Anzeige
Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren.
Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren. (Bild: Everycook)

Everycook: Per Routenplaner zum perfekten Risotto

Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren.
Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren. (Bild: Everycook)

Der Everycook macht selbst aus Nerds Spitzenköche. Mit ihm lässt sich nicht nur frittieren und schnipseln, sondern auch perfektes Risotto kochen - softwaregesteuert.

Anzeige

Rezepte sollen wie Routenplaner funktionieren. So stellt sich Alexis Wiasmitinow das Kochen vor. Er ist der Entwickler des Everycook, eines Universalkochers. Mit Everycook lässt sich wiegen, schnipseln, kochen, frittieren, rühren, dämpfen. Nach mehrjähriger Entwicklungszeit hat Wiasmitinow jetzt eine fünfte Version vorgestellt - und die ist fast verkaufsfertig. Everycook ersetzt aber nicht nur nahezu eine komplette Küchenzeile, sondern sorgt dafür, dass jedes Rezept gelingt.

Everycook soll dazu später eine umfangreiche Rezeptdatenbank mitbringen - quelloffen, so wie Openstreetmap. Jeder soll der Rezeptsammlung etwas beisteuern können, sagte Wiasmitinow Golem.de. Sei es mit einem eigenen Rezept oder Ergänzungen an bestehenden. Denn Everycook und seine Rezeptsammlung führen Schritt für Schritt zum perfekten Gericht. Seine Maschine denke voraus.

  • Zwei Protopyten des Everycook (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Kombination aus Dampfgarer und Fritteuse schneidet auch Gemüse. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Gesteuert wurde der Everycook mit einer Arduino-Platine, jetzt ist es ein Raspberry Pi. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
Zwei Protopyten des Everycook (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)

Über eine App wird ein Rezept ausgewählt und wie viele Personen bekocht werden sollen. Die errechnet zunächst die benötigte Menge der Zutaten, wo sie im näheren Umkreis eingekauft werden können und integriert die Informationen in eine Kartenanwendung. Alternativ kann ein Onlineshop mit dem Einkauf beauftragt werden.

Das Rezept als Routenplaner

Zu Hause führt ein Display den Koch durch jeden Schritt des Rezepts. Es zeigt an, ob der Schneideaufsatz benötigt wird, etwa für eine geschälte Zwiebel, die dem Risotto hinzugefügt werden soll. Der Everycook berechnet, wie lange die Zwiebelstücke angebraten werden sollen. Ein Fortschrittsbalken zeigt auch an, ob genügend Reis und Brühe hinzugefügt wurde. Eine integrierte Waage berechnet die benötigte Menge. Den meisten Maschinen müssten Nutzer sagen, was sie tun sollen. Beim Everycook wollte Wiasmitinow das genaue Gegenteil, sie sagt dem Benutzer, was er tun muss, um ein perfektes Mahl zu kochen. Und trotzdem passt sich Everycook dem Nutzer an. Falls das Gerät bemerkt, dass der Anwender den Reis noch nicht hinzugefügt hat, unterbricht das Gerät den Kochvorgang. So können auch Hobbyköche mit wenig Zeit und viel Ablenkung fast nichts falsch machen, sagt Wiasmitinow.

Gesteuert wird der Everycook mit einem Raspberry Pi. Die größte Hürde sei die Anpassung von Rezepten für den Everycook. Denn neben der Zutatenliste und deren Garzeiten müssen auch weitere Befehle an den Everycook per JSON übergeben werden, etwa Rührbefehle oder Druckvariablen für den Dampfgarer. Beim Würzen muss der Koch aber manchmal selbst eingreifen.

Der lange Weg zum Allzweckkocher 

eye home zur Startseite
nykiel.marek 07. Feb 2015

Das ist doch nur ein Grundrezept das man nach belieben erweitern kann. Die kleine Flamme...

AlexisW 05. Feb 2015

Wenn ich eine volle Analyse aller vorhandenen Patente machen müsste, die es zum Thema...

AlexisW 05. Feb 2015

Und das ist gut so! Schliesslich leben wir in einer Demokratie und haben das recht auf...

AlexisW 05. Feb 2015

Wir hatten eigentlich eher an den kleinen Bioladen und den Hofladen des Bauers gedacht...

AlexisW 05. Feb 2015

Leider hat mich der Journalist falsch verstanden. Die Hardware bleibt open source! Ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. System-SW-Entwickler/in Embedded Security für Fahrerassistenzsysteme
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Integration Manager Processes and IT (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  3. IT-Mitarbeiter / innen fachlich-technische Dienstleistungen
    Landeshauptstadt München, München
  4. Manager Software Development (m/w)
    TAKATA AG, Berlin und Aschaffenburg

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: Battlefield 1 [PC & Konsole]
    54,99€/64,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. VORBESTELLBAR: Gran Turismo Sport - Steel Book Edition [PlayStation 4]
    79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. VORBESTELLBAR: DEUS EX: MANKIND DIVIDED - Collector's Edition (PC/PS4/Xbox One)
    119,00€/129,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. ZUK Z2

    Android-Smartphone mit Snapdragon 820 für 245 Euro

  2. Zenbook 3 im Hands on

    Kleiner, leichter und schneller als das Macbook

  3. Autokauf

    Landgericht Köln entdeckt, dass SMS sich löschen lassen

  4. Toughpad FZ-B2 Mk 2

    Panasonic zeigt neues Full-Ruggedized-Tablet mit Android

  5. Charm

    Samsungs Fitness-Tracker mit langer Laufzeit kostet 30 Euro

  6. Nach Kritik

    Pornhub überarbeitet sein Bounty-Programm

  7. Forschung

    Forcephone macht jedes Smartphone Force-Touch-tauglich

  8. Unity

    Jobplattform für Entwickler und neues Preismodell

  9. Internetzugang

    Deutsche Telekom entschuldigt sich vergeblich bei Bushido

  10. Basistunnel

    Bestens vernetzt durch den Gotthard



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Business-Notebooks im Überblick: Voll ausgestattet, dockingtauglich und trotzdem klein
Business-Notebooks im Überblick
Voll ausgestattet, dockingtauglich und trotzdem klein
  1. Elitebook 1030 G1 HPs Core-M-Notebook soll 13 Stunden durchhalten
  2. Windows 7 und 8.1 Microsoft verlängert den Skylake-Support
  3. Intel Authenticate Fingerabdruck und Bluetooth-Smartphone entsperren PC

Cloudready im Test: Ein altes Gerät günstig zum Chromebook machen
Cloudready im Test
Ein altes Gerät günstig zum Chromebook machen
  1. Chrome OS Android-Apps kommen auf Chromebooks
  2. Acer-Portfolio 2016 Vom 200-Hz-Curved-Display bis zum 15-Watt-passiv-Detachable

Unternehmens-IT: Von Kabelsalat und längst überfälligen Upgrades
Unternehmens-IT
Von Kabelsalat und längst überfälligen Upgrades
  1. Sprachassistent Voßhoff will nicht mit Siri sprechen
  2. LizardFS Software-defined Storage, wie es sein soll
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: Wer nutzt den Klinkenstecker-Anschluss?

    HubertHans | 18:06

  2. Re: Wenn Tim Cook aus dem Fenster springt.....

    Teebecher | 18:04

  3. Wahrscheinlichkeiten

    Gormenghast | 18:03

  4. Re: Kundendienst der Telekom ist trotzdem...

    Galde | 18:01

  5. Re: Und da schiesst sich die AFD auf Boateng ein

    Little_Green_Bot | 17:59


  1. 17:31

  2. 17:26

  3. 16:48

  4. 16:35

  5. 15:40

  6. 14:13

  7. 13:50

  8. 13:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel