Abo
  • Services:
Anzeige
Energy Harvesting: Strom aus Licht, Vibrationen, Wärme
Energy Harvesting: Strom aus Licht, Vibrationen, Wärme (Bild: Christine Daniloff)

Energy Harvesting: MIT-Forscher entwickeln Dreifachgenerator

Energy Harvesting: Strom aus Licht, Vibrationen, Wärme
Energy Harvesting: Strom aus Licht, Vibrationen, Wärme (Bild: Christine Daniloff)

Forscher am MIT haben einen Energy-Harvesting-Generator entwickelt, der über den piezoelektrischen, den photovoltaischen und den thermoelektrischen Effekt Strom erzeugt. Das System soll verschiedene Sensoren mit Energie versorgen.

Energy Harvesting nennt sich die Stromerzeugung aus der Umgebung. Ein Generator erzeugt Strom beispielsweise durch den piezoelektrischen Effekt oder per Photovoltaik. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein System entwickelt, das mehrere Energieformen in elektrische Energie wandelt.

Anzeige

Drei Quellen

Die MIT-Forscher um Anantha Chandrakasan haben einen Energy-Harvesting-Generator entwickelt, der mehrere Quellen nutzt, um Strom zu erzeugen: Er wandele Sonnenlicht, Vibrationen und Wärme in elektrische Energie, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift IEEE Journal of Solid-State Circuits.

Mehrere Energiequellen zu nutzen, sei beispielsweise von Vorteil, wenn ein Sensor, der in der Natur ausgebracht sei, mit Strom versorgt werden müsse, erklären die Forscher. Allerdings ergeben sich daraus auch einige Schwierigkeiten: So erzeugt ein thermoelektrisches System 0,02 bis 0,15 Volt. Ein Photovoltaikmodul schafft 0,2 bis 0,7 Volt, ein piezoelektrischer Generator bis zu 5 Volt.

Stromsparendes Steuersystem

Die Forscher haben ein Steuersystem entwickelt, das diese verschiedenen Ausgaben zusammenbringt, statt einfach nur jeweils einen der drei Generatoren anzuzapfen. Wichtig war dabei, den Steuerschaltkreis so zu gestalten, dass er selbst möglichst wenig Energie aufnimmt.

Ein Sensor kann auf zwei verschiedenen Wegen gespeist werden: Zum einen kann der Generator ihn direkt mit dem nötigen Strom versorgen. Das System verfügt zum anderen über einen kleinen Energiespeicher, der die überzählige elektrische Energie aufnimmt.

Sensoren im Körper oder in der Natur

Mögliche Anwendungen für das System sind nach Angaben der Entwickler zum Beispiel biomedizinische Sensoren, die die Herzaktivitäten oder den Blutzucker überwachen, oder Sensoren, die in der Umwelt ausgebracht werden, etwa um die Belastungen von Brücken oder Rohrleitungen zu messen.

Chandrakasan hat sich bisher unter anderem mit der Entwicklung von besonders energiesparenden Chips beschäftigt.


eye home zur Startseite
Kein Kostverächter 12. Jul 2012

Warum wird hier überhaupt noch über irgendetwas berichtet? Computer sind ja auch schon...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kendrion (Villingen) GmbH, Villingen-Schwenningen
  2. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  3. Commerz Finanz GmbH, München
  4. Villeroy & Boch AG, Mettlach bei Saarbrücken / Merzig


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 43,99€
  2. 399,00€ (Lieferung am 10. November)

Folgen Sie uns
       


  1. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  2. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  3. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  4. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  5. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland

  6. Rosetta

    Mach's gut und danke für die Bilder!

  7. Smartwatch

    Android Wear 2.0 kommt doch erst nächstes Jahr

  8. G Suite

    Google verbessert Apps for Work mit Maschinenlernen

  9. Nahbereich

    Netzbetreiber wollen Vectoring II der Telekom blockieren

  10. Thermaltake Engine 27

    Bei diesem CPU-Kühler ist der Lüfter der Kühlkörper



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

Android 7.0 im Test: Zwei Fenster für mehr Durchblick
Android 7.0 im Test
Zwei Fenster für mehr Durchblick
  1. Android-X86 Desktop-Port von Android 7.0 vorgestellt
  2. Android 7.0 Erste Nougat-Portierung für Nexus 4 verfügbar
  3. Android 7.0 Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  1. Re: Überteuert

    Helites | 13:46

  2. Re: Zu teuer, mit Fritzbox gibt es SD für Lau

    Asser | 13:46

  3. Aktien

    Bernie78 | 13:44

  4. IMHO Label fehlt

    Zennoe | 13:43

  5. Re: endlich wird's den deutschen autobauern mal...

    Dwalinn | 13:42


  1. 13:45

  2. 13:18

  3. 12:42

  4. 12:06

  5. 12:05

  6. 11:52

  7. 11:30

  8. 11:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel