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Audi E-Tron Quattro Concept: den klassischen Antriebsstrang aufgelöst
Audi E-Tron Quattro Concept: den klassischen Antriebsstrang aufgelöst (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

E-Tron Quattro Concept: Audis neues Elektroauto ist ein Quattro

Audi E-Tron Quattro Concept: den klassischen Antriebsstrang aufgelöst
Audi E-Tron Quattro Concept: den klassischen Antriebsstrang aufgelöst (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

500 Kilometer Reichweite, Akkus drahtlos in 30 Minuten laden: Audi legt bei seinem Elektroauto mit Vierradantrieb Wert auf Alltagstauglichkeit. Der Serienstart ist schon geplant.

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Quattro wird elektrisch: Seit 1980 baut Audi Autos mit Vierradantrieb. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stellt das Automobilunternehmen aus Ingolstadt mit dem E-Tron Quattro Concept ein Auto mit elektrischem Vierradantrieb vor (Halle Agora).

Es ist ein Sport Utility Vehicle (SUV), das von drei Elektromotoren angetrieben wird. Sie haben zusammen eine Leistung von 320 Kilowatt (kW). Kurzzeitig steht auch eine Spitzenleistung von 370 kW zur Verfügung. Die Motoren beschleunigen das Auto in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.

Es gibt keine Transmission mehr zwischen Vorder- und Hinterachse

Zwei der Motoren treiben die Hinterräder, einer die Vorderräder. "Das heißt, wir haben den klassischen Antriebsstrang aufgelöst in zwei Bereiche", sagt Projekteiter Stefan Blümel im Gespräch mit Golem.de. "Wir haben keine direkte Transmission mehr zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern wir haben einen E-Quattro."

  • Der E-Tron Quattro Concept von Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es ist ein Elektro-SUV mit Allradantrieb (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Audis Technikchef Ulrich Hackenberg stellte das Auto vor. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Auto soll 2018 auf den Markt kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akku wird mit einem Kabel... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder per Induktion geladen. Ein Assistenzsystem parkt das Auto über der Ladeplatte ein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige ist ein OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es zeigt unter anderem auch den Ladestand des Akkus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Keine Rückspiegel: Eine Kamera nimmt auf, was hinter und neben dem Auto passiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Statt in den Spiegel schaut der Fahrer auf ein OLED-Display in der Tür. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der E-Tron Quattro Concept von Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Daraus wiederum ergäben sich neuen Möglichkeiten für die Gestaltung des Interieurs: Da es keine Kraftübertragung zwischen beiden Achsen mehr gibt, braucht das Auto keine Mittelkonsole. Dadurch hätten die Konstrukteure Platz gewonnen, der sich beispielsweise für Ablageflächen nutzen lasse.

Die Instrumentenanzeige ist ein OLED-Display

Auch die Instrumentenanzeige unterscheidet sich von der in einem herkömmlichen Auto. Statt der Rundinstrumente hat der E-Tron Quattro ein gekrümmtes Display aus organischen Leuchtdioden (Organic Light Emitting Diode, OLED) - es ist eine Weiterentwicklung des virtuellen Cockpits im Audi TT.

Einen Außenspiegel hat das Auto nicht. Auf jeder Seite fährt eine kleine Kamera aus der Karosserie, die nach hinten schaut. Das wirkt sich positiv auf die Aerodynamik aus, da durch das Fehlen der Außenspiegel die Fläche kleiner ist. Der Fahrer muss sich aber nicht umgewöhnen. Auch der Blick in die virtuellen Spiegel geht zur Seite: In den Türen, etwa auf der Höhe, wo heute die Spiegel sitzen, sind OLED-Displays angebracht, auf denen der Fahrer sieht, was neben und hinter ihm auf der Straße passiert.

Die Reichweite ist wichtig für die Alltagstauglichkeit

Die Reichweite des E-Tron Quattro liegt bei über 500 Kilometern. "Wir möchten elektrische Mobilität mit Alltagstauglichkeit verbinden. Deswegen sind die 500 Kilometer ein Wert, der unbedingt einzuhalten war", sagt der Projektleiter. Die Akkus, die im Boden untergebracht sind, haben eine Kapazität von 95 Kilowattstunden. Per Schnellladung mit 150 Kilowatt dauert es nur 30 Minuten, genug Strom für 400 Kilometer in die Akkus zu bekommen. Auch das sei wichtig für die Alltagstauglichkeit. Eine vollständige Ladung der Akkus dauert per Schnellladung eine knappe Stunde.

Das Auto kann mit Gleich- oder Wechselstrom per Kabel ebenso wie drahtlos geladen werden. Dazu hat Audi ein Ladesystem entwickelt, das den Strom per Induktion überträgt. Damit das Auto möglichst genau über der Ladeplatte positioniert wird, navigiert nicht der Fahrer, sondern das Auto selbst: Ein Assistenzsystem parkt das Auto zum Laden. Der Fahrer kann dabei sitzen bleiben, oder er steigt vorher aus und aktiviert die Fahrautomatik per Smartphone.

Das Elektro-SUV navigiert aber nicht nur automatisch über die Ladeplatte, sondern auch in eine Parklücke. Für dieses und andere Assistenzsystem ist das Auto auch mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, darunter Radar, Ultraschall, eine Videokamera sowie ein Laserscanner.

Anders als Porsche, dessen Mission E nur ein Konzeptfahrzeug ist, plant Audi schon den Serienstart: 2018 soll der E-Tron Quattro Concept auf den Markt kommen.


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Aslo 24. Sep 2015

Ich würde den Koenigsegg nehmen...und ihn dann verkaufen, um mir 3 Ferraris zu kaufen :)

Nastert 22. Sep 2015

danke für die Erläuterung

Ach 21. Sep 2015

Dann nimm mal von deiner Vorstellung abstand und lese dir den Text nochmal durch. Dabei...

Ach 20. Sep 2015

Leute, es gibt da noch andere Wege als das anfällige Schaltgetriebe. Ich könnte mir auch...

Niaxa 20. Sep 2015

Ach weist du, ich drängel mit egal welchem Auto... Das ist Marken unabhängig.



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