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Typischer DJ-Arbeitsplatz mit Promo-CDs und gebrannten Alben
Typischer DJ-Arbeitsplatz mit Promo-CDs und gebrannten Alben (Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Einigung mit BVMV: DJs sollen der Gema einmalig 125 Euro zahlen

Typischer DJ-Arbeitsplatz mit Promo-CDs und gebrannten Alben
Typischer DJ-Arbeitsplatz mit Promo-CDs und gebrannten Alben (Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Für die Lizenzierung von Musikdateien bietet die Gema ab dem 1. April für Discjockeys in Diskotheken eine Flatrate an: Statt der bisher geforderten 13 Cent pro Musikstück kann auch pauschal bezahlt werden. iTunes-Käufe und Backups sind davon nicht betroffen.

Die Gema hat sich laut einer Mitteilung (PDF) der Verwertungsgesellschaft mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) sowie dem Berufsverband Discjockey (BVD) über eine neue Tarifstruktur für DJs geeinigt. Statt der bisherigen Forderungen, die Ende Februar 2013 bekannt wurden, kommen auf Discjockeys nun wesentlich geringere Kosten zu.

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  • Auszug aus der Mitteilung der Gema (Screenshot: Golem.de)
Auszug aus der Mitteilung der Gema (Screenshot: Golem.de)

Die Gema beharrt zwar darauf, dass das Vervielfältigen von Musikdateien von den DJs selbst zu bezahlen ist. Den entsprechenden Gema-Tarif VR-Ö gibt es in gegenwärtiger Form schon seit dem Jahr 2007, bisher bestanden die Rechteverwerter aber nicht darauf, ihn auch auf DJs anzuwenden. Der VR-Ö regelt die Abgaben, die für die Vervielfältigung von Musik zu bezahlen sind, wenn diese Kopien für öffentliche Aufführungen vorgesehen sind. Bisher bezahlten Clubbetreiber dafür den so genannten Laptop-Zuschlag, dieser entfällt ab dem 1. April 2013.

Daher will die Gema nun DJs in die Pflicht nehmen. Statt den zuerst verlangten 13 Cent pro Musikdatei, die zudem jährlich bezahlt werden sollten, bietet die Gema jetzt einen Pauschaltarif an. Unabhängig von der Größe der Musikarchive können diese einmalig für unbegrenzte Zeit für 125 Euro lizenziert werden. Bedingung: Die Kopien für öffentliche Vorführungen müssen vor dem 1. April 2013 erstellt werden. DJs sind also gut beraten, in den nächsten beiden Wochen eine möglichst große externe Festplatte mit ihrem gesamten Repertoire zu befüllen und nur diese für Auftritte zu verwenden.

Keine Abgaben für RAIDs und Backups 

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peniZneid 18. Mär 2013

Richi hawtin ist also kein DJ und drückt nur die sync taste. Easy GO!

Chris- 17. Mär 2013

- was wohl auch so bleiben wird - kommentiere ich, dass die Gema ihren Zenit schon lange...

Anonymer Nutzer 15. Mär 2013

Das ist für mich kein Djeeying, das is für mich einfach nur albern. Widerlegt mein...

divStar 15. Mär 2013

Vor allem "fair" existiert im Wortschatz der Gema nicht. Wer mit unfairen Mitteln kämpft...

posix 15. Mär 2013

Hättest du wirklich gelesen worum es geht hättest nicht sowas sinnfreies gebracht wie...



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