Entwicklerplatinen: Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor
Das kleine Spark Core hat einen WLAN-Chip und lässt sich mit Wiring von Arduino betreiben. (Bild: Spark Devices)

Entwicklerplatinen Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor

Die Entwicklerplatine Spark Core kommt mit einem integrierten WLAN-Chip und Cortex-M3-Prozessor. Nicht nur eine Erweiterungsplatine sorgt für die Kompatibilität mit dem Arduino-Projekt. Die dazugehörige Spark Cloud bietet REST-APIs beispielsweise für Smartphones.

Anzeige

Spark Core nennt das Team seine gerade mal scheckkartengroße Entwicklerplatine. Sie lässt sich problemlos auf einer Steckplatine unterbringen. Neben einem kräftigen Cortex-M3-Prozessor, der mit 72 MHz getaktet ist, hat das Spark Core ein WLAN-Modul. Entwickler können auf der kleinen Platine ihre Arduino-Projekte laufenlassen, denn als Softwareplattform dient Wiring.

Der Code kann dann entweder über WLAN oder über den Micro-USB-Anschluss vom Rechner auf die Platine übertragen werden. Die Verbindung zum Spark Core über WLAN nach 802.11b/g soll sich unkompliziert herstellen lassen und dann mit 128-Bit-AES über SSL verschlüsselt erfolgen. Die Konfigurationssoftware ist im Eeprom des WLAN-Chips integriert. Der WLAN-Chip ist ein CC3000 und stammt von Texas Instruments.

  • Das Spark Core auf einer Steckplatine (Bild: Spark Devices)
  • Einsatzvorschläge für das Spark Core: Eine solarbetriebene Überwachungskamera... (Bild: Spark Devices)
  • ...oder ein ferngesteuertes Auto. (Bild: Spark Devices)
  • Die Vorder- und Rückseite der kleinen Platine (Bild: Spark Devices)
  • Die zusätzlich angebotenen Shields für das Spark Core (Bild: Spark Devices)
  • Das Spark Core als Bewegungssensor (Bild: Spark Devices)
  • Das Spark Core als Kühlschrankmagnet mit Twitterrnachrichten. (Bild: Spark Devices)
Das Spark Core auf einer Steckplatine (Bild: Spark Devices)

Angetrieben wird die Platine von dem Prozessor STM32 von STMicroelectronics, der einen ARM-Cortex-M3 mit Risc-Architektur hat. Dieser ist mit 72 MHz getaktet. Der Arbeitsspeicher beträgt 20 KByte. Zusätzlich stehen intern 128 KByte Flash-Speicher bereit. Programmcode lässt sich auch auf 2 MByte externem Speicher unterbringen.

Das Spark Core hat acht analoge, acht digitale und vier Pulsweitenmodulation-Pins. Außerdem gibt es eine serielle mit UART sowie SPI- und I2C-Schnittstellen. Zusätzlich bietet der Hersteller Spark Devices vier Erweiterungsplatinen, die den Namen Shields tragen, wie die aus der Arduino-Sammlung. Eine davon bietet eine Schnittstelle zu den Shields für Arduino, eine bietet einen Jtag-Stecker und eine weitere hat vier Relais. Außerdem gibt es ein Shield für den Batteriebetrieb. Das Spark Core läuft mit 3,3 Volt, die Leistungsaufnahme beträgt laut Hersteller 50 mA im Normalbetrieb und maximal 300 mA, etwa bei der Datenübertragung per WLAN.

Entwicklerplatine mit Cloud-Diensten

Außerdem will Spark Devices einen Cloud-Dienst für die Entwicklerplatine anbieten. Dieser soll auf Servern der Firma laufen und unter anderem die Fernsteuerung des Spark Core über das Internet ermöglichen. Als weitere Einsatzmöglichkeiten listet Spark Devices eine sichere Videoverbindung oder Reaktionen der Entwicklerplatine auf Ereignisse im Netz, etwa das Ändern eines Facebook-Status. Dazu sollen nach und nach entsprechende REST-APIs in ihrem Cloud-Dienst bereitstehen. Die Cloud-Software soll wie auch die Platine selbst als Open Source veröffentlicht werden. Dem Nutzer steht frei, einen eigenen Cloud-Server einzurichten, schreiben die Entwickler auf der Webseite ihres Kickstarter-Projekts.

Wer 25 US-Dollar spendet, erhält ein T-Shirt, für 39 US-Dollar erhält der Spender einen Spark Core. Ob das auch der endgültige Preis sein wird, ist nicht bekannt. Ab einer Spende von 75 US-Dollar gibt es wahlweise zwei Platinen oder zusätzlich zu einer Platine noch zwei Shields. Die Finanzierungsphase durch Kickstarter läuft am 1. Juni 2013 ab. Der ursprünglich anvisierte Betrag von 10.000 Euro ist bereits um ein Mehrfaches übertroffen.


Turner 04. Mai 2013

Naja, was heisst "hip"? Nur weil sie für einen Spot, der ja nun werbeträchtig sein soll...

4ndreas 04. Mai 2013

Funk und Versand nach Deutschland das ist nicht einfach, meine und noch 100 andere...

Strongground 03. Mai 2013

Das kannst du doch so auch schon, vorausgesetzt Du verwendest einen Router der Paket...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) TYPO3 / PHP
    RENOLIT SE, Worms, Raum Mannheim
  2. IT-System-Techniker / Fachinformatiker (m/w)
    Deutschlandradio Service GmbH, Berlin
  3. Softwareentwickler (m/w)
    BVU Beratergruppe Verkehr + Umwelt GmbH, Freiburg
  4. Systemingenieur (m/w)
    Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Angleichung

    Welche Onlineshops keine Gratis-Retouren mehr erlauben

  2. MIT Media Lab

    Bildschirm gleicht Sehfehler aus

  3. Leere Symbolik

    Greenwald lehnt aus Protest Aussage im NSA-Ausschuss ab

  4. Technisches Komitee

    Debian beharrt auf mehreren Init-Systemen

  5. Stellar

    Kostenlose Kryptowährung soll Kunden locken

  6. Brigadier

    Kyoceras Saphirglas-Smartphone kostet 400 US-Dollar

  7. ZeroVM

    Virtuelle Maschine für die Cloud

  8. CDN

    Apple aktiviert offenbar sein Content Delivery Network

  9. Test Sacred 3

    Schnetzeln im Team

  10. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 5.0 freigegeben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Sony Gewinnsprung dank Playstation 4 und Filmen
  2. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  3. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel