einem Warnhinweis versehen werden. Bisher hätten er und die anderen Entwickler wenig Gelegenheit gehabt, solche Hinweise in den Code einzufügen. Dem werde in Zukunft aber eine höhere Priorität beigemessen.


schawi 31. Okt 2012

Bin halt schon ein bisschen länger mit Linux unterwegs... USB: Wir haben auf unseren...

Thaodan 30. Okt 2012

Ach so das Problem habe ich nicht, verwende 'iwlwifi' als WLAN Treiber. ok, werds mal...

Freiheit statt... 29. Okt 2012

Ein Hardwareproblem ist auch mein Gedanke. Ich hatte auf dem einen Rechner mal eine...

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