Elektromobilität Daimler, Ford und Renault-Nissan entwickeln Brennstoffzelle

Drei Hersteller, eine Brennstoffzelle: Daimler, Ford und Renault-Nissan wollen gemeinsam einen Brennstoffzellenantrieb für Elektroautos entwickeln. In vier Jahren wollen die drei Hersteller bezahlbare Fahrzeuge mit diesem Antrieb herausbringen.

Anzeige

Die Autohersteller Daimler, Ford und Renault-Nissan wollen einen einheitlichen Brennstoffzellenantrieb entwickeln, den alle dann in ihre Autos integrieren werden. Dafür wollen sie eine Brennstoffzelle für Elektroautos entwickeln. Ziel ist, 2017 erschwingliche Brennstoffzellenautos auf den Markt zu bringen.

Durch die Zusammenarbeit sinken zum einen die Kosten für die Entwicklung - die Partner werden diese zu gleichen Teilen finanzieren. Zum anderen setzen die Unternehmen darauf, dass durch die Produktion in großen Stückzahlen die Kosten sinken werden.

10 Millionen Testkilometer

Alle drei Hersteller arbeiten bereits seit Jahren an Autos mit einem solchen Antrieb und haben die Fahrzeuge auch schon ausgiebig getestet. 10 Millionen Testkilometer seien dabei zusammengekommen, erklären die Hersteller. Unter anderem ist Daimler mit drei Mercedes-B-Klasse-F-Cell einmal um die Welt gefahren.

Die Brennstoffzelle erzeugt elektrische Energie aus einer Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff, die allerdings langsamer abläuft als die Knallgasreaktion. Vorteil der Technik ist, dass das Auto einfach betankt werden kann, wenn der Wasserstoff aufgebraucht ist. Der Fahrer muss also nicht an der Ladesäule warten, bis der Akku seines Elektroautos geladen ist.

Wenige Wasserstofftankstellen

Ein großes Problem der Brennstoffzellentechnik ist derzeit noch die Infrastruktur: Es gibt nur wenige Wasserstofftankstellen. Die Bundesregierung hat 2012 ein Förderprogramm aufgesetzt mit dem Ziel, bis 2015 50 Wasserstofftankstellen in Deutschland aufzubauen.

Ein zweites Ziel ist die Wasserstoffgewinnung: Der Brennstoffzellenantrieb selbst ist zwar sehr umweltfreundlich - als Abgas entsteht nur Wasserdampf. Derzeit ist es aber noch sehr aufwendig und energieintensiv, Wasserstoff zu gewinnen. Allerdings wird auch daran intensiv geforscht.


Technikfreak 30. Jan 2013

Genaugenommen liegt der Wirkungsgrad immer noch zwischen 25%-35%, wegen der vielen...

Levial 30. Jan 2013

Nicht nur das. Der Weltweite Platinvorrat würde schlichtweg nicht ausreichen, allein für...

t3d_et 29. Jan 2013

Und unter Freisetzung von CO2. Aus Methangas z.B. CH4 + H2O --> CO + 3H2 CO + H2O...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2013

Die hohe Kompression verbraucht enorme Energiemengen, die Lagerung ebenso. => Konzept...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT Service Manager/P&I Consultant (m/w) Cash Management
    Siemens AG, München
  2. User Experience Designer (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  3. Software-Entwickler dotNET/C# (m/w)
    LS telcom AG, Lichtenau
  4. Mobile Backend Developer (m/w)
    insparx GmbH, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  2. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  3. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  4. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  5. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  6. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  7. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  8. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot

  9. Legale Privatkopien

    "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

  10. Ausprobiert

    Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Steve Wilhite: Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates
Steve Wilhite
Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

Steve Wilhite, früherer Mitarbeiter von Compuserve, hat einen Webby Award für die Entwicklung des Grafikformates Gif erhalten. Aus diesem Anlass hat der Erfinder noch einmal auf der korrekten Aussprache beharrt.

  1. Adobe Photoshop Express jetzt auch für Windows 8
  2. World Press Photo Award Wie viel Photoshop verträgt ein Reportagebild?
  3. Animation Motion-Capture-Verfahren ohne Marker

Microsoft: Viren kommen wieder
Microsoft
Viren kommen wieder

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab
  2. Android 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt
  3. Malware Der Rechner als Bitcoin-Generator

Android: Updates für Google Drive und Chrome
Android
Updates für Google Drive und Chrome

Google hat die Android-Apps Drive und Chrome aktualisiert. Die Google-Drive-App im aktualisierten Erscheinungsbild bringt eine Bildvorschau, eine Scanfunktion und eine Downloadmöglichkeit. Chrome bringt einen Vollbildmodus und eine Verlaufsfunktion innerhalb eines Browsertabs.

  1. Google Ein Cloud-Speicher für alle Dienste
  2. Microsoft Office Web Apps führen Echtzeitzusammenarbeit ein
  3. Extension Office-Dateien direkt in Chrome betrachten

Zum Artikel