0 A.D. soll durch Spenden Vollzeitentwickler bekommen.
0 A.D. soll durch Spenden Vollzeitentwickler bekommen. (Bild: play0ad.com)

Echtzeitstrategie 0 A.D. sammelt Spenden für Vollzeitentwickler

Eine großangelegte Spendenkampagne soll die Entwicklung des freien Strategiespiels 0 A.D. beschleunigen und im besten Fall für mehrere Jahre sichern. Geplant sind unter anderem eine Betaversion und eine Single-Player-Kampagne.

Anzeige

Die Community rund um das freie Echtzeitstrategie-Spiel 0 A.D. sei mittlerweile so groß, dass es einige Entwickler brauche, die Vollzeit an dem Spiel arbeiteten, schreibt Projektleiter Michael Hafer. Deshalb sammelt das Team derzeit Spenden, damit Hafer selbst und der Entwickler Jorma Rebane mehrere Monate am Stück ausschließlich an dem Spiel arbeiten können.

Dabei hat sich das Team sehr ambitionierte Ziele gesetzt. So soll etwa die Leistung des Spiels deutlich gesteigert werden, indem die Speicherverwaltung und -bereinigung oder auch die KI-Skripte überarbeitet werden. Für das Spiel sollen außerdem die Gefechte auf See ausgebaut werden und es soll möglich werden, die vorhandenen Gebäude automatisch zu erfassen. Ebenso sollen die bisher zwölf verfügbaren Fraktionen um die Ptolemäer erweitert werden, an denen bereits aktiv gearbeitet wird.

Verbesserte Multi- und Single-Player

Zwar gibt es bereits einen Multiplayer-Modus, doch dieser funktioniert noch nicht richtig. So stürzt das Spiel bei allen Beteiligten eines Matches etwa ab, wenn der Host das Spiel verlässt, was die Entwickler ändern wollen. Es soll auch möglich werden, über die Multiplayer-Funktion von Nutzern erstellte Inhalte wie Mods zu teilen.

Außerdem soll 0 A.D endlich um eine Single-Player-Modus erweitert werden, der sich nicht darauf beschränkt, auf einer x-beliebigen Karte gegen die KI zu kämpfen. Vielmehr könnte eine von Hafer erstellte erzählerische Kampagne oder aber auch eine strategische Kampagne ähnlich wie in Total War oder Rise of Nations entstehen.

Die Spendenkampagne wird über Indiegogo abgewickelt, doch anders als normalerweise bei Crowdfunding dieser Art üblich, werden die Spenden nicht erst nach Erreichen ein bestimmten Summe auch tatsächlich ausgeschüttet. Die 0-A.D.-Macher bekommen garantiert das von Spendern versprochene Geld, egal, wie viel letztlich zusammenkommt.

Ursprünglich war 0 A.D. als Mod für Age of Empires gedacht. Seit 2003 wird es jedoch als ein eigenständiges Spiel entwickelt, das seit 2008 unter der GPL steht. Musik und Grafik stehen unter der CC-BY-SA. Das soll Spielern erlauben, an dem Code zu basteln und einfach Mods zu erstellen.

Die Handlung des Echtzeitstrategiespiels beschränkt sich auf die Zeit zwischen 500 vor und 1 nach Christus und versucht, die verschiedenen Völker und Stämme in Europa, dem Mittleren Osten und Indien nah an der historischen Realität darzustellen. Installationsanleitungen für Windows, Linux und Mac OS X stehen auf der Webseite des Projekts zum Download bereit, aktuell in der 14. Alphaversion.


tundracomp 02. Okt 2013

Kann man auch per Banküberweisung, BitCoin, Sofort Überweisung oder PaySafe-Card zahlen...

evilchen 02. Okt 2013

Zum Glück gibt es auf der Welt noch andere Denkweisen als die von "kotz dich aus"-Sammie...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Software Entwickler C++/IT-Architekt (m/w)
    MVI PROPLANT Süd GmbH, München
  2. Software-Engineer/IT-Profess- ional (m/w)
    Allianz Managed Operations & Services SE, Stuttgart
  3. SAP - HR Key User (m/w)
    Porsche Holding Salzburg über NP Neumann & Partners, Salzburg (Österreich)
  4. Feature Owner Life Cycle Management (LCM) (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Evga Geforce GTX 960 SuperSC
    mit 20 Euro Cashback nur 194,90€ bezahlen
  2. Turtle Beach Kopfhörer reduziert
  3. ARCTIC Freezer 13 CO (mit 92mm PWM-Lüfter, für AMD u. Intel)
    26,19€ inkl. Versand

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Phase One iXU 180

    80 Megapixel für die Drohnenfotografie

  2. Metashop

    Zalando will innerhalb von 30 Minuten liefern

  3. Mathias Döpfner

    Axel-Springer-Chef wird Vodafone-Aufsichtsrat

  4. Goodgame Studios

    Wachstum mit der umsatzstärksten App aus Deutschland

  5. Volvo Lifepaint

    Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer

  6. Projekt-Hosting

    Tagelanger DDoS-Angriff auf Github

  7. Samsung

    Galaxy S4 bekommt Lollipop

  8. Deutsche Bahn

    WLAN im Nahverkehr in einigen Jahren

  9. Lords of the Fallen

    Partner wirft Deck 13 "mangelhafte Ausführung" vor

  10. Galaxy S6 Edge im Test

    Keine ganz runde Sache



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Das ist nur eine Meinung

    bremse | 03:35

  2. Re: Da werden sich Einbrecher freuen

    Sharra | 03:28

  3. Re: Ernstzunehmende Konkurrenten hat die Deutsche...

    NIKB | 03:26

  4. Re: nützt doch alles nichts,...

    Moe479 | 03:23

  5. Re: Im VGN wird das schonmal nicht passieren...

    NIKB | 03:23


  1. 22:59

  2. 19:05

  3. 16:54

  4. 16:22

  5. 14:50

  6. 13:48

  7. 12:59

  8. 12:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel