Ex-Foxconn-Manager: Foxconn und Sharp wollen den Apple-Fernseher bauen
Ho Chao-yang im Jahr 2003 (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Ex-Foxconn-Manager Foxconn und Sharp wollen den Apple-Fernseher bauen

Ein früherer Manager einer Foxconn-Tochter hat bestätigt, dass es bei der Beteiligung von Foxconn an Sharp nur um den Apple-Fernseher geht. Laut Ho Chao-yang sei dies gut für die Displaybranche.

Anzeige

Bei der Investition von Foxconn Electronics in Sharp geht es darum, Aufträge für den Apple-Fernseher zu bekommen. Das sagte Ho Chao-yang, ehemals President von Chimei Innolux (CMI) und gegenwärtig Aufsichtsratschef von Chi Mei Materials Technology, der taiwanischen Branchenzeitung Digitimes. Foxconn hatte den taiwanischen LCD-Hersteller Chimei Innolux übernommen.

Chi Mei Materials Technology stellt Polarisationsfilter für TFT-LCD, PSAs (Pressure Sensitive Adhesive) für Touchdisplays und andere chemische Produkte her. Chi Mei Materials erzielte im Jahr 2011 einen Gewinn von 1,43 Milliarden Neue Taiwan Dollar (38 Millionen Euro)

Die Beteiligung von Foxconn an Sharp sei positiv für die Displaybranche und erschließe neue Märkte, wenn die Strategie aufginge, sagte Ho Chao-yang. Der Start des Apple-Fernsehers sei gut für die Hersteller von Polarisationsfiltern.

Gou sprach schon früher öffentlich über den Apple-Fernseher

Foxconn hatte am 27. März 2012 für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an dem japanischen Elektronikhersteller Sharp übernommen. Vier Subunternehmen Foxconns bekamen damit die Kontrolle über die Hälfte einer 10G-Display-Fabrik in Sakai im Westen Japans. Foxconn erhielt Anteile an Sharp Display Products (SDP), einem Gemeinschaftsunternehmen von Sharp und Sony, das große Panels und Module herstellt. Nach Abschluss der Transaktion wird der Foxconn-Mutterkonzern Hon Hai Group der größte Einzelaktionär von Sharp sein.

Dazu sagte Foxconn-Chef Terry Gou auf der Jahreshauptversammlung des weltgrößten Auftragsherstellers, dass die Fabrik in Sakai ein LCD-Werk der zehnten Generation sei. Das Werk sei weltweit das einzige, das 60- bis 80-Zoll-Displays herstellen könne.

Am 10. Mai 2012 hatte Gou bereits öffentlich erklärt, dass sein Unternehmen die Produktion des Apple-Fernsehers vorbereite, später die Aussagen jedoch widerrufen lassen.


Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Mitarbeiter/-in im Storage-Systemengineering
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Merkel auf IT-Gipfel: Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
Merkel auf IT-Gipfel
Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly
Hoverboard
Schweben wie Marty McFly
  1. Design-Fahrzeuge U-Bahnen in London sollen autonom fahren
  2. Fahrassistenzsystem Volvos virtueller Lkw-Beifahrer soll Unfälle verhindern
  3. Computergrafik US-Forscher modellieren Gesichter in Videos dreidimensional

    •  / 
    Zum Artikel