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DVB-T2-Endgerät, noch nicht ganz fertiggestellt
DVB-T2-Endgerät, noch nicht ganz fertiggestellt (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

DVB-T2: Auch ProSiebenSat.1 sagt Full-HD 1080p zu

DVB-T2-Endgerät, noch nicht ganz fertiggestellt
DVB-T2-Endgerät, noch nicht ganz fertiggestellt (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

ProSiebenSat.1 wird seine Free-TV-Sender in Full-HD terrestrisch bereitstellen. Der monatliche Preis für die HD-Inhalte auf DVB-T2 dürfte bei 4 bis 8 Euro liegen.

ProSiebenSat.1 wird die Free-TV-Sender der Gruppe in dem neuen terrestrischen Fernsehen DVB-T2 künftig in Full-HD 1080p anbieten. Das gab die Sendergruppe am 22. Januar 2016 bekannt. Die sechs Sender der Gruppe, Sat.1, Pro7, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und Pro7 Maxx, werden damit zum Start von DVB-T2 HD in einer Bildauflösung von 1080p angeboten.

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Die Entscheidung traf ProSiebenSat.1 nach einem Testlauf. Erprobt wurde unter anderem die HD-Bildqualität unter realen Bedingungen unter Anwendung der vorgesehenen Übertragungsparameter und Technologien. Die Tests zeigten nun, dass eine Vollbildübertragung in der Auflösung von 1080p im Vergleich zum Interlaced-Verfahren eine höhere Bildqualität bei einer Übertragung mit DVB-T erzielt.

DVB-T2 bringt Übertragung von rund 40 Programmen in HD

Das ZDF und die RTL-Gruppe wollen ebenfalls 1080p bieten. Die ARD wollte sich bisher zu ihrem HD-Angebot auf DVB-T2 noch nicht festlegen. Bei DVB-T2 ist die Übertragung von rund 40 Programmen in HD-Qualität möglich. Verschlüsselt werden die HD-Angebote der privaten Sender, die Programme der Öffentlich-Rechtlichen sind auch in HD frei empfangbar. Media Broadcast, Sender und Elektronikhersteller haben sich für ein kartenloses Verschlüsselungssystem mit Chips entschieden. Der monatliche Preis für die HD-Inhalte dürfte bei 4 bis 8 Euro liegen, war aus Branchenkreisen zu erfahren.

Michael Müller, Senior Vice President Distribution bei ProSiebenSat.1 Media, sagte im Oktober 2015 auf den Medientagen München: "Wir glauben an die Terrestrik." Nutzer seien bereit, für HD zu zahlen. Die Sendergruppe habe 5,7 Millionen HD-Subscriber, im Jahr 2018 erwarte der Konzern 9,2 Millionen. Alle sechs privaten Free-TV-Programme würden über DVB-T2 ausgestrahlt. Welche davon in Full-HD ins Angebot kommen, sagte Müller im Oktober noch nicht. Hier würden Labortests in Berlin abgewartet.

Der Umstieg auf DVB-T2 mit dem Kompressionsverfahren HEVC soll 2018 vollzogen werden. Im Frühsommer 2016 startet der Pilotbetrieb des neuen Standards DVB-T2 unter anderem in der Region Berlin-Brandenburg. Mit dem Regelbetrieb soll im ersten Quartal 2017 begonnen werden. Bereits jetzt laufen Pilotprojekte in Berlin, München und seit kurzem in Köln/Bonn, über die Programme empfangen werden können.


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GrandmasterA 25. Jan 2016

Was Du meinst, ist Card-Sharing. Ich hab aber legale Abos mit normalen legalen Karten...

GrandmasterA 25. Jan 2016

Mir tun auch 43 Euro nicht weh... ;) Spotify brauch ich hingegen nicht. Man hat ja die...

subangestellt 25. Jan 2016

was bedeutet ... mein Geld. Für die gefühlte 100ste Spielfilm-Wiederholung, die aber...

1nformatik 25. Jan 2016

Warte doch mal ab wie DVB-T2 wird bevor du große Spekulationen anstellst? Ohne Erfahrung...

1nformatik 25. Jan 2016

Bei Netflix ist auch nicht alles Gold was glänzt: Serien gibt es einige - ja stimmt, aber...



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