Abo
  • Services:
Anzeige
Vollmond
Vollmond (Bild: Punit Paranjpe/AFP/Getty Images)

Berufsgenossenschaft: Offlinezeiten wichtig für Zufriedenheit und Produktivität

Vollmond
Vollmond (Bild: Punit Paranjpe/AFP/Getty Images)

Ohne Offlinezeiten und Pausen ist kein kreatives Arbeiten möglich. Doch die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen raten in der laufenden Debatte zu flexiblen Regelungen, gerade bei internationalen Teams.

Offlinezeiten ohne E-Mail und SMS sind wichtig für das seelische und körperliche Wohlbefinden. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über elektronischen Stress am Feierabend hin.

"Ohne Ruheinseln im Alltag sind weder gute Leistungen noch Erholung möglich", sagte Walter Eichendorf von der Geschäftsführung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). "Unternehmen sollten deutlich machen, dass die gesetzlichen und betrieblichen Bestimmungen zur Dauer der Arbeitszeit sowie zu den Ruhe- und Pausenzeiten einzuhalten sind." Sinnvolle und eindeutige Regelungen zur Erreichbarkeit und Handlungsfähigkeit könnten deutlich machen, dass Beschäftigte nicht unter Druck geraten, ständig erreichbar zu sein.

Anzeige

Nicht nur der Arbeitgeber sei bei der Vermeidung von Kommunikationsstress gefordert, so Eichendorf. "Wer im Büro arbeitet, hat heute neben dem Diensttelefon und dienstlichen E-Mail-Postfach häufig noch ein privates Handy dabei." Dazu kämen Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Es liege auch in der Verantwortung jedes Einzelnen, abzuschalten und sich gezielt einer Aufgabe zuzuwenden.

Neue gesetzliche Regelungen würden keine Verbesserung bringen, erklärte Eichendorf. "Die Erfahrung zeigt, dass starre Regelungen in der Praxis ignoriert werden, wenn sie zu wenig Raum für individuelle Lösungen lassen." Kundendienstmitarbeiter oder Beschäftigte in internationalen Teams brauchen zum Beispiel andere Regelungen als Beschäftigte mit festen Arbeitszeiten von Montag bis Freitag. Die gesetzliche Unfallversicherung setze daher im Arbeitsschutz schon seit einiger Zeit auf flexible Lösungen.

Auch Dorothee Bär, die Vorsitzende des CSU-Netzrates und Vizechefin der Partei, hatte sich gegen feste Regeln für eine Funkstille für Arbeitnehmer ausgesprochen. Künstliche Kommunikationsbegrenzungen würden persönliches Potenzial und die individuelle Kreativität unnötig beschränken.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte erklärt, dass es im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes sei, auch in Unternehmen "glasklare Regeln" aufzustellen, zu welchen Uhrzeiten der Arbeitnehmer per E-Mail und SMS erreichbar sein müsse und wann dafür ein Ruheausgleich erfolge. Die Grünen traten für eine Anti-Stress-Verordnung ein. Nötig seien auch technische Regelungen, die den Betrieben klare Vorgaben machten und Aufsichtsbehörden in die Lage versetzten, tätig zu werden.


eye home zur Startseite
fratze123 15. Jun 2012

bei uns im unternehmen gibt es auch in der führungsetage die meinung, dass mitarbeiter...

0$3nk3 14. Jun 2012

... brauchen die mehr zwei Jahrzehnte. *beeindruckt schau aus dem Topf*

daten_krake 14. Jun 2012

Diese Trennung geht so doch gar nicht. Du musst auf jeden Fall schauen, wer Dich anruft...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom Technik GmbH, Bonn
  2. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, München, Hamburg, Bremen, Bonn
  3. Formel D GmbH, Leipzig
  4. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ inkl. Versand
  2. (Core i5-6600K + Geforce GTX 1070 OC)

Folgen Sie uns
       


  1. Blincam

    Brillenkamera löst beim Blinzeln aus

  2. Case Remote Air

    WLAN-Fernbedienung für DSLRs entwickelt

  3. China

    Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

  4. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  5. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  6. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  7. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  8. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  9. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  10. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Der Name Cosmos Rings ist nicht zweideutig

    kayozz | 07:57

  2. Re: Chinesen werfen Deutschen Hinterhältigkeit vor

    menno | 07:55

  3. Re: Und schon ist alles weg...

    neocron | 07:45

  4. Re: Frauen können eben alles

    chefin | 07:42

  5. Re: Kritik verstehe ich nicht

    TTX | 07:42


  1. 07:42

  2. 07:25

  3. 15:30

  4. 14:13

  5. 12:52

  6. 15:17

  7. 14:19

  8. 13:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel