David Braben will Elite: Dangerous im März 2014 auf PCs bringen.
David Braben will Elite: Dangerous im März 2014 auf PCs bringen. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)

Kickstarter und Konkurrent Star Citizen

Anzeige

Elite: Dangerous soll bei erfolgreichem Crowdfunding über Kickstarter im März 2014 für den PC und vielleicht später auch für andere Plattformen erscheinen. 1,25 Millionen britische Pfund müssen mindestens zusammenkommen, am Wochenende wurden bereits 400.000 Pfund erreicht. Fans sollen nicht nur für das neue Spiel spenden, sondern es auch mitgestalten und eigene Wünsche einfließen lassen können.

Bis zum 5. Januar 2013 haben Interessierte noch die Möglichkeit, ihr Geld für Elite: Dangerous zur Verfügung zu stellen. Ab 20 britischen Pfund sollen Unterstützer dann das fertige Spiel erhalten. Ab 150 Pfund gibt es einen noch nicht erklärten Sonderstatus im Spiel und ab 300 Pfund die Möglichkeit, als "Decision Forum Member" auf die Entwicklung einzuwirken.

Konkurrent Star Citizen

Auf Kickstarter konkurriert Elite: Dangerous auch mit Star Citizen von Chris Roberts' Entwicklerstudio Cloud Imperium Games. Auch Roberts ist ein Veteran der Weltraumspiele, seine erste Weltraumsaga Wing Commander startete 1990 und unterscheidet sich stark von Elite - Roberts setzte voll auf eine über mehrere Spiele hinweg erzählte Geschichte, die optisch für die jeweilige Zeit beeindruckend in Szene gesetzt wurde.

Bei Star Citizen gibt es ebenfalls eine epische Geschichte - eine Squadron 42 genannte Einzelspielerkampagne - verbunden mit einem offenen, auch gemeinsam zu entdeckenden Universum. Roberts verspricht schöne Zwischensequenzen, imposante Grafik und Egoshooter-Einlagen auch außerhalb des eigenen Raumschiffs. Und er wirbt gar damit, das PC-Gaming retten und wieder zu einstiger Größe bringen zu wollen. Die Star-Citizen-Finanzierung endet am kommenden Montag, dem 19. November 2012.

"Ich denke, unsere Visionen unterscheiden sich ein bisschen, obwohl es gemeinsame Elemente gibt", sagt Braben dazu. "Wir haben ebenfalls ein komplexes Schadensmodell (es gibt einige Renderbilder auf der Kickstarter-Site, die das zeigen), und auch wir haben vor, den PC zu fordern - aber ich denke (so wie bei Wing Commander), beide Spiele können glücklich nebeneinander existieren."

Dinge anders angehen

Brabens Projektseite erscheint zwar nicht minder ehrgeizig, aber doch deutlich zurückhaltender als die von Roberts. Braben gibt darin auch zu, dass es über die Jahre bereits einige Fehlstarts bei der Entwicklung eines neuen Elite gegeben hat. Allerdings sei damals auch nur ein kleines Team nebenher damit beschäftigt gewesen. Das soll sich nun mit Elite: Dangerous ändern.

"Ich mag es, die Dinge anders anzugehen", betont Braben. Deshalb hat er auch das für die Lehre entwickelte und auch für viele Bastelprojekte interessante Raspberry Pi mitinitiiert. Selbst für diese Hardwareplattform könnte sich Braben eine Umsetzung von Elite: Dangerous vorstellen.

Bisher wurde Elite: Dangerous zwar nur explizit für Windows-PCs angekündigt. Frontier Developments hat allerdings in der Vergangenheit viel Arbeit in ein Corba genanntes Cross-Plattform-Entwicklungswerkzeug gesteckt, um Spiele auf die Möglichkeiten unterschiedlicher Systeme anpassen zu können.

Braben sieht deshalb durchaus die Chance, das neue Elite auch auf Linux, Mac OS X, mobile Geräte wie Tablets oder eben den Minicomputer Raspberry Pi anzupassen. Auch über eine Unterstützung der Occulus-Rift-Brille denkt er nach.

 Keine Zwischensequenzen, viel SelbstbestimmungDie Geschichte von Elite 

Sinnfrei 20. Nov 2012

Ähh, vielleicht eine doofe Frage: Aber warum genau solltest Du das nicht können?

irata 18. Nov 2012

Nein, mit interaktiven Zwischensequenzen meinte ich solche, die den Spielfluss nicht...

Endwickler 16. Nov 2012

Ich vermute, dass er mit Story den Außerirdischenplot meinte, in dem mein Spiel damals...

Hotohori 16. Nov 2012

Klar, das ist natürlich der Hintergedanke dabei. Auch ich hab mich bei einem Projekt...

Hotohori 16. Nov 2012

Gab es das in Elite 2? Das ist schon so lange her, dass ich leider vieles wieder...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    PLSCOM GmbH, Berlin
  2. Software Entwickler Systemidentifikation und Regelungstechnik (m/w)
    GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm und Stuttgart
  3. Bereichsleiter (m/w) Entwicklung Personalsoftware
    AKDB, München
  4. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin Java Produktkonfigurator
    CAS Software AG, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Speedport Hybrid

    Viprinet erwirkt einstweilige Verfügung gegen Telekom-Router

  2. Actionkameras

    Gopro plant eigene Drohnenproduktion

  3. ISSpresso

    IIS-Astronauten können jetzt Espresso trinken

  4. Richterlicher Beschluss

    US-Justiz umgeht Smartphone-Verschlüsselung

  5. Sony

    Smartwatch mit Armband aus E-Paper geplant

  6. Samsung SDC

    Displays werden bunter, biegsamer und fast durchsichtig

  7. Mozilla

    Ein-Klick-Suche im Firefox

  8. EU-Richtlinien beschlossen

    Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

  9. Rekord

    Apple kommt Börsenwert von einer Billion US-Dollar näher

  10. Systemd und Launchd

    FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Escape Dead Island: Urlaub auf der Zombieinsel
Test Escape Dead Island
Urlaub auf der Zombieinsel

Yoga Tablet 2 Pro im Test: Das Tablet mit dem eingebauten Kino
Yoga Tablet 2 Pro im Test
Das Tablet mit dem eingebauten Kino
  1. Lenovos Yoga Tablet 2 im Test Das Tablet mit dem Aufhänger
  2. Motorola Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte
  3. Yoga Tablet 2 Pro Lenovos 13-Zoll-Tablet mit Projektor und Subwoofer

Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy
Test Dragon Age Inquisition
Grand Theft Fantasy
  1. Technik-Test Dragon Age Inquisition Drachentöten flott gemacht
  2. Dragon Age Inquisition Zusatzabenteuer für den Weltengenerator
  3. Dragon Age Inquisition Rollenspiel mit 4K am PC und 900p auf der Xbox One

    •  / 
    Zum Artikel