Abo
  • Services:
Anzeige
Modell einer HGÜ-Umrichter-Station
Modell einer HGÜ-Umrichter-Station (Bild: TU Chemnitz)

EU-Supergrid: Elektrisches Netz für 100 Prozent erneuerbare Energien

Modell einer HGÜ-Umrichter-Station
Modell einer HGÜ-Umrichter-Station (Bild: TU Chemnitz)

Wissenschaftler fordern, das deutsche Stromnetz strikt so umzubauen, dass es Teil eines transeuropäischen Supernetzes für erneuerbare Energien werden kann. So können unnötige Kosten und Zeitverschwendung vermieden werden.

Wissenschaftler appellieren an Regierung und Wirtschaft, bei der Umstellung der Stromversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien keine weitere Zeit zu verlieren. "Es bestehen alle technischen Voraussetzungen, dieses Problem in kurzer Zeit zu lösen", heißt es in dem Appell.

Anzeige

Zu den Erstunterzeichnern gehören der Diplom-Physiker Doktor Gregor Czisch von Transnational Renewables Consulting, Professor István Erlich von der Universität Duisburg-Essen, Professor Christian Jooß (Universität Göttingen), Professor Josef Lutz von der TU Chemnitz, Professor Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität zu Berlin) und Professor Cynthia Volkert von der Universität Göttingen.

Sie fordern, beim Umbau des Stromnetzes von Anfang an darauf zu achten, dass neue Transportsysteme in Deutschland in ihrer Leistungsstärke und Auslegung als Teil eines transeuropäischen Supernetzes geeignet sind.

"Eine günstige nachhaltige Stromversorgung kann erreicht werden. Die Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ermöglicht die verlustarme Energieübertragung auch über sehr große Strecken", heißt es in dem Appell.

Für die jeweilig beste Form der regenerativen Energie könnten die ertragreichsten Standorte gewählt werden. So ließen sich teure Speicher und konventionelle Reservekraftwerke weitgehend vermeiden und vorhandene Speicher überregional besser nutzen. Verbraucher sollten nicht mit Kosten für Technologien belastet werden, die nicht zukunftsfähig seien. Maßstab sollten nicht kurzsichtige wirtschaftliche Interessen sein.

"In China sind zwischen 2010 und 2020 Installationen von 217-Gigawatt-HGÜ-Verbindungen geplant, einige der Projekte sind bereits verwirklicht. Diese Kapazität kommt in die Größenordnung, die wir für ein europäisches Supergrid benötigen. Was in China in zehn Jahren zu schaffen ist, sollte auch im technisch höher entwickelten Europa möglich sein."


eye home zur Startseite
Jaleks 07. Jun 2012

Ich glaube das habe ich ganz gut verstanden, der Zusammenhang ist Dir aber wohl leider...

__destruct() 06. Jun 2012

Das war eher so gemeint: Wir hätten sie als Option für die Energieversorgung der...

tangonuevo 05. Jun 2012

Zu Riedl scheint das nicht mehr zu stimmen: http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen...

GwhE 04. Jun 2012

geil, man selten so gelacht. Aber sorry du hast ja ne ernst gemeinte frage gestellt...

Anonymer Nutzer 04. Jun 2012

jup, HGÜ war doch immer in Verbindung mit dem Desert Solar Zeug die Rede. Von solchen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Unitool GmbH & Co. EDV-KG, Oyten
  2. über HRM CONSULTING GmbH, Köln
  3. CERATIZIT Deutschland GmbH, Empfingen
  4. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute Box-Sets reduziert u. a. Zurück in die Zukunft Trilogie 12,97€, Mission Impossible 1-5...
  2. (u. a. Xbox One S + 2. Controller + 4 Spiele für 319,00€, SanDisk 32-GB-USB3.0-Stick 9,00€ u...
  3. 129,90€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 148€)

Folgen Sie uns
       


  1. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  2. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  3. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  4. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  5. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  6. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  7. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  8. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  9. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  10. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

Udacity: Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
Udacity
Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
  1. Strategiepapier EU fordert europaweite Standards für vernetzte Autos
  2. Autonomes Fahren Comma One veröffentlicht Baupläne für Geohot-Nachrüstsatz
  3. Autonomes Fahren Intel baut Prozessoren für Delphi und Mobileye

Quake (1996): Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
Quake (1996)
Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
  1. Künstliche Intelligenz Doom geht in Deckung

  1. Re: Hätte man das Geld doch bloß für was...

    M.P. | 12:41

  2. Re: Wo kann man diese Förderrichtlinien nachlesen?

    glasfaser-für-alle | 12:36

  3. Re: Abos verliert man nicht...

    SchmuseTigger | 12:22

  4. Re: Wegen Galiumnitrid? Sonst nichts?

    Apfelbrot | 12:19

  5. Tada!

    Kleine Schildkröte | 12:17


  1. 11:12

  2. 09:02

  3. 18:27

  4. 18:01

  5. 17:46

  6. 17:19

  7. 16:37

  8. 16:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel