Anzeige
Autos sollen im Vorbeifahren freie Parkplätze erkennen und melden.
Autos sollen im Vorbeifahren freie Parkplätze erkennen und melden. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Einparkhilfe von Bosch: Autos sollen freie Parkplätze erkennen und melden

Autos sollen im Vorbeifahren freie Parkplätze erkennen und melden.
Autos sollen im Vorbeifahren freie Parkplätze erkennen und melden. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Parkplatzsuche in Großstädten kann nervig sein. Künftig könnten vernetzte Autos einander helfen, freie Stellen mit einem Konzept von Bosch zu finden und anderen anzuzeigen.

Die Einparkhilfen moderner Autos sollen nach den Vorstellungen von Bosch die Suche nach einem freien Stellplatz in Innenstädten erheblich erleichtern. Bosch-Chef Volkmar Denner stellte auf der Technik-Messe CES in Las Vegas das Konzept einer vernetzten Parkplatzsuche vor, bei dem Autos Lücken am Straßenrand erkennen und in eine Datenbank eintragen - die wiederum von anderen Fahrern auf der Suche nach einem Abstellplatz für ihr Fahrzeug genutzt werden kann.

Anzeige

"30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs entstehen nur dadurch, dass Autofahrer keinen freien Parkplatz finden", sagte Denner am Dienstag. Dies könne mit Hilfe von Sensoren, die in Autos oder auf Parkplätzen installiert sind, vermieden werden. Beim "Community-based Parking" von Bosch erkenne und vermesse das Auto im Vorbeifahren freie Stellplätze zwischen parkenden Fahrzeugen am Straßenrand. Diese Information werde in Echtzeit-Karten eingetragen, die per Smartphone oder im Navigationssystem abrufbar seien. "Autofahrer, die in Wohngebieten oder Innenstädten nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug suchen, können sich dann ohne Umwege zum Parkplatz lotsen lassen. Das spart Zeit, Geld, Nerven - und schont überdies die Umwelt."

Neben Bosch arbeiten auch andere Unternehmen an Lösungen für eine "intelligente" Parkplatzsuche. So kann ein radarbasierter Sensorsystem von Siemens erkennen, wo Parkraum verfügbar ist. Die Integrated Smart Parking Solution kann von der Straßenlaterne aus mit Radarsensoren Parkplätze überwachen und feststellen, wie groß die freien Parklücken sind. Auch beim Erkennen von Falschparkern hilft das System.

Das Schweizer Mobilfunkunternehmen Swisscom setzt hingegen auf ein Low Power Network, um freie Parkplätze zu ermitteln. Hierbei sollen Parkplätze ihren Status selbst über Sensoren mit niedrigem Energieverbrauch kommunizieren.

Auf der CES präsentierte Bosch außerdem einen Unfallerkennungsstecker. Der 2012 eingeführte automatische Notruf-eCall sei bislang ausschließlich für Neufahrzeuge ab Werk verfügbar gewesen, der Retrofit-eCall-Stecker könne nun auch nachgerüstet werden. Erkennt der im Zigarettenanzünder eingebaute Sensor-Stecker einen Unfall, sendet er die relevanten Informationen an die angeschlossene Leitstelle. Von dort kann bei Bedarf der nächstgelegene Rettungsdienst alarmiert werden.


eye home zur Startseite
Lasse Bierstrom 07. Jan 2016

Vielleicht einfach durch einmaliges markieren als öffentliche Stellfläche... Kommunal...

Kommentieren



Anzeige

  1. Professur für Wirtschaftsinformatik
    GGS GERMAN GRADUATE SCHOOL OF MANAGEMENT AND LAW, Heilbronn
  2. IT-Ingenieur (m/w) Frontend Produktion
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
  3. Senior-Projektmanager (m/w)
    Versicherungskammer Bayern, München
  4. Produktmanager/-in Geschäftsfeld Netze und BOS-Digitalfunk
    Dataport, Hamburg

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. JETZT AUCH BEI CASEKING: HTC Vive VR-Brille
    899,90€
  2. JETZT AUCH BEI ALTERNATE: HTC Vive VR-Brille
    899,00€
  3. VERKAUFSSTART HEUTE 15 UHR: GeForce GTX 1080 bei Caseking
    ab 27.05. um 15 Uhr verfügbar

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Fensens Parksensor

    Einparken mit dem Smartphone

  2. Telefónica

    Microsoft und Facebook bauen 160-TBit/s-Seekabel nach Europa

  3. Elektroautos

    VW will angeblich Milliarden in Batteriefabrik investieren

  4. Ultra-HD-Blu-ray-Disc

    Sonopress kann 100-GByte-Discs produzieren

  5. Apple

    Apple TV soll zur heimischen Steuerzentrale werden

  6. Lensbaby

    Fisheye-Objektiv Circular 180+ für die Gopro

  7. Werbeversprechen

    Grüne fordern Bußgelder für langsame Internetanbieter

  8. Stratix 10 MX

    Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik

  9. Java-Rechtsstreit

    Oracle verliert gegen Google

  10. Photoshop Content Aware Crop

    Schiefe Fotos geraderücken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  2. Prozessoren Intel soll in Deutschland Abbau von 350 Stellen planen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. Konkurrenz zu DJI Xiaomi mit Kampfpreis für Mi-Drohne
  2. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

  1. Re: keine Strafzahlung aber dafür Preissenkung

    KPG | 12:08

  2. Wieso denn so teuer?

    scr1tch | 12:08

  3. Re: Wer USB-Ladegeräte immer drin stecken lässt...

    der_wahre_hannes | 12:08

  4. Re: Liebe Redaktion

    Emulex | 12:08

  5. Heißt das ...

    MrReset | 12:07


  1. 11:49

  2. 11:30

  3. 11:07

  4. 11:03

  5. 10:43

  6. 10:11

  7. 09:55

  8. 08:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel