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Dick Cheney
Dick Cheney (Bild: Jason Reed/Reuters)

Ex-US-Vizepräsident: Cheney verdächtigt Edward Snowden der Spionage für China

Dick Cheney
Dick Cheney (Bild: Jason Reed/Reuters)

Dick Cheney, US-Vizepräsident zu Zeiten von George W. Bush, will in dem Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden einen chinesischen Spion erkannt haben und nennt ihn einen "Verräter". Seine Flucht nach China sei dafür der Beleg.

Der frühere US-Vize-Präsident Dick Cheney hat den NSA-Whistleblower Edward Snowden als Verräter bezeichnet und verdächtigt, ein Spion für Chinas Regierung zu sein. Cheney hatte seinen Posten unter George W. Bush inne und ist einer der Hauptverantwortlichen für die Verschärfung der elektronischen Überwachung seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA. Er sagte dem Sender Fox News Sunday, dass der ehemalige NSA-Auftragsmitarbeiter "für ihn ein Verräter" sei.

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Dessen Entscheidung, nach Hongkong zu fliehen, spreche zudem dafür, dass er für den US-Hauptrivalen China spioniere. "Ich bin misstrauisch, weil er nach China ging. Das ist kein Ort, wo Sie normalerweise sein wollen, wenn Sie an Freiheit und so weiter interessiert sind", sagte Cheney und fügte hinzu: "Es stellt sich die Frage, ob es eine Art von Verbindung gab, bevor er das getan hat." Cheney unterstellte, dass Snowden immer noch im Besitz von vertraulichen Daten sei, und die Daten würden die Chinesen "wahrscheinlich im Austausch für Immunität für ihn oder Asyl für das anbieten, was er vermutlich weiß oder nicht weiß."

Cheney verteidigte das Abhörprogramm der NSA. Mit einer solchen Überwachung wären die Anschläge am 11. September "vielleicht zu verhindern gewesen".

Snowden steckt hinter dem Bekanntwerden des Überwachungssystems Prism. Der 29-Jährige arbeitete zuletzt für Booz Allen Hamilton im Auftrag der NSA. Er war seit rund vier Jahren für verschiedene NSA-Dienstleister tätig, darunter auch Dell.

Chinas Außenministerium hat auf die Aussagen Cheney reagiert. Sprecherin Hua Chunying sagte der South China Morning Post, dies sei "schierer Unsinn". Die USA sollten lieber ihr Augenmerk auf die Bedenken der internationalen Gemeinschaft zu diesem Thema lenken.


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M.Kessel 18. Jun 2013

Ausharren in einer fremden Botschaft, weil einen das eigene Land verraten hat? Ist auch...

KarlSpaat 18. Jun 2013

So ist es. Damit 9/11 passieren konnte mussten sehr viele Organe versagt haben. Und ich...

tingelchen 18. Jun 2013

Was die Sache allerdings nicht besser macht. Geheimdienste haben die Tendenz nicht mehr...

tingelchen 18. Jun 2013

Hat er den Staat verraten? Ja. Denn dieser will nicht nur die eigenen Bürger bespitzeln...

theWhip 18. Jun 2013

Sag ich doch Blackwater-Cheney dieser Vollpfosten!!


KAY MACKE's Websudelbuch / 18. Jun 2013

(kaymacke.de) index.php



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