Easybox Einbruch in Vodafone-Router noch einfacher

Für ältere ab Werk mit unsicherer Vorkonfiguration ausgelieferte Router der Marke "Easybox" von Vodafone gibt es eine Art Passwortgenerator. Anwender dieser Geräte sollten dringend die Einstellungen ändern, falls das nicht schon geschehen ist.

Anzeige

Wie so viele Router, deren Hardware ursprünglich vom taiwanischen Hersteller Arcadyan stammt, haben auch manche Geräte namens "Easybox" eine eingebaute Sicherheitslücke. Der voreingestellte WPA-Key der Geräte wird aus der MAC-Adresse errechnet. Da dieser Algorithmus schon seit langem bekannt ist, lässt sich aus der MAC-Adresse der Key zurückrechnen. Das gilt jedoch nur, wenn der Anwender den Key nicht selbst geändert hat, was bei jedem sicherheitsrelevanten Gerät mit allen Voreinstellungen geschehen sollte.

Aufsehen erregt seit kurzem die überlastete Webseite des Hackers Wotan, wo es ein Onlinetool zum Errechnen der WPA-Keys von Vodafone-Routern gibt. Dadurch ist der Einbruch in ein fremdes WLAN noch einfacher geworden, worauf unter anderem der Sicherheitsexperte Felix von Leitner alias Fefe vom CCC hinweist. In seinem Blog hat Fefe auch das Patent verlinkt, mit dem sich Arcadyan die Funktion der Verbindung von MAC-Adresse und Key geschützt hat.

Key ändern, Firmware aktualisieren

Abhilfe gegen die Lücke ist einfach: Das Ändern des für den Nutzer sichtbaren Teils des Keys in der Konfigurationsoberfläche des Routers reicht. Auch ein Update der Firmware kann nicht schaden. Vodafone weist seit längerem auf seinen Webseiten darauf hin, dass das ratsam ist. Seit dem Modell Easybox 803 wird der Anwender bei der Konfiguration auch durch das Gerät darauf hingewiesen.

Unsicher sind damit wohl vor allem ältere Easysbox-Router, die noch in der Werkseinstellung laufen. Dazu gehören Geräte der Serien A 300, A 400 und A 600. Die Hintergründe des Problems und warum auch Speedport-Router der Telekom von einer ähnlichen Lücke betroffen sind, finden sich in einer früheren Meldung.


Smarty008 19. Mär 2012

In dem Bericht wird ja beschrieben dass es die "älteren " Boxen betrifft. Vodafone gibt...

Kommentieren




Anzeige
  1. Mitarbeiter/in 1st & 2nd Level Support IT
    Christoffel Blindenmission Deutschland e.V., keine Angabe
  2. Software-Entwickler (m/w) für Embedded Systeme
    Ultratronik GmbH, Gilching
  3. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  4. Corporate Security Officer (m/w)
    Bremer Landesbank, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Osram

    Mini-LEDs für stromsparende LCDs mit Quantenpunkten

  2. Flugdrohne

    GPS für AR.Drone 2.0 ermöglicht autonome Flüge

  3. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  4. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  5. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  6. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  7. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  8. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  9. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  10. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Computerspiele: Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang
Computerspiele
Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell warnt die Spielebranche: Sie tue nichts, um dafür zu sorgen, dass heutige Spiele auch in Zukunft verfügbar bleiben. Besonders der heute oft übliche Onlinezwang mache ihm Sorgen.


Verlängerung der Löschphase: Denic will Domain-Grabbing verhindern
Verlängerung der Löschphase
Denic will Domain-Grabbing verhindern

Die Denic will bei der Löschung von Domains eine Übergangsfrist einführen. Im Februar waren einige Firmendomains versehentlich gelöscht und zur Registrierung freigegeben worden.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab

Zum Artikel