Supercharger: ab 2013 auch in Europa
Supercharger: ab 2013 auch in Europa (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)

Elektromobilität Tesla Motors stellt Schnellladesäulen auf

Es sollen Korridore durch die USA werden: Tesla Motors hat sechs Schnellladestationen im US-Bundesstaat Kalifornien aufgestellt, an denen Elektroautofahrer in einer halben Stunde Strom für 160 Kilometer tanken können. Die Lader stehen aber nicht jedem E-Mobil offen.

Anzeige

Tesla Motors hat seine Schnellladesäulen präsentiert. Die ersten sechs der schicken Ladesäulen hat der US-Elektroautohersteller am Montagabend (Ortszeit Kalifornien) in Betrieb genommen. An den Stationen können Fahrer der Elektrolimousine Model S kostenlos laden. Tesla-Chef Elon Musk hatte die Lader kürzlich angekündigt.

  • Supercharger: Die Schnellladestation von Tesla Motors wird mit Solarstrom betrieben. (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Daran können nur Model S - und auch nicht in jeder Ausführung - geladen werden. (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Zunächst hat Tesla sechs Stationen in Kalifornien aufgestellt. Weitere sollen folgen. (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Impression von der Vorstellung (Foto: Tesla Motors)
  • Impression von der Vorstellung (Foto: Tesla Motors)
  • Impression von der Vorstellung (Foto: Tesla Motors)
Supercharger: Die Schnellladestation von Tesla Motors wird mit Solarstrom betrieben. (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)

Die sogenannten Supercharger sollen laut Hersteller in einer halben Stunde einen Akku so laden, dass der Fahrer 160 Kilometer weit kommt.

Solarstrom

Der Strom für die Ladesäule kommt von der Sonne: Die Station ist überdacht, und auf dem Dach sind Solarzellen angebracht. Die erzeugten mehr Strom, als für das Laden von Autoakkus gebraucht würden, erklärt Tesla. Der Strom werde ins Netz eingespeist.

Sechs dieser Ladestationen sind zu Beginn in Betrieb: eine in Los Angeles, eine in Barstow, etwa auf halber Strecke zwischen Los Angeles und Las Vegas. Drei weitere sind auf dem Weg von Los Angeles nach San Francisco installiert. Die sechste steht in Folsom, auf der Strecke zum Lake Tahoe. Damit ließen sich die meisten Orte in Kalifornien gut erreichen, sagte Musk bei der Vorstellung.

2013 will Tesla das Netz weiter ausbauen. Es sollen mehrere Korridore durch die USA eingerichtet werden: entlang der Küsten von Vancouver nach San Diego und von Miami nach Montreal sowie quer durch das Land von Los Angeles nach New York. In Europa und Asien will Tesla solche Supercharger in der zweiten Jahreshälfte aufstellen, wenn das Model S auch dort auf den Markt kommt.

Nur für Model S

Einen großen Nachteil haben die Schnelllader allerdings: Sie sind nur sehr eingeschränkt nutzbar. An dem Supercharger können nur Model S mit dem großen und dem mittleren Akku geladen werden - die Elektrolimousine gibt es mit einem 40-, 60- und 85-Kilowattstunden-Akku (kWh), die Reichweiten von knapp 260 Kilometern, 370 Kilometern und rund 480 Kilometern bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 90 Kilometern pro Stunde (55 Meilen pro Stunde) ermöglichen. Schon das Model S mit dem 40-kWh-Akku kann nicht an einem Supercharger geladen werden. Gleiches gilt für den Tesla Roadster sowie für alle anderen Elektroautos. Die Ladesäulen dienen also nicht der Förderung der Elektromobilität, sondern nur dem eigenen Absatz.

Den Solar-Carport liefert das US-Unternehmen Solar City. Dessen Gründer und Chefs Lyndon und Peter Rive seien Vettern von Tesla-Chef Musk, berichtet die Tageszeitung San Jose Mercury News. Musk selbst ist Aufsichtsratsvorsitzender bei Solar City.

Elektro-Highway

2009 wurde bereits damit begonnen, einen Elektrokorridor zwischen den beiden kalifornischen Metropolen Los Angeles und San Francisco einzurichten. Die Ladestationen sind auf Filialen der Rabobank aufgestellt. An dem Projekt sind ebenfalls Tesla und Solar City beteiligt.

An der Westküste entsteht zudem der West Coast Green Highway. Der soll es ermöglichen, mit dem Elektroauto auf der Interstate 5 von der kanadischen Provinz British Columbia durch die US-Bundesstaaten Washington, Oregon und Kalifornien die Pazifikküste entlangzufahren.


bernd71 28. Sep 2012

Was ich meine ist, dass die Anzahl der Batteriewechsel und somit die Wirtschaftlichkeit...

Ach 27. Sep 2012

Wieviel die Stationen kosten, Wieviel Wagen gleichzeitig geladen werden, Welche Stationen...

digestif 26. Sep 2012

Funktioniert nie und nimmer. Im Sommer liegt in Kalifornien die Strahlungsleistung der...

Raumzeitkrümmer 26. Sep 2012

...meinte natürlich Tera Hz, darin lag ja der Witz...

Raumzeitkrümmer 26. Sep 2012

Man kann ja Zahlen kombinieren, z.B.: 900 Volt mit 100 Ampere (oder 450 Volt mit 200...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter Service Desk/IT-Support (m/w)
    Augustinum gemeinnützige GmbH, München
  2. Embedded Software Entwickler (m/w)
    e.solutions GmbH, Ulm
  3. IT-Systemadministrator (m/w)
    ADMEDES Schuessler GmbH, Pforzheim
  4. Fachgebietsleiter/-in im Fachbereich "Strahlenschutz und Umwelt"
    Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: StarCraft II: Heart of the Swarm (Add-On)
    12,87€
  2. NEU: Caseking Early Christmas
    (u. a. VTX3D Radeon R9 290 X-Edition V2 4GB DDR5 229,90€)
  3. TIPP: Amazon Last-Minute-Angebote Tag 6: Games, Blu-ray, Technik

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  2. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  3. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  4. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  5. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  6. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht

  7. Samsung NX300

    Unabhängige Firmware verschlüsselt Fotos

  8. Arbeiter in China

    BBC findet schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

  9. Misfortune Cookie

    Sicherheitslücke in Routern angeblich weit verbreitet

  10. Deutscher Entwicklerpreis 2014 Summit

    Das dreifache Balancing für den E-Sport



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Games-Verfilmungen: Videospiele erobern Hollywood
Games-Verfilmungen
Videospiele erobern Hollywood
  1. Entwicklerpreis Summit 2014 Wiederspielbarkeit Reloaded
  2. Adr1ft Mit Oculus Rift und UE4 ins All
  3. The Game Awards 2014 Dragon Age ist bestes Spiel, Miyamoto zeigt neues Zelda

O2 Car Connection im Test: Der Spion unterm Lenkrad
O2 Car Connection im Test
Der Spion unterm Lenkrad
  1. Urteil Finger weg vom Handy beim Autofahren
  2. Urban Windshield Jaguar bringt Videospiel-Feeling ins Auto
  3. Tweak Carplay ohne passendes Auto verwenden

Rock n' Roll Racing (1993): Nachbrenner vom Schneesturm
Rock n' Roll Racing (1993)
Nachbrenner vom Schneesturm
  1. Ultima Underworld (1992) Der revolutionäre Dungeon Simulator
  2. Sid Meier's Colonization (1994) Auf Augenhöhe mit George Washington
  3. Star Wars X-Wing (1993) Flugsimulation mit R2D2 im Nacken

    •  / 
    Zum Artikel