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Microsoft Edge soll den Ballast des Internet Explorer überwinden.
Microsoft Edge soll den Ballast des Internet Explorer überwinden. (Bild: Microsoft)

Edge-Browser: Microsoft verabschiedet sich von ActiveX

Microsoft Edge soll den Ballast des Internet Explorer überwinden.
Microsoft Edge soll den Ballast des Internet Explorer überwinden. (Bild: Microsoft)

Für den neuen Browser Edge von Microsoft haben die Entwickler sehr viel veraltete Software entfernt, darunter ActiveX und VBScript. Mit Erweiterungen wird Edge zunächst aber auch nicht genutzt werden können.

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Bei Ankündigungen konzentrieren sich Entwickler meist auf die neuen Funktionen. Doch das Team des Browsers Edge, vormals Spartan, zählt in einem Blogeintrag nun auf, worauf Edge im Vergleich zum Internet Explorer verzichten wird. Darunter befinden sich stark veraltete Technologien wie ActiveX und VBScript, die erstmals 1996 eingeführt wurden und inzwischen größtenteils von HTML5 und modernem Javascript ersetzt worden sind.

Abgeschafft werden darüber hinaus die sogenannten Browser Helper Objects (BHO), über die binäre Erweiterungen wie Toolbars für den Browser erstellt werden konnten, und weitere kleinere Funktionen. Die wohl am häufigsten als Erweiterungen benutzten Funktionen, eine PDF-Anzeige und Adobes Flashplayer, sollen nativ in den Browser integriert werden.

Das neue Modell für Browser-Erweiterungen, das auf HTML und Javascript setzt scheint allerdings noch nicht besonders ausgereift zu sein. Zwar hat Microsoft auf der Build vergangene Woche angekündigt, dass sich Chrome- und Firefox-Erweiterungen wiederverwenden lassen sollen. Doch die Erweiterungstechnik soll erst nach der initialen Veröffentlichung von Edge erscheinen. Details dazu wollen die Entwickler noch nennen.

Mehr als 300 APIs entfernt

Aufgeführt werden außerdem von Microsoft eigens erstellte Techniken für Vektorgrafiken, IE8-spezifische Funktionen oder DirectX-Filter, die der Interoperabilität standardisierter Webtechniken weichen müssen. Über 300 APIs und etwas mehr als 220.000 Zeilen Quellcode seien beim Erstellen von Edge entfernt worden, heißt es.

Falls der Browser die neuesten Entwürfe von Web-APIs unterstützt, die sich noch in der Standardisierungsphase befinen, wird so soweit wie möglich auch der Hersteller-Präfix (-ms) nicht mehr verwendet. Um die Kompatibilität zu unterschiedlichen Webseiten und -Diensten aufrechtzuerhalten, werden einige APIs aber auch den Webkit-Präfix einsetzen.

Um experimentelle Schnittstellen zur Verfügung zu stellen, sollen in Edge zudem Flags benutzt werden. Ähnlich wie bei anderen Browsern soll sich deren Verhalten über die Eingabe von about:flags steuern lassen. Das Team arbeite auch gemeinsam mit anderen Herstellern daran, das Testen der experimentellen APIs browserübergreifend zu vereinfachen.

Microsofts Edge-Browser ist in der aktuellen Windows 10 Build 10074 enthalten. Das finale Betriebssystem soll im Sommer 2015 erscheinen.


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Kleba 08. Mai 2015

Einige Funktionen von Microsoft Partnersource funktionieren nur mit dem IE (und noch...

kiian 08. Mai 2015

... hätte auch deutlich besser zu Cortana gepasst.

nolonar 07. Mai 2015

Momentan gibt es auf Edge noch keine TPL (Tracking Protection List) Unterstützung. Die...

zu Gast 07. Mai 2015

Unter anderem auch wegen solchen Späßchen. http://www.golem.de/news/google-vs-microsoft...

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