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Die Tür geht auf, das Licht geht an: Smart-Home-Systeme sollten eine Vielzahl an Schaltmöglichkeiten der einzelnen Komponenten bieten.
Die Tür geht auf, das Licht geht an: Smart-Home-Systeme sollten eine Vielzahl an Schaltmöglichkeiten der einzelnen Komponenten bieten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Homekit ist nur etwas für Apple-Nutzer

Elgatos Eve ist nicht so breit einsetzbar wie Devolos Home Control. Das liegt zum einen an der Festlegung auf Kundschaft aus dem Apple-Lager, bedingt durch die Verwendung von Homekit, das es derzeit nur für iOS-Geräte gibt. Zum anderen ist die Hardwareauswahl noch sehr gering. Es gibt eine Steckdose mit Energiemesser, einen Raumsensor für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität, eine Wetterstation für Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit und einen Tür- und Fenstersensor.

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  • Philips' Hue-Lampen landen erst einmal in einem Standardraum. (Screenshot: Golem.de)
  • Übersetzungsprobleme in Version 1.1.2. Mit Version 1.1.3 wurden die IDs wieder entfernt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Informationen lassen sich sortieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Anhand der Luftqualität... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt sich durchaus erkennen, ob jemand zu Hause ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Stundenansicht... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Vergleichsansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Messungen sind aufgelistet. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Raumsensor misst alle zehn Minuten. (Screenshot: Golem.de)
  • Kumulierte und aktuelle elektrische Leistungsaufnahme in Eve Energy (Screenshot: Golem.de)
  • Der Sensor wurde an der Tür zum Treppenhaus angebracht. (Screenshot: Golem.de)
  • Luftfeuchtigkeit und Luftdruck in der Raumübersicht... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Temperaturen zweier Sensoren in der Sensortypenübersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Lampen-Aktivierung an Elgato und der Hue-Bridge per Siri. Ein paar Lampen waren nicht erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Hue-System in Verbindung mit der Eve Energy-Steckdose (Screenshot: Golem.de)
  • Selbst die Lichtfarben... (Screenshot: Golem.de)
  • ... der Hue-Lampen lassen sich von Elgatos Eve-App aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Das geht mit Eve Energy freilich nicht, das Dimmen von Lampen muss mit direkt ansprechbaren Leuchtmitteln durchgeführt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Namensgebung ist für die Sprachsteuerung wichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Das gilt auch für die Raumzuordnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere erstellten Räume (Screenshot: Golem.de)
  • Übersicht des Flurs mit Hue-Lampen und dem Türsensor (Screenshot: Golem.de)
  • Hier lassen sich zumindest teilweise Automatismen per Hand starten. (Screenshot: Golem.de)
  • Apples Homekit-Optionen sind wenig hilfreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Immerhin gibt es Optionen für den Gastzugang. Einrichtungsfehler zu erkennen, ist aber unmöglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Farbeinstellungen für Hue-Lampen in Elgatos Eve-App (Screenshot: Golem.de)
  • Philips hat seine Hue-App an Homekit angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Der Homekit-Code kann in Philips' App einfach abfotografiert werden. Elgato kann das nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Letzte Aktualisierung 11:44, aber laut Elgato-App ist der Sensor um 11:47 schon nicht mehr erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Startbildschirm der Devolo-App finden sich neben Home Control auch Informationen zu dLink. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptmenü der Home-Control-Steuerung mit den verschiedenen Geräten (Screenshot: Golem.de)
  • An einer unserer Messsteckdosen hängt eine Lampe, die eingeschaltet ist und aktuell 11,8 Watt zieht. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü können wir auf weitere Funktionen von Home Control zugreifen, beispielsweise Regeln oder Gruppierungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Gruppierungen müssen beispielsweise Heizkörper und Thermostate zusammengefasst werden, um synchronisiert zu werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Regeln lassen sich per Knopfdruck ein- und ausschalten. So ist bei uns aktuell die Alarmregel deaktiviert, die Regel, dass das Flurlicht bei Türöffnung angeht, hingegen angeschaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Hausprotokoll werden alle Aktionen verzeichnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Zentrale von Devolos Home-Control-System steuert die internen Schaltprozesse und dient als Gateway für die Fernsteuerung von außen. (Bild: Devolo)
  • Der Tür- und Fensterkontakt von Devolo (Bild: Devolo)
  • Der Kontakt wird an eine Tür oder ein Fenster montiert und kann andere Komponenten des Smart-Home-Systems steuern. (Bild: Devolo)
  • Die schaltbare Messsteckdose von Devolo (Bild: Devolo)
  • Das Heizungsthermostat von Devolo ist ursprünglich ein Danfoss-Produkt. (Bild: Devolo)
  • An einen Radiator montiert, lässt sich mit Hilfe des Reglers die Temperatur im Raum fernsteuern oder von anderen Komponenten des Smart-Home-Systems regulieren. (Bild: Devolo)
  • Das Wandthermostat erleichtert die Temperatureinstellung, es ist über die Home-Control-Zentrale mit dem Heizkörperthermostat verknüpft. (Bild: Devolo)
  • Mit Hilfe des anklebbaren Funkschalters lassen sich einzelne Komponenten bequem steuern, etwa eine Schaltsteckdose. (Bild: Devolo)
  • Der Eve-Room-Sensor... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und sein Homekit-Code für die Einrichtung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Er hat den größten Energiebedarf, nach drei Monaten mussten drei AA-Zellen ausgetauscht werden. Mittig darüber ist der versenkte Reset-Knopf. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Tür- und Fenstersensor (Bild: Elgato)
  • Die Steckdose hat eine Identifizierungs-LED. (Bild: Elgato)
  • Eve Weather sieht wie Eve Room aus, braucht aber nur zwei Batterien. (Bild: Elgato)
Die einzelnen Informationen lassen sich sortieren. (Screenshot: Golem.de)

Die Einrichtung der Komponenten ist so einfach wie die des Devolo-Systems: Jedem Eve-Gerät liegen zwei Zettel mit Zahlencodes bei. Einer klebt leicht abziehbar auf dem Gerät. Sie sind für die Kopplung unbedingt notwendig. Wer sie verliert und neu koppeln muss, etwa nach einer Betriebssystemneuinstallation, der hat anschließend nutzlose Geräte. Homekit sieht nämlich vor, dass man nicht einfach ein Gerät resetten und damit hijacken kann. Das erschwert einen Angriff aufs Smart Home deutlich.

Es fehlen die Aktionen

Aktuell ist die Nutzung der Eve-Komponenten noch sehr eingeschränkt. Die angezeigten Informationen sind zwar interessant, aber vor allem der Raumsensor und die Wetterstation sind allenfalls indirekt Smart-Home-Produkte: Es fehlt die Möglichkeit, sie mit anderen Bauteilen des Systems zu verknüpfen, beispielsweise mit einer schaltbaren Steckdose oder einem Thermostat - eine der Grundfunktionen eines Smart-Home-Systems. Dadurch sind die beiden Bauteile eigentlich nur Sensoren, deren Messwerte sich über eine App auslesen lassen. Devolos System ist hier merklich weiter und bietet zahlreiche Aktionsszenarien an.

Interessant ist hingegen die Sprachsteuerung von Eve, die dem Devolo-System komplett fehlt. So lässt sich die Steckdose beispielsweise per Siri schalten. Interessanterweise funktioniert die Sprachsteuerung mit der Apple Watch nicht so gut - das könnte aber auch ein Problem des Mikrofons der Smartwatch sein. Allerdings gibt es derzeit noch keine Apple-Watch-App und nicht einmal ein Widget für die schnelle Eve-Steuerung im iOS-Kontrollzentrum.

Mit der Uhr ist nur die Sprachsteuerung möglich, die Umsetzung der Befehle benötigt aber stets eine gewisse Zeit. Die Smartwatch muss erst das Smartphone erreichen und darüber wird dann die Steckdose geschaltet. Wir haben häufiger erlebt, dass die Steuerung mehrere Sekunden benötigt. Für eine einfache Leuchte oder einen Ventilator ist das zu lang im Vergleich zum physischen Schalter, bei komplexen Lichtsituationen hingegen finden wir eine kleine Wartezeit akzeptabel.

Smarte Sensoren, mehr nicht

Das Auslesen der Werte der Raumsensoren kann durchaus einige Zeit brauchen, wenn man einige Tage nicht zu Hause war. Die Informationen selbst sind mal sehr interessant, mal ziemlich nutzlos. Eve Door beispielsweise zeigt an, ob das Fenster oder die Tür offen oder geschlossen ist. Zudem gibt es eine Übersicht, zu welchen Zeiten der Sensor aktiviert wurde. Was der Anwender damit anfangen kann? Eigentlich nichts. Allenfalls lässt sich kontrollieren, wann jemand nach Hause kam oder ob gelüftet wurde. Verknüpfungen mit anderen Smart-Home-Elementen wie Steckdosen lassen sich noch nicht einrichten, sie sind bisher nur angekündigt. Zudem gab es mit der Eve-App-Version 1.1.3 plötzlich Probleme mit der Aktualisierung des Statutes dieses Sensors.

Etwas spannender ist die schaltbare Steckdose Eve Energy: Hier sieht der Anwender wie bei der Steckdose des Devolo-Systems die elektrische Leistungsaufnahme. Dabei wird sowohl der aktuelle Verbrauch angezeigt als auch der bisherige Gesamtverbrauch. Diese Darstellung gibt es auch als Graphen. Zudem hat die Steckdose ein Identifizierungslicht, das praktisch ist, wenn man ein bestimmtes Eve Energy sucht.

Die beiden Elemente Eve Room und Eve Weather haben sehr ähnliche Sensoren. Eve Room ist für den Innenbereich gedacht und führt eine Luftmessung durch, Eve Weather ist eine Wetterstation für draußen, die den Luftdruck misst. Etwas ärgerlich ist, dass die Werte im Prinzip nichtssagend in der App stehen. Wir würden uns eine Interpretationshilfe für den Luftdruck in Millibar oder die Luftqualität in Particles per Million (ppm) wünschen, da die Zahlen so doch sehr abstrakt sind. Mit Eve Room konnten wir sogar herausfinden, wie lange die drei AA-Batterien halten. Nach ziemlich genau drei Monaten war der Sensor nicht mehr betriebsfähig. Leider gibt es von dem Gerät keine Vorwarnung, dass sich die Batterien dem Ende neigen.

Die Messung der Luftqualität an sich ist aber spannend, da man sie gut nachvollziehen kann. Ist etwa Besuch da und der Raum voller als sonst, sinkt die Qualität schnell und der Anwender merkt, wenn der Raum etwas Frischluft vertragen könnte. Temperatur und Luftfeuchtigkeit können beide Sensoren messen. Auch hier würden wir uns zumindest für Eve Room eine Interpretationshilfe wünschen.

Eve Room fehlt es ärgerlicherweise an einer Aufhängemöglichkeit, die Eve Weather hat. Allerdings sollte man den Aufstellort von Eve Room ohnehin gut überdenken. Eine kalte Altbau-Außenwand liefert andere Daten als eine Innenwand oder eine Neubau-Außenwand. Bei größeren Räumen sollte zudem die Luftzirkulation nicht unterschätzt werden. Letztendlich lässt sich Eve Room auch irgendwohin stellen, ohne groß aufzufallen.

 Heizkörper werden über Sensoren gesteuertHomekit mit Elgato Eve ist noch unfertig 

eye home zur Startseite
ArturBlank 17. Sep 2016

Hallo Hakkie -Harry, hab genau das gleiche verhalten, mit Devolo Home Control gekoppelt...

Dwalinn 26. Nov 2015

Meine Rede... genau wie diese blöden Autos... meine Pferden finden am Wegesrand immer was...

G-Tech 26. Nov 2015

"Bridging": wo haben solch "Brücken" jemals reibungslos funktioniert? Das beziehe ich...

Schlimmerfinger 26. Nov 2015

Hallo Klausens, dann bleibt es bei dem, was Du hast. PUNKT. Was aber noch schlimmer ist...

megaseppl 26. Nov 2015

Aus diesem Grund würde ich nur Systeme kaufen die (gut) dokumentierte Schnittstellen...



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