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Screenshot der Ello-Startseite
Screenshot der Ello-Startseite (Bild: Screenshot: Golem.de)

Neue Funktionen sollen in den kommenden Wochen kommen

Es gibt in Ello keine Zeichenbegrenzung für einzelne Einträge und keine Klarnamenpflicht. Pornografische Inhalte sind erlaubt, sofern sie als NSFW gekennzeichnet sind (Not Safe For Work - nicht arbeitsplatz-tauglich).

Einige wichtige Funktionen fehlen noch: Videos und Soundfiles lassen sich noch nicht einbinden, andere Nutzer lassen sich noch nicht blocken und einen privaten Nachrichtenkanal wie die direct messages von Twitter gibt es bisher ebenso wenig wie eine Ello-App für mobile Geräte.

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All das und mehr soll in den kommenden Wochen eingeführt werden. Die Weiterentwicklung und der Serverbetrieb kosten Geld. Die Ello-Macher wollen es mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen verdienen. Budnitz schreibt: "Ello kann man komplett kostenlos nutzen. Aber von Zeit zu Zeit werden wir spezielle Funktionen anbieten, für die einige unserer Nutzer bereit sein werden, etwas Geld zu bezahlen. Zum Beispiel könnten wir 99 Cent dafür verlangen, dass man mehrere Ello-Profile über einen einzigen Log-in verwalten kann."

Für Ello spricht eher das Design als die Privacy Policy

Ello hat noch eine weitere finanzielle Basis. Eine Risikokapitalgesellschaft hat 435.000 US-Dollar in das Start-up investiert, was den Machern harsche Kritik eingebracht hat: "Wenn du Risikokapital nimmst, hast du deine Nutzer schon verkauft", schreibt der Designer Aral Balkan, der die Ello-Macher anfangs beraten und unterstützt hat. "Man nennt es Exit-Plan. Ohne den bekommt man kein Risikokapital." Früher oder später würde der Kapitalgeber den Verkauf des Netzwerks fordern, um sein Geld (mit Gewinn) zurückzubekommen, sagt Balkan.

Budnitz schreibt dazu in bestem PR-Sprech: "Wir haben kleine Investoren, die uns helfen, den Start zu finanzieren. Alles sehr gute Leute, die an unsere Vision glauben und wissen, dass es Zeit ist für eine positive Alternative zu den anderen sozialen Netzwerken."

Weitere Wege, um mit Ello Geld zu verdienen, stehen in den Datenschutzbestimmungen. Zwar heißt es dort, man verkaufe keine Nutzerdaten an Werbetreibende, Suchmaschinen oder sonst jemanden. Und das soll ausdrücklich so bleiben. Aber dort steht ebenfalls, dass Ello derzeit keine Geschäftspartner hat wie zum Beispiel Firmen, die Kreditkartentransaktionen verarbeiten. Sollte es aber irgendwann möglich sein, innerhalb von Ello etwas per Kreditkarte zu kaufen, dann dürfte Ello erstens daran mitverdienen. Zweitens behält sich Ello vor, die für die Transaktion nötigen Nutzerdaten mit dem Partnerunternehmen zu teilen, wie es in der Privacy Policy heißt.

Für Ello spricht also weniger die Datenschutzpolitik, als das anzeigenfreie Design. Im Moment reicht das aus, um die Mitgliederzahl alle vier Tage zu verdoppeln, schreibt Budnitz. Wie hoch die absolute Zahl ist, will er auch auf Nachfrage nicht sagen.

 Ello: Das Anti-Facebook, nächster Versuch

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wombat_2 04. Okt 2014

Jein... OrgName: CloudFlare, Inc. OrgId: CLOUD14 Address: 665...

wombat_2 04. Okt 2014

Danke! Du hast gerade sehr knapp und kurz die Blödheit unserer Konsumgesellschaft...

wombat_2 04. Okt 2014

Da kennst Du aber die Politik schlecht... Da werden gleich die Rucksackhersteller zur...

wombat_2 04. Okt 2014

Du bist heute Troll oder? Jedenfalls ist es ein massiver Unterschied, ob Du...

wombat_2 04. Okt 2014

Jeder der bei FB, G+ oder sonst irgendeinem datensammelwütigem Dienst ist, ist ein...



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