Elektromobilität: Ericsson ermöglicht Stromtankabrechnung per Mobilfunk
Volvo C30 Electric: Strommenge oder Geldbetrag eingeben (Bild: Volvo)

Elektromobilität Ericsson ermöglicht Stromtankabrechnung per Mobilfunk

Ericsson hat zusammen mit mehreren anderen schwedischen Unternehmen ein System entwickelt, mit dem Stromtanken abgerechnet wird: Ein Elektroauto wird an einer beliebigen Steckdose geladen. Die Zahlungsabwicklung erfolgt per Mobilfunk.

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Damit Elektroautos mit Strom versorgt werden können, müssen nicht nur Ladestationen eingerichtet werden. Es bedarf auch eines Systems, um den getankten Strom abrechnen zu können. Ein in Schweden entwickeltes System nutzt dazu Mobilfunk: Das Elektroauto bekommt eine Verbindung ins Mobilfunknetz. Das ermöglicht die Abrechnung einer Akkuladung, aber auch, den Ladevorgang aus der Ferne zu starten.

Zunächst wird das Auto an eine Ladestation oder an eine beliebige Steckdose angeschlossen. Dann legt der Fahrer am Bordcomputer, über sein Smartphone oder Tablet die Parameter fest: den Füllstand des Akkus, eine Strommenge oder einen Geldbetrag. Während der Akku aufgefüllt wird, leitet das System die Daten per Mobilfunk weiter und das Bankkonto des Fahrers wird belastet und nicht das des Besitzers der Steckdose, also etwa ein Freund, bei dem der Fahrer zu Besuch ist.

Über die Mobilfunkschnittstelle kann der Ladevorgang auch gesteuert werden. So kann der Energieversorger dem Bordcomputer mitteilen, wann der Strom günstig ist oder wann besonders viel Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, etwa an einem besonders windigen oder einem besonders sonnigen Tag. Der Akku wird dann entsprechend der zuvor festgelegten Parameter geladen.

An dem Projekt beteiligt sind der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson, der Autohersteller Volvo, der Energieversorger Göteborg Energi sowie das Viktoria Institut, eine Forschungseinrichtung. Ein entsprechend ausgestattetes Elektroauto, einen Volvo C30 Electric, wollen Volvo und Ericsson auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentieren.


Sharra 23. Feb 2012

Hm okay, den Part hab ich scheinbar überlesen. Aber das ist denke ich auch machbar, wenn...

Gerard 23. Feb 2012

In Zukunft wird es dann ein Zwang für so ein Gerät geben.

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