Abo
  • Services:
Anzeige
Amazon Prime Air darf in den USA unter Einschränkungen starten.
Amazon Prime Air darf in den USA unter Einschränkungen starten. (Bild: Amazon)

Experimentelle Zulassung: Amazon erhält Starterlaubnis für Lieferdrohnen

Amazon Prime Air darf in den USA unter Einschränkungen starten.
Amazon Prime Air darf in den USA unter Einschränkungen starten. (Bild: Amazon)

Amazon hat von der US-Flugsicherheitssbehörde FAA die Erlaubnis zum Test von Lieferdrohnen erhalten. Das Unternehmen hatte zuvor gedroht, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auszulagern. Die auferlegten Einschränkungen eignen sich jedoch kaum für den kommerziellen Betrieb.

Anzeige

Die Flugsicherheitsbehörde der USA - die Federal Aviation Administration - hat Amazon eine Experimental-Flugerlaubnis für seine Lieferdrohnen erteilt. Amazon drohte schon damit, seine Drohnenforschung ins Ausland zu verlegen, weil die Genehmigungsprozesse in den USA zu Behinderungen führten. In Großbritannien hat Amazon bereits Tests unternommen, doch bislang ist die Forschung und Entwicklung der Geräte größtenteils in den USA beheimatet.

Die FAA erlaubt Amazon nun doch, seine Drohnen im US-Luftraum auszuprobieren und Piloten am Boden für die Steuerung auszubilden. Die sogenannten Special Airworthiness Certificates werden in den USA unter anderem für experimentelle Fluggeräte vergeben, die noch in der Forschung- und Entwicklungsphase sind und für die noch keine Typenzulassung vorhanden ist.

Die Flugerlaubnis schränkt den Betrieb jedoch recht stark ein. Die Drohnen müssen jederzeit unter der Marke von 400 Fuß (120 Meter) bleiben und dürfen nur während der Tagesstunden betrieben werden, wenn sie vom Boden aus aufgrund der meteorologischen Situation auch gesehen werden können. Der Pilot am Boden muss mindestens eine Privatpilotenlizenz und ein flugärztliches Attest besitzen. Beobachter und Pilot müssen dauerhaft eine Sichtverbindung zur Drohne haben.

Zudem muss Amazon der FAA monatliche Berichte zu den Flügen zukommen lassen, die nicht nur die Zahl der Drohnentests, sondern auch die Flugdauer beinhalten. Außerdem muss über eventuelle Soft- und Hardwareprobleme informiert werden. Dazu zählen im Besonderen Kommunikationsunterbrechungen zwischen Pilot und Drohne.

Unter diesen Bedingungen wird künftig vermutlich auch der kommerzielle Drohnenflug in den USA ermöglicht werden. Sollten sich die Konditionen nicht mehr ändern, bedeutet das letztlich dennoch das Ende für Lieferdrohnen, denn bei diesen hätte der Pilot niemals während des gesamten Flugs Sichtkontakt zu den Fluggeräten.

Ein Grund für die restriktive Handhabung ist die Flugsicherheit. Ende vergangenen Jahres hatte die FAA eine Liste mit Drohnen-Zwischenfällen in den USA veröffentlicht. Allein im zweiten Halbjahr 2014 sind demnach knapp 200 Mal Drohnen in den Flugverbotszonen um Flughäfen aufgestiegen. Mehrfach kam es fast zu Kollisionen mit Flugzeugen oder Hubschraubern.

In China hatte Alibaba die Auslieferung von Waren per Drohnen getestet. Dabei erhielten Privatkunden kleine Pakete mit Ingwertee. Die Testpakete wurden in Peking, Shanghai und Guangzhou ausgeliefert.

Amazon hatte erstmals 2013 von seinen ambitionierten Lieferdrohnen-Plänen berichtet.


eye home zur Startseite
Jonnie 21. Mär 2015

Wird interessant ein Netz auf über 100m Höhe zu bringen...

Kleba 20. Mär 2015

Einfache Lösung: immer 2 Drohnen los schicken. Beide mit Kamera die die jeweils andere...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  3. Bosch Thermotechnik GmbH, Lollar
  4. operational services GmbH & Co. KG, Zwickau


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Jurassic World, Creed, Die Unfassbaren, Kingsman, John Wick, Interstellar, Mad Max)
  2. 99,00€
  3. 189,00€

Folgen Sie uns
       


  1. The Division

    Testserver mit Version 1.4 für alle PC-Spieler zugänglich

  2. Google

    Chromecast mit 4K-Unterstützung wird wohl teuer

  3. Glasfasertempo

    Deutschland soll zuerst modernes Hochleistungsnetz bekommen

  4. Microsoft

    Das bringt Windows Server 2016

  5. Google

    Android plus Chrome OS ergibt Andromeda

  6. Lufttaxi

    Uber will Senkrechtstarter bauen

  7. Medizin

    Apple Watch soll Krankenakten verwalten

  8. Postauto

    Autonomer Bus baut in der Schweiz einen Unfall

  9. Neues iPhone

    US-Late-Night-Komiker witzeln über Apple

  10. Festnetz

    Weiterhin kein Internet ohne Telefonie bei der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  2. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  3. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus

Rocketlab: Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
Rocketlab
Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
  1. Osiris Rex Asteroid Bennu, wir kommen!
  2. Raumfahrt Erster Apollo-Bordcomputer aus dem Schrott gerettet
  3. Startups Wie Billig-Raketen die Raumfahrt revolutionieren

Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone
Osmo Mobile im Test
Hollywood fürs Smartphone
  1. Osmo Mobile DJI präsentiert Gimbal fürs Smartphone
  2. Hasselblad DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab
  3. DJI Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

  1. Re: WIe hoch sind denn so eure Latenzen?

    Maflox | 10:46

  2. Re: Ein Pranger für Geräte mit Sicherheitslücken

    mnementh | 10:46

  3. 7 1/2 Sekunden

    oldathen | 10:46

  4. Re: Es gibt Orte in Deutschland, welche nicht...

    Flome1404 | 10:46

  5. Re: krasse Folgen für den Laptop Markt

    sidekick1 | 10:45


  1. 10:45

  2. 10:35

  3. 10:22

  4. 10:13

  5. 09:09

  6. 07:56

  7. 07:33

  8. 07:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel