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Was liest du gerade? Coursesmart weiß es. (Symbolbild)
Was liest du gerade? Coursesmart weiß es. (Symbolbild) (Bild: Amazon)

E-Book: Coursesmart kennt Lesegewohnheiten

Was liest du gerade? Coursesmart weiß es. (Symbolbild)
Was liest du gerade? Coursesmart weiß es. (Symbolbild) (Bild: Amazon)

Wie viel liest ein Student in seinem digitalen Lehrbuch? Macht er Anmerkungen, unterstreicht er? Solche Daten erfasst ein Programm des US-E-Book-Anbieters Coursesmart. Drei US-Bildungsstätten wollen das System testen.

US-Universitäten wollen Studenten bei der E-Book-Lektüre über die Schulter schauen: Ein Dienst des Anbieters Coursesmart soll das möglich machen.

Coursesmart Analytics heißt das Produkt, mit dem Lehrende verfolgen sollen, wie viel ihre Studenten in ihren E-Books lesen. Das Programm soll im kommenden Jahr kommerziell verfügbar sein. Coursesmart ist ein Anbieter von digitalen Lehrbüchern und Lehrmaterialien. Das Unternehmen wurde 2007 von Verlagen gegründet, die Lehrbücher herausbringen.

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Wann, wie lange, wie viel?

Wenn ein Student ein digitales Lehrbuch für einen Kurs liest, wird dieses in das Computersystem für den Kurs eingebucht. Der Kursleiter kann sich dann anschauen, wie oft der Student das E-Book zur Hand genommen hat und wie lange er wie viele Seiten gelesen hat. Coursesmart Analytics hält zudem fest, wie viele Notizen der Student gemacht und wie viele Textstellen er markiert hat. Aus den Daten errechnet das Programm einen Wert für das Engagement des Studenten.

Die Bildungseinrichtungen könnten auf diese Weise überprüfen, wie gut oder schlecht digitale Unterrichtsmaterialien angenommen werden, erklärt Coursesmart-Chef Sean Devine dem Chronicle of Higher Education, einem US-Branchenblatt für den Lehr- und Wissenschaftsbetrieb. Außerdem sähen die Dozenten, welche Studenten wenig für einen Kurs arbeiteten und könnten sie darauf ansprechen.

Möglichkeit zur Ablehnung

Eine solche Anwendung stellt auch einen Eingriff in die Privatsphäre dar. "Die Big-Brother-Aspekte daran sind uns bewusst", sagt Devine. Die Studenten hätten deshalb auch die Möglichkeit, der Lektüreüberwachung zu widersprechen.

Drei US-Bildungseinrichtungen - die Universität in Villanova im US-Bundesstaat Pennsylvania, die Texas A&M University in San Antonio und das Rasmussen College - wollen das System in einem Pilotprojekt testen.


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kitingChris 20. Nov 2012

Danke wenigstens einer der meine Bedenken teilt.



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