Edge: Ubuntu finanziert neues Smartphone über Crowdfunding
Smartphone Ubuntu Edge (Bild: Canonical)

Edge Ubuntu finanziert neues Smartphone über Crowdfunding

Ubuntu sucht über den Crowdfunding-Dienst Indiegogo Unterstützer, um 32 Millionen US-Dollar für die Finanzierung seines neuen Smartphones Edge zu erhalten. Das Gerät kommt mit Ubuntu Phone und Android. Bereits am Wochenende gab es Verwirrung um geleakte Fotos.

Anzeige

Das neue Ubuntu-Smartphone Edge wird über den Crowdfunding-Dienst Indiegogo finanziert. Eine entsprechende Kampagne startete heute, in 31 Tagen will Ubuntu 32 Millionen US-Dollar sammeln. Nur falls dieses Ziel erreicht wird, startet die Produktion.

Das Ubuntu-Smartphone ist am heutigen Starttag für 600 US-Dollar zu bekommen, danach wird das günstigste Unterstützerpaket mit Smartphone 830 US-Dollar kosten. Für 10.000 US-Dollar bekommen Unterstützer eines der ersten 50 Edges und die Möglichkeit, Mark Shuttleworth zu treffen. Für 80.000 US-Dollar können Unternehmen gleich 100 der Smartphones vorbestellen. Wer das Projekt nur unterstützen möchte, aber kein Smartphone braucht, erhält für 20 US-Dollar Zugang zu den Diskussionsforen und eine Nennung auf der Homepage.

Dual-Boot mit Ubuntu und Android

Das Ubuntu Edge läuft parallel mit Ubuntu Phone und Android als Dual-Boot-System. Befindet sich das Smartphone in einer Dockingstation, kann es über einen Monitor wie einen Desktop-PC mit Ubuntu genutzt werden.

  • Ubuntu Edge: Smartphone von Canonical (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Edge: Smartphone von Canonical (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Edge: Smartphone von Canonical (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Edge: Smartphone von Canonical (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Edge: Smartphone von Canonical (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Phone auf dem Ubuntu Edge (Bild: Canonical)
  • Ubuntu Edge soll auch Desktop-PCs ersetzen. (Bild: Canonical)
Ubuntu Phone auf dem Ubuntu Edge (Bild: Canonical)

Das Gehäuse des Edge ist aus Metall und 124 x 64 x 9 mm groß. Das Display misst 4,5 Zoll und hat eine Auflösung von "nur" 1.280 x 720 Pixeln. Statt auf eine maximale Auflösung soll mehr Wert auf Farbechtheit gelegt werden. Der Bildschirm ist durch kratzfestes Glas geschützt.

Großer RAM und Flash-Speicher

Im Inneren soll der schnellste verfügbare "Multi-Core-Prozessor" arbeiten, welcher das dann sein wird, verrät Canonical aber noch nicht. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 4 GByte, der eingebaute Flash-Speicher ist 128 GByte groß - dies wurde laut Ubuntu wegen der besseren Nutzbarkeit als Desktop-PC so gewählt.

Das Edge unterstützt WLAN nach 802.11a/n auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz sowie LTE. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein NFC-Chip sowie GPS sind ebenfalls eingebaut. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, die auch bei geringer Beleuchtung gute Fotos machen soll. Auf der Vorderseite ist eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie eingebaut.

Drei Jahre Unterstützung garantiert

Ubuntu garantiert, das Edge mindestens drei Jahre lang zu unterstützen. Bereits am Wochenende sind erste Bilder des Gerätes geleakt, zudem gab es einen Countdown auf der Internetseite von Ubuntu. Dort wurde angekündigt, dass bei dem neuen Gerät "zwei Oberflächen aufeinandertreffen werden", womit offenbar der Dual-Boot-Modus gemeint war. Kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Bilder wurden diese wieder gelöscht, auch der Countdown verschwand wieder.

Nachtrag vom 23. Juli 2013, 9:30 Uhr

Bereits nach 12 Stunden hat die Ubuntu-Edge-Kampagne mehr als 3,2 Millionen US-Dollar gesammelt. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 31. August 2013.

Nachtrag vom 24. Juli 2013, 16:23 Uhr

Nachdem am Starttag das Angebot von 600 US-Dollar für die ersten 5.000 Besteller schnell vergriffen war, blieb nur noch die Möglichkeit, das Dual-Boot-Smartphone für 830 US-Dollar zu ordern. Nun bietet Canonical drei weitere Kontingente zu Preisen von 625, 675 und 725 US-Dollar an. Die maximalen Stückzahlen liegen bei jeweils 1.250 Stück. Bisher wurden in dem Crowdfunding-Projekt mehr als 4.4 Millionen US-Dollar gesammelt.


nikeee13 03. Sep 2013

Gönn es dir! http://www.golem.de/news/uebernahme-microsoft-kauft-nokias...

flasherle 26. Jul 2013

mag ja sein aber so ne aussage ist bei jedem prozessor typ schwachsinn, weil ich wette...

muggi 25. Jul 2013

Das ist nicht Dein Ernst, oder? Ich habe es Dir nun an mehreren Stellen beschrieben...

JOnathanJOnes 25. Jul 2013

Wer sagt das. Mir ist open source. Jeder kann ihn forken. Vielleicht wird mir viel...

JOnathanJOnes 25. Jul 2013

Du sagst, dass ubuntu touch nicht die selbe Codebasis haben kann weil es sonst auf allen...

Kommentieren



Anzeige

  1. SW-Entwickler für kartenbasierte "Connected Services" (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  2. Software Developer / Architect SAP NetWeaver (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  3. Softwareentwickler für Embedded C++ (m/w)
    Basler AG, Ahrensburg (bei Hamburg)
  4. Junior Testmanager eCommerce (m/w)
    exali GmbH, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  2. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  3. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  4. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  5. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  6. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  7. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  8. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  9. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  10. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Rogue angespielt: Das etwas bösere Assassin's Creed
Rogue angespielt
Das etwas bösere Assassin's Creed
  1. Ubisoft Abkehr von Xbox 360 und PS3 ab 2015
  2. Assassin's Creed Rogue Als Templer nach New York
  3. Assassin's Creed Unity Gameplay und Geschichte

IT und Energiewende: Intelligenztest für Stromnetze und Politik
IT und Energiewende
Intelligenztest für Stromnetze und Politik

DCMM 2014: Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden
DCMM 2014
Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden
  1. Elite Dangerous mit Oculus Rift "Wir brauchen mindestens 4K"
  2. Spielemesse Gamescom fast ausverkauft
  3. Spielebranche Gamescom soll bis 2019 in Köln bleiben

    •  / 
    Zum Artikel