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Wir basteln uns eine eigene, private Cloud.
Wir basteln uns eine eigene, private Cloud. (Bild: Quelle: Jörg Thoma/Golem.de)

Nginx statt Apache

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Der Webserver Nginx ist leichtgewichtiger als Apache und lässt sich ebenfalls mit Owncloud nutzen. Zunächst müssen dazu die gleichen Änderungen in der Konfigurationsdatei php.ini vorgenommen werden wie bereits für Apache, etwa die Werte upload_max_filesize und post_max_size auf 4G und output_buffering auf 4096.

Da Apache automatisch mit Owncloud installiert wird, müssen wir den Webserver zunächst mit /etc/init.d/apache2 stop ausschalten. Nginx hingegen wird mit /etc/init.d/nginx start aktiviert. Damit beim Systemstart der richtige Webserver gestartet wird, entfernen wir den Apachedienst mit insserv -r apache2 aus der Startumgebung und fügen dort stattdessen mit insserv nginx den anderen Webserver hinzu.

Zertifikat für Nginx

Für eine verschlüsselte Verbindung mit Nginx benötigen wir auch hier unsere eigenen Schlüssel, die wir im Verzeichnis /etc/ssl/nginx ablegen wollen. Falls das Verzeichnis noch nicht existiert, legen wir es mit mkdir -p /etc/ssl/nginx an und wechseln mit cd dorthin. Anschließend geben wir den Befehl:

openssl req -newkey rsa:4096 -sha512 -x509 -days 365 -nodes -keyout /etc/ssl/nginx/owncloud.key -out /etc/ssl/nginx/owncloud.crt

Konfiguriert

Hier gelten die gleichen Regeln wie für den Apache-Server: Bei Common Name muss der Name unseres Debian-Servers verwendet werden, damit Webdav mit Owncloud funktioniert. Falls Owncloud sich bei der späteren Konfiguration darüber beschwert, dass Webdav doch nicht funktioniert, kann hier auch die IP-Adresse des Debian-Servers verwendet werden. Beiden Dateien geben wir mit chmod 600 owncloud.key und chmod 600 owncloud.crt die benötigten Rechte. Dann installieren wir noch den FastCGI Process Manager für PHP mit apt-get install php5-fpm.

Schließlich benötigen wir noch eine neue Konfigurationsdatei für unsere Owncloud-Webseite. Die lässt sich auf der Webseite des Projekts einsehen. Wir haben sie auch auf unseren Servern abgelegt, sie lässt sich von dort mit wget http://video.golem.de/download/13321 herunterladen und im Verzeichnis /etc/nginx/sites-available ablegen. Dort müssen die beiden Zeilen mit dem Servernamen angepasst und die Datei umbenannt werden, etwa in owncloud. Anschließend setzen wir einen symbolischen Link, um unseren neuen virtuellen Host zu aktivieren. Dazu wechseln wir in das Verzeichnis /etc/nginx/sites-enabled und geben dort den Befehl ln -s /etc/nginx/sites-available/owncloud owncloud ein. Anschließend starten wir den Webserver mit service nginx restart neu.

 Apache konfigurierenOwncloud starten und einrichten 

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PC-Flüsterer... 23. Jul 2014

"nur" ist gut! Wie soll ein Normal-Sterblicher das finden? Jedenfalls danke für den...

PC-Flüsterer... 07. Jul 2014

jetzt mache ich mal die Ingrid. Das Problem lag daran, dass der Befehl (wie einige andere...

Coup 05. Jul 2014

Das kommt natürlich darauf an was du willst. Ich habe mit meinem 10TB NAS welches 24/7...

elgooG 23. Jun 2014

Fast, ich meinte eigentlich GnuPG. Die Frontends davon lassen sich zB auch mit...

matok 19. Jun 2014

Deshalb sollte man Dienste auch nicht aus dem Internet erreichbar machen, denn jede...



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