Abo
  • Services:
Anzeige
Wer im Urlaub nicht aus der Telefonzelle telefoniert, zahlt bislang weiter Roaming-Gebühren.
Wer im Urlaub nicht aus der Telefonzelle telefoniert, zahlt bislang weiter Roaming-Gebühren. (Bild: Miguel Medina/AFP/Getty Images)

EU-Kommissar Oettinger: Wegfall der Roaming-Zuschläge doch schon früher

Wer im Urlaub nicht aus der Telefonzelle telefoniert, zahlt bislang weiter Roaming-Gebühren.
Wer im Urlaub nicht aus der Telefonzelle telefoniert, zahlt bislang weiter Roaming-Gebühren. (Bild: Miguel Medina/AFP/Getty Images)

Die Mobilfunkbetreiber haben den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU wohl doch nur verzögern können. Laut EU-Kommissar Oettinger kommt das Ende der Aufschläge in zwei Jahren.

Anzeige

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat nun doch das wahrscheinliche Ende der Roaming-Aufschläge in der EU ab dem Jahr 2017 angekündigt. "Ab dem zweiten Quartal 2017 werden die Roaming-Gebühren in der EU wahrscheinlich wegfallen", sagte Oettinger in einem Hintergrundgespräch der Rheinischen Post. "Darauf werden sich die EU-Kommission, die Regierungen der 28 Mitgliedsländer und das europäische Parlament wahrscheinlich schon sehr bald einigen", betonte er.

Das EU-Parlament wollte das Ende der Roaming-Gebühren bereits für das Jahr 2016 durchsetzen, stieß damit aber bei einer Reihe von EU-Ländern auf Widerstand der Mobilfunkbetreiber, die über ihre Regierungen die Abschaffung verhindern oder verzögern wollten. Im Mai legte deshalb Lettland, das zu diesem Zeitpunkt die EU-Ratspräsidentschaft innehatte, einen Vorschlag vor, dass Roaming-Zuschläge vorerst doch nicht ganz wegfallen sollten. Stattdessen solle ein begrenztes Kontingent an Telefonminuten, SMS und mobilem Internet ohne Aufpreis angeboten werden.

Lieber Espresso als Roaming-Aufschläge

Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme hatte am 18. Mai 2015 in Berlin erklärt, er erwarte, dass "die Roaming-Gebühren nicht wegfallen". Er beklagte, dass die Kunden im Urlaub gerne "im Café für einen Espresso zahlen" würden, nicht aber für das Roaming ihrer Gespräche und Daten. Das Unternehmen stellte an dem Tag für seine Magenta-Eins-Kunden eine Festnetz- und Mobilfunkflatrate für 10 Euro im Monat vor, die Telefonie und SMS in 32 EU-Staaten beinhaltet.

Seit einiger Zeit haben Roaming-Aufschläge in der EU eine Begrenzung. Bei abgehenden Telefonaten sind es maximal 22,6 Cent pro Minute, bei ankommenden Anrufen 5,9 Cent. Der Preis pro SMS liegt bei 7,1 Cent, beim Datenroaming können bis zu 23,8 Cent pro MByte berechnet werden.


eye home zur Startseite
tezmanian 25. Jun 2015

Naja, ich gebe jedem eine Chance, bin ja Tierlieb...

Spaghetticode 23. Jun 2015

Im Inland zahlst du in der Regel 24 Cent pro Megabyte, wenn du keine Flat gebucht hast...

Spitzkater 23. Jun 2015

Es könnte noch einfacher sein,hätte der Staat mal bei der Freuqnzauktion für Konkurenz...

M. 23. Jun 2015

Stimmt zwar, aber mindestens bei meinem Nutzungsprofil wäre mir das total egal. Ich habe...

DASPRiD 23. Jun 2015

Der Vergleich hinkt sowieso, weil man in Italien im Cafe nicht den 10-fachen Preis für...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg, Altenholz/Kiel
  2. regiocom consult GmbH, Magdeburg
  3. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Raum Hamburg, Flensburg, Kiel, Lübeck, Rostock (Home-Office)
  4. über Robert Half Technology, Koblenz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 349,00€
  2. 299,00€

Folgen Sie uns
       


  1. USB Audio Device Class 3.0

    USB Audio over USB Type-C ist fertig

  2. HY4

    Das erste Brennstoffzellen-Passagierflugzeug hebt ab

  3. Docsis 3.1

    Erster Betreiber versorgt alle Haushalte im Netz mit GBit/s

  4. Messenger

    Welche Metadaten Apple in iMessage speichert

  5. Systems-on-a-Chip

    Qualcomm verkauft Snapdragons erstmals einzeln

  6. Virtual Reality Developer

    Udacity gibt Weiterbildungen zum VR-Entwickler

  7. Gewährleistungsfristen

    Verbraucherschützer wollen EU-Plan verhindern

  8. UBBF2016

    Wo 83 Prozent der Haushalte Glasfaser haben

  9. NBase-T alias IEEE 802.3bz

    Schnelle und doch sparsame Kabelverbindungen

  10. Autonomes Fahren

    Komatsu baut Schwerlaster ohne Führerstand



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

  1. Re: Keine Router!?

    heubergen | 15:19

  2. Re: Unterkünfte

    paris | 15:18

  3. Re: Wie siehts mit Autonomen fahren aus?

    Berner Rösti | 15:18

  4. Re: Da kann man ja von Glück reden

    Kleba | 15:16

  5. Re: Wo ist jetzt der Aufreger?

    miauwww | 15:14


  1. 15:20

  2. 15:08

  3. 14:45

  4. 14:26

  5. 14:10

  6. 13:00

  7. 12:46

  8. 12:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel