David Braben will Elite: Dangerous im März 2014 auf PCs bringen.
David Braben will Elite: Dangerous im März 2014 auf PCs bringen. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)

Elite-Macher David Braben "Ich mag keine Zwischensequenzen"

David Braben mag keine Zwischensequenzen, keine vorgegebenen Geschichten. Von Chris Roberts' Star Citizen wird sich Brabens Elite: Dangerous deshalb wohl auch in vielerlei Hinsicht stark unterscheiden.

Anzeige

Elite und Frontier: Elite 2 haben in den 1980er und 1990er Jahren auf verschiedenen Heimcomputerplattformen begeistert und technische Maßstäbe gesetzt. Nun will David Braben, einer der beiden Elite-Schöpfer und Chef von Frontier Developments, ein neues Elite namens Elite: Dangerous entwickeln. Nach einigen internen Fehlstarts im kleinen Rahmen soll das neue Elite nun ein großes Projekt werden. Dafür sucht Braben finanzielle Hilfe nicht nur bei den Fans von damals; auch Elite-Neulinge hofft er von einem modernen Weltraumspiel zu überzeugen.

Um das zu erreichen, will Braben das Spiel zuerst für sich selbst entwickeln. Er wolle "ausnahmsweise einmal" genau das Spiel machen, das er selbst haben wolle, statt es für ein ausgewähltes Zielpublikum zu entwickeln, sagt Braben im Interview mit Golem.de. Dabei basierte schon das erste Elite, das Braben mit Ian Bell entwickelt hat, auf genau diesem Prinzip, wie Braben erzählt: "Wir machten ein Spiel für uns selbst."

Bell und Braben hatten 1982 während ihres Studiums in Cambridge parallel die Idee für ein Weltraumspiel, taten sich zusammen und brachten im Jahr 1984 Elite für den Heimcomputer BBC Micro auf den Markt. Durch prozedurale Generierung von Inhalten schufen sie ein deutlich größeres Spieluniversum, als es mit dem nur wenige Kilobyte großen Speicherplatz sonst möglich gewesen wäre. Elite war auch eines der ersten Spiele mit Drahtgitter-3D-Grafik, bei der verdeckte Linien nicht dargestellt werden.

Elite: Dangerous entwickelt Braben ohne Bell mit seinem Studio Frontier Developments, aber wieder für sich selbst und Menschen, die wie er eine fast grenzenlose, offene, frei zu erkundende und sich dynamisch verändernde Spielwelt mit vielen Aufgaben, aber ohne festgelegtes Drehbuch bevorzugen. Und da haben bestimmte Dinge bei Elite: Dangerous keinen Platz - genau wie auch schon beim Ur-Elite.

Keine Zwischensequenzen, viel Selbstbestimmung 

Sinnfrei 20. Nov 2012

Ähh, vielleicht eine doofe Frage: Aber warum genau solltest Du das nicht können?

irata 18. Nov 2012

Nein, mit interaktiven Zwischensequenzen meinte ich solche, die den Spielfluss nicht...

Endwickler 16. Nov 2012

Ich vermute, dass er mit Story den Außerirdischenplot meinte, in dem mein Spiel damals...

Hotohori 16. Nov 2012

Klar, das ist natürlich der Hintergedanke dabei. Auch ich hab mich bei einem Projekt...

Hotohori 16. Nov 2012

Gab es das in Elite 2? Das ist schon so lange her, dass ich leider vieles wieder...

Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist Testdaten-Management und Datenmigration (m/w)
    imbus AG, Hofheim (bei Frankfurt am Main), Köln und München
  2. Projektmanager (m/w)
    valuephone GmbH, Schöneck/Vogtland
  3. SAP Inhouse Berater (m/w) mit den Schwerpunkten MM und QM
    JOST-Werke GmbH, Neu-Isenburg
  4. Datenspezialist (m/w) Geoinformationssysteme (GIS)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen

  2. Spieldesign

    Kampf statt Chaos

  3. Techland

    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

  4. Passport im Test

    Blackberry beweist Format

  5. Streaming

    Sky als Online-Abo mit Live-TV und Einzelabruf

  6. Band

    Microsofts Wearable hört und fühlt

  7. Quartalszahlen

    Samsungs Gewinn bricht wegen Preiskampf bei Smartphones ein

  8. Greg Kroah-Hartman

    Kdbus wird zur Aufnahme in Linux vorgeschlagen

  9. Grafikkarte

    AMD kontert Nvidias Maxwell mit 8-GByte-Radeons

  10. Filmpiraterie

    US-Kinos und MPAA verbieten Google Glass



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel