Anzeige
Unreal Engine 4 unter Linux in KDE Plasma
Unreal Engine 4 unter Linux in KDE Plasma (Bild: Epic Games)

Epic Games: Native Linux-Unterstützung für Unreal Engine 4

Die Linux-Unterstützung der Unreal Engine 4 will Epic Games noch weiter ausbauen. Dabei hilft auch die Community, die den Editor schon portiert hat, um eine native Entwicklung zu ermöglichen.

Anzeige

Linux-Betriebssysteme und die bisher schon von der Unreal Engine 4 unterstützten Plattformen sollten komplett gleichberechtigt behandelt werden, schreiben die Entwickler von Epic Games in einem Blogeintrag. Neben Spieleservern sollten Clients vollen Funktionsumfang bekommen. Zudem sollten die Entwicklung unter Linux selbst möglich und die Portierung von Windows und Mac OS X einfacher werden.

Windows als Sprungbrett für Linux

Insbesondere den letztgenannten Punkt verfolgt der Hersteller mit Interesse. Damit Linux in der Spieleindustrie groß starten könne, müssten die Arbeitsabläufe der Spieleentwickler nahtlos eingepflegt werden können, damit "die Kosten, eine Linux-Version zu veröffentlichen, minimiert werden".

Das erscheine zwar zunächst kontraintuitiv, allerdings benötige das Team robuste Werkzeuge unter Windows und Mac OS X, damit jeder, der eine Linux-Version erstellen möchte, sein Projekt lediglich rekompilieren und neu packen müsse. Die Entwickler glauben, dass so die Spieleentwicklung für Linux deutlich gefördert werden könne.

Native Linux-Entwicklung

Die Unreal Engine 4 unterstützt bisher sowohl eigenständige Spiele als auch Clients unter Linux, ebenso dedizierte Linux-Server. Doch die Entwicklung dafür verläuft noch hauptsächlich über Cross-Kompilierung von Windows aus. Community-Mitglieder beteiligen sich daran, die native Entwicklung unter Linux zu ermöglichen, so dass dies schneller möglich wird, als Epic sich das vorstellen konnte.

Die Entwicklung läuft über Github, da der Code für Kunden und Interessierte gegen Zahlung von Lizenzgebühren bereitsteht. Das Unternehmen versichert, dass der beigetragene Code mit Namensnennung der Autoren benutzt werde. Außerdem fühle sich das Team geehrt, dass Mitarbeiter von Google, Red Hat oder des MIT in ihrer Freizeit an der Unreal Engine 4 arbeiteten.

Mögliche weitere Entwicklung

Aufgrund der regen Community-Beteiligung geht das Team davon aus, dass weitere Teile des Linux-Software-Stack verbessert werden, allen voran die Grafiktreiber. Darüber hinaus werden wohl auch die Compiler-Projekte GCC und Clang von der Arbeit profitieren.

Für einige Ziele bleibe Epic selbst zwar keine Zeit, das Unternehmen hoffe aber, diese umsetzen zu können. Dazu gehörten die Portierung auf andere CPU-Architekturen und andere Unix-artige Systeme wie FreeBSD , die Unterstützung von Geräten wie dem Raspberry Pi oder ein frei verfügbarer Benchmark-Test.

Epic plant, mit Unreal Tournament ein eigenes Spiel außer für Windows und Mac OS X für Linux zu erstellen.


eye home zur Startseite
Jo Li 22. Mai 2014

Geht mir auch so! :-) Sehr positive Entwicklung! Grüße, J

Yes!Yes!Yes! 22. Mai 2014

In dem Absatz fehlt mir die Erklärung. Wenn man gewohnt ist, hauptsächlich mit Qt zu...

deadeye 22. Mai 2014

Es ist solange nicht möglich, bis es jemand einfach macht. Ich habe mir mittlerweile...

blackout23 21. Mai 2014

Mit einem einem Solaris Port den Epic im Blog anspricht wäre das sogar möglich. :D...

Kommentieren



Anzeige

  1. Webentwickler/-in
    ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard (Österreich)
  2. Softwareentwickler Java / Webentwickler (m/w)
    syncpilot GmbH, Puchheim bei München
  3. IT-Supporter/in
    WALDORF FROMMER, München
  4. Trainee Requirements Engineer (m/w) Cloud Produkte
    Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Google hat die GPL getötet

    Thaodan | 22:03

  2. Re: Vectoring verhindert Wettbewerb.

    DrWatson | 21:58

  3. Re: Nein.

    Opferwurst | 21:56

  4. Re: Erschreckend

    azeu | 21:53

  5. Re: Gute Nummer!

    M3SHUGGAH | 21:53


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel