Electric Imp: Der Kobold, der Geräte ins Internet einbindet

Electric Imp Der Kobold, der Geräte ins Internet einbindet

Electric Imp will es Herstellern erleichtern, ihre Geräte internetfähig zu machen. Gegründet wurde das Unternehmen von einem ehemaligen iPhone-Entwickler.

Anzeige

Electric Imp gehört zu den Anbietern, die das Vernetzen von Elektronik vereinfachen wollen. Anders als etwa Twine will Electric Imp nicht nur Bastler, sondern auch Hersteller selbst ansprechen und ihnen viel Entwicklungsaufwand ersparen - und so dem "Internet der Dinge" und letztlich auch Smart-Homes zum Durchbruch verhelfen.

Von Vorteil dürfte dabei sein, dass Electric Imp von Hugo Fiennes gegründet wurde, dessen Unternehmen Empeg einst den ersten MP3-Player fürs Auto verkaufte. Er arbeitete später bei Rio an weiteren MP3-Playern und leitete ab 2006 Apples die Hardware-Entwicklung der ersten vier iPhone-Modelle.

  • Ganz links die Imp-Card und daneben drei verschiedene Entwickler-Boards (Bild: Electric Imp)
  • Die Imp Card hat SD-Karten-Abmaße (Bild: Electric Imp)
  • Eletric Imp - Beispiel einer US-Unterputzsteckdose mit Imp-Steckplatz (Bild: Electric Imp)
  • Eletric Imp - Beispiel eines fernsteuerbaren Lichtschalters mit Imp-Steckplatz (Bild: Electric Imp)
Ganz links die Imp-Card und daneben drei verschiedene Entwickler-Boards (Bild: Electric Imp)

Electric Imp entwickelt eine Kombination aus Hardware, Software und Onlinedienst, die viele Einsatzzwecke und miteinander kompatible Geräte ermöglichen soll. Die eigentliche Hardware ist 32 mm x 24 mm x 2,1 mm groß, sieht aus wie eine SD-Karte und wird Imp genannt, was auf Deutsch soviel wie Wichtel oder Kobold heißt.

Der Imp ist dabei weit mehr als nur ein zu IEEE802.11b/g/n kompatibles WLAN-Modul. Er enthält auch einen zur Ausführung von Anwendungen gedachten Cortex-M3-Prozessor und sechs Pins für verschiedene Schnittstellen; sie lassen sich per Software beispielsweise als UARTs, I2C, SPI, analoge Ein- und Ausgänge, PWMs oder GPIOs konfigurieren, um darüber verschiedene Daten auszulesen.

Ziel ist es, dass Partner ihre Geräte direkt mit Imp-Steckplätzen bestücken - das soll für unter 1 US-Dollar pro Gerät möglich sein. Kunden müssen dann nur einen Imp nachrüsten und können das entsprechende Gerät so etwa aus der Ferne überwachen oder steuern. Eine komplizierte Einrichtung soll es nicht geben, selbst das Einbuchen ins WLAN soll einfach sein. Den Schlüssel zeigt der Nutzer dem Imp einfach - er liest ihn über einen optischen Sensor direkt vom Smartphone-Display aus. Die dafür nötige App wird es sowohl für iOS als auch für Android geben.

Imp und Software Developer Kits (SDK) für Entwickler sollen ab Ende Juni 2012 erhältlich sein, erste Imp-fähige Geräte von Partnern später in diesem Jahr folgen. Electric Imp geht davon aus, dass Kunden Imp-Karten zum Stückpreis für 25 US-Dollar werden kaufen können.


__destruct() 21. Mai 2012

Es geht eher darum: Je nachdem, wie hart gekocht man das Frühstücksei mag, muss man es...

Kommentieren



Anzeige

  1. Solution Manager (m/w)
    TecAlliance GmbH, Köln
  2. SAP Inhouse Berater (m/w) mit den Schwerpunkten MM und QM
    JOST-Werke GmbH, Neu-Isenburg
  3. Software-Experte/-in Communication Networks
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. IT-Consultant Mobile Applications (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen

  2. Kinox.to

    GVU will Bitshare und Freakshare offline nehmen lassen

  3. Bungie

    Destiny und der Gesundheitsbalken

  4. Galaxy A3 und A5

    Samsungs dünne Smartphones im Metallkleid

  5. MSI GT80 Titan

    Erstes Gaming-Notebook mit mechanischer Tastatur

  6. Ministerpräsident

    Viktor Orban zieht Internetsteuer für Ungarn zurück

  7. Spielentwickung

    Engine-Trends jenseits der Grafik

  8. Gesetz über geistiges Eigentum

    Spanien erlässt eine Google-Gebühr

  9. Android-Smartphone

    Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

  10. Crescent Bay

    Oculus Rift und die Sache mit dem T-Rex



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Civilization Beyond Earth: Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
Test Civilization Beyond Earth
Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
  1. Civ Beyond Earth Benchmark Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle
  2. Take 2 34 Millionen GTA 5 ausgeliefert

Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Test Sunset Overdrive: System-Seller am Rande der Apokalypse
Test Sunset Overdrive
System-Seller am Rande der Apokalypse
  1. Test Deadcore Turmbesteigung im Speedrun
  2. Test Transocean Ports of Call für Nachwuchs-Reeder
  3. Test Rules Gehirntraining für Fortgeschrittene

    •  / 
    Zum Artikel