Endspurt auf Kickstarter: Elite Dangerous auch für Mac geplant
Elite: Dangerous - Konzeptbild zeigt eine Raumstation in der Nähe eines roten Giganten. (Bild: Frontier Developments)

Endspurt auf Kickstarter Elite Dangerous auch für Mac geplant

Für die Finanzierung von Elite: Dangerous wird es knapp. Doch neue Anreize für Fans von Weltraumspielen und die Aussicht auf eine Mac-Version sollen dem Kickstarter-Projekt zum Erfolg verhelfen.

Anzeige

Star Citizen als Vorbild - David Brabens Entwicklerstudio Frontier Developments hat nun für die Crowdfunding-Finanzierung des Weltraumspiels Elite: Dangerous einige neue Pledge-Levels eingefügt. Man hofft, bestehende Unterstützer damit dazu zu bringen, mehr Geld zur Verfügung zu stellen - und zögernde Fans von Weltraumspielen doch noch von einer Teilnahme zu überzeugen.

Seit dieser Woche gibt es deshalb niedrigere Pledge-Levels, bei denen Spieler sich für etwas mehr Geld aussuchen können, mit welchem Schiff sie in welchen Berufszweig starten. Als Vorbild dürfte Chris Roberts' ungemein erfolgreich finanziertes Kickstarter-Projekt Star Citizen dienen. Dort war Ähnliches möglich. Die beiden Größen der Spieleentwicklung, Roberts und Braben, haben vor einiger Zeit ein gemeinsames, vierteiliges Videointerview gegeben. Roberts rief zudem kürzlich zur Unterstützung von Elite: Dangerous auf.

Starten als Händler, Söldner oder Pirat

Nun ist es also auch Elite-Fans möglich, schon beim Unterstützen des für 2014 geplanten Spiels zu beeinflussen, wie und wo sie ungefähr starten werden. Mit dem Imperial Bounty Hunter für 32 Pfund gibt es etwa die Option, mit einem Imperial Eagle Mk II Fighter mit aufgerüsteten Waffen und 1.000 Credits in einer zufällig ausgewählten imperialen Kolonie zu starten.

Ähnliches bieten die Pledge-Level Federal Trader (37 Pfund), Pirate (42 Pfund) und Independent Trader (55 Pfund). Mit letzterem startet der Spieler in der Raumstation über dem Planeten Lave - ein Name, der Fans des Ur-Elite aus den 1980er Jahren noch ein Begriff sein dürfte. Wer 70 Pfund für den Explorer-Pledge ausgibt, erhält eine Langstreckenversion des Raumschiffs Cobra Mk III und 3.000 Credits - und startet am Rande des erforschten Universums.

  • Roter Gigant - ein neues Konzeptbild zu Elite: Dangerous (Bild: Frontier)
Roter Gigant - ein neues Konzeptbild zu Elite: Dangerous (Bild: Frontier)

Mac - und Linux?

Um weitere Unterstützer zu gewinnen, hat Frontier Developments ein neues finanzielles Ziel gesetzt: Wenn 1,4 Millionen Pfund erreicht werden, wird es eine Mac-Version geben. Eine Linux-Version wird ebenfalls nicht ausgeschlossen, die Nachfrage dafür soll aber bisher geringer gewesen sein und deshalb wurde noch kein Ziel dafür festgelegt.

Erst müssen aber einmal 1,25 Millionen Pfund erreicht werden. Ab dieser von Frontier Developments gesetzten Mindestsumme gilt das Kickstarter-Projekt als erfolgreich und erhält auch Geld von den Unterstützern. Im Moment sind erst knapp 990.000 Pfund an Zusagen zusammengekommen, von rund 18.000 Unterstützern. Elite: Dangerous hat noch bis zum 5. Januar 2013 Zeit, das Ziel zu erreichen oder zu übertreffen - sofern denn genug gespendet wird.


Hotohori 29. Dez 2012

http://www.kicktraq.com/projects/cig/star-citizen/ http://www.kicktraq.com/projects...

Algo 27. Dez 2012

Interessantes Spiel :). Die Space Sims müssten allgemein mehr Unterstützung finden. Nur...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  2. Softwareentwickler (m/w) Automatisierungstechnik
    Siemens AG, Nürnberg
  3. Traineeprogramme und Junior-Stellen bei Coca Cola, L'Oréal, Procter und Gamble u.v.m.
    access KellyOCG GmbH, Frankfurt
  4. IT-Support Mitarbeiter (m/w)
    Dürkopp Fördertechnik GmbH, Bielefeld (Home-Office)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  2. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  3. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  4. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  5. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  6. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  7. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  8. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones

  9. Internet of Things

    Kreditkartennummern und das Passwort 1234

  10. OLED-Lampen

    Allianz in Taiwan will OLED-Licht voranbringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

    •  / 
    Zum Artikel