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Wir basteln uns eine eigene, private Cloud.
Wir basteln uns eine eigene, private Cloud. (Bild: Quelle: Jörg Thoma/Golem.de)

Owncloud installieren und konfigurieren

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In den offiziellen Debian-Softwarequellen der Linux-Distribution gibt es zwar bereits eine Owncloud-Version, die ist allerdings veraltet und funktioniert mit aktuellen Versionen des Owncloud-Clients nicht. Stattdessen richten wir für die aktuelle Version für Debian die offizielle Softwarequelle ein:

echo 'deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:community/Debian_7.0/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/owncloud.list

Mit

wget http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:community/Debian_7.0/Release.key

und

apt-key add - < Release.key

sichern wir die Softwarequelle noch mit einem Schlüssel ab. Dann folgt die eigentliche Installation mit apt-get update und apt-get install owncloud. Damit werden fast alle benötigten Komponenten automatisch installiert, etwa der Apache-Webserver. Aus Bequemlichkeit entscheiden wir uns für Mysql, das immer noch weit verbreitet ist. Sqlite hingegen ist leichtgewichtiger, stößt aber bei zahlreichen Benutzerzugriffen und vielen Dateien an Grenzen und ist zudem etwas langsamer als Mysql. Die Datenbank muss mit apt-get install sqlite installiert werden.

Mysql absichern

Den Mysql-Server installieren wir mit apt-get install mysql-server. Während der Installation muss ein beliebiges Administratorpasswort für die Datenbank gesetzt werden. Mit sudo mysql_secure_installation sichern wir unsere Mysql-Installation noch ab. Dabei werden sämtliche anonyme Benutzer entfernt, der Benutzer Root darf sich danach nur auf dem Server selbst in den Datenbankserver einloggen. Außerdem wird die Datenbank Test entfernt, die ohne Zugangsdaten genutzt werden kann. Alle Fragen des Konfigurationsprogramms können wir mit Ja beantworten.

Außerdem verwenden wir aus Sicherheitsgründen für unsere Owncloud-Installation einen eigenen Mysql-Benutzer. Dazu rufen wir den Kommandozeilenmodus der Datenbank mit mysql -uroot -p auf und geben unser zuvor gesetztes Administratorpasswort ein. Mit den Zeilen

CREATE USER 'owncloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'meinpasswort';

CREATE DATABASE IF NOT EXISTS owncloud;

GRANT ALL PRIVILEGES ON owncloud.* TO 'owncloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'meinpasswort';

werden der Benutzer und die neue Datenbank namens owncloud angelegt und mit einem beliebigen Passwort versehen. Die Kommandozeile des Mysql-Servers verlassen wir mit quit.

Große Dateien speichern

Im Apache-Webserver müssen noch einige Anpassungen vorgenommen werden. Die Voreinstellungen verhindern beispielsweise, dass Dateien hochgeladen werden können, die größer sind als 2 MByte. Das auf dem Debian-System verwendete Dateisystem Ext4 kann durchaus mit Dateien in dieser Größe umgehen. Dafür muss in der Konfigurationsdatei /etc/php5/apache2/php.ini die Zeile upload_max_filesize angepasst werden. Hier kann ein beliebiger Wert gesetzt werden, auf die Leistung von Owncloud hat das keinen Einfluss. Wir haben uns für den Wert 4G entschieden, damit wir maximal 4 GByte große Dateien speichern können. Parallel dazu muss in der gleichen Konfigurationsdatei die Zeile post_max_size mit dem identischen Wert versehen werden. Schließlich muss noch der Wert output_buffering aktiviert und auf = 4096 gesetzt werden.

Damit die Daten zwischen Clientbrowser und dem Owncloud-Server im Netz verschlüsselt über SSL übertragen werden, müssen noch entsprechende Zertifikate bereitgestellt werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Es können selbst erstellte Zertifikate verwendet oder offizielle etwa bei einem kostenlosen Dienst bestellt werden.

 Installiert und angepasstApache konfigurieren 

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PC-Flüsterer... 23. Jul 2014

"nur" ist gut! Wie soll ein Normal-Sterblicher das finden? Jedenfalls danke für den...

PC-Flüsterer... 07. Jul 2014

jetzt mache ich mal die Ingrid. Das Problem lag daran, dass der Befehl (wie einige andere...

Coup 05. Jul 2014

Das kommt natürlich darauf an was du willst. Ich habe mit meinem 10TB NAS welches 24/7...

elgooG 23. Jun 2014

Fast, ich meinte eigentlich GnuPG. Die Frontends davon lassen sich zB auch mit...

matok 19. Jun 2014

Deshalb sollte man Dienste auch nicht aus dem Internet erreichbar machen, denn jede...



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