Asana-Gründer Dustin Moskovitz
Asana-Gründer Dustin Moskovitz (Bild: Araya Diaz/Getty Images)

Ex-Facebook-CTO Asana mit API und Premiumversion

Das von Dustin Moskovitz, dem ehemaligen Technikchef von Facebook, und dem ehemaligen Facebook- und Google-Entwickler Justin Rosenstein gegründete Unternehmen Asana startet eine Premiumversion seiner To-do-Listen- und Projektmanagementlösung, die sich per API in bestehende Systeme integrieren lässt.

Anzeige

Seit rund sechs Monaten kann Asana öffentlich ausprobiert werden, bislang beschränkt auf Teams mit 30 Mitgliedern. Zehntausende Teams nutzen den Dienst bereits. Mit der jetzt gestarteten Premiumversion kann Asana nun auch in größeren Teams verwendet werden, ist dann aber kostenpflichtig.

Asana ist eine Lösung zur webbasierten Zusammenarbeit, eine Mischung aus flexibler To-do-Listenverwaltung und einfachem Projektmanagement-System. Die Asana-Gründer haben Großes vor, sie wollen die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten, revolutionieren.

Dabei verfolgt Asana einen im Vergleich zu klassischer Projektmanagement-Software sehr ungewöhnlichen Ansatz, denn Asana geht davon aus, dass viele der wesentlichen Informationen in Unternehmen unstrukturiert und nicht digital vorliegen. Menschen notieren Dinge auf Zetteln oder merken sie sich, aber tragen sie nicht in ein zentrales System ein. Um das zu ändern, setzt Asana auf Geschwindigkeit und Struktur. Wenn man Menschen dazu bringen wolle, ein System wie Asana zu nutzen, müsse man die Zahl der Tastenanschläge und Mausklicks auf ein Minimum reduzieren. Das setze eine gewisse Besessenheit voraus, erklärte Rosenstein.

Seinen Anfang nahm Asana innerhalb von Facebook und stellt auch eine Alternative zu E-Mail-Verteilern dar.

Asana Premium

Mit dem kostenpflichtigen Asa Premium Workspace lassen sich in Asana nun auch Zugriffsrechte auf Projektebenen definieren, so dass bestimmte Projekte nur mit eingewählten Personen geteilt werden können. Zudem verspricht Asana seinen zahlenden Kunden eine höhere Priorität bei Supportanfragen.

Asana kann in Teams von bis zu 30 Personen in dem bislang verfügbaren Funktionsumfang weiterhin kostenlos genutzt werden, für 100 US-Dollar pro Monat bietet Asana diesen Teams aber auch eine Premiumversion an. Wer mehr Personen in einem Team mit Asana vernetzen will, zahlt bei 50 Personen 300 US-Dollar pro Monat, bei 75 Personen 550 US-Dollar pro Monat und bei 100 Personen 800 US-Dollar pro Monat. Preise für größere Teams gibt es auf Anfrage.

API

Seit kurzem bietet Asana zudem ein einfaches REST-API an, mit dem sich Asana in bestehende Systeme einbinden lässt. So lassen sich die in Asana gespeicherten Daten in anderen Kontexten anzeigen oder Asana in eine Quelltextverwaltung integrieren. Details gibt es unter developer.asana.com.


dabbes 27. Apr 2012

als an anderen Diensten ? (von denen gibts ja wie Sand am Meer) Anhand von Video und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist (m/w) Entwicklung Systemsoftware
    Torqeedo GmbH, Gilching (Großraum München) / Fürstenfeldbruck
  2. Facharchitektin / Facharchitekt
    Landeshauptstadt München, München
  3. Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechniker (m/w)
    IT Solutions GmbH, Frankfurt am Main
  4. Analog Test / Product Engineer (m/w)
    TEXAS INSTRUMENTS Deutschland GmbH, Freising near Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Elektroautos

    Tesla will Akkufabrik in Deutschland bauen

  2. Studie

    Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe

  3. Taxi-Konkurrenz

    Uber will Gesetzesreform

  4. Star Citizen

    Virtuelles Raumschiff für 2.500 US-Dollar

  5. Patentstreit

    Samsung fordert Importverbot für Nvidia-GPUs

  6. Spieleklassiker

    Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

  7. Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test

    Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln

  8. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen

  9. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  10. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

SE Android: In Lollipop wird das Rooten schwer
SE Android
In Lollipop wird das Rooten schwer
  1. Lollipop Android 5.0 für deutsche Nexus-Geräte ist da
  2. Android 5.0 Lollipop wird für Nexus-Geräte verteilt
  3. Android 5.0 Aktuelles Moto G ist erstes Smartphone mit Lollipop-Update

Battlefield Hardline angespielt: New Action Hero
Battlefield Hardline angespielt
New Action Hero
  1. Videostreaming Youtube startet 60-fps-Wiedergabe
  2. Electronic Arts Business-Ergebnisse und Battlefield-Termine
  3. Dreijahresplan EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

    •  / 
    Zum Artikel