DSLRs am Ende Systemkamera als Nachfolger der Olympus E-5 avisiert

Olympus hat deutliche Hinweise auf ein Ende seines DSLR-Programms gegeben. Demnach wird der Nachfolger der mehr als zwei Jahre alten Spiegelreflexkamera E-5 eine Systemkamera ohne Spiegel sein.

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In einem Interview mit der Website Quesabesque verriet der spanische Olympus-Chef Miguel Angel Garcia, dass die kommende Kamera mit Micro-Four-Thirds- und Four-Thirds-Objektiven kompatibel sein werde. Der Artikel wurde mittlerweile etwas verändert, so dass dort nur noch steht, dass der E-5-Nachfolger in der Lage sein werde, das ganze Potential der Four-Thirds-Objektive ausnutzen zu können.

Micro-Four-Thirds-Objektive werden an den Olympus-Systemkameras eingesetzt, während Four-Thirds-Modelle die Domäne der DSLRs des japanischen Unternehmens sind. Es gibt allerdings einen Adapter, um die DSLR-Objektive auch an den kleineren spiegellosen Fotoapparaten einsetzen zu können, wenngleich mit Funktionseinschränkungen. Der Autofokus ist dann quälend langsam.

Wie Petapixel bemerkte, wurde im spanischen DSLRmagazine ein Interview mit Olympus-Präsident Haruo Ogawa veröffentlicht, wonach der Nachfolger eine Mischung aus der Systemkamera OM-D und der DSLR E-5 sei - und mit einem elektronischen Sucher ausgestattet werde. Die noch namenlose Kamera werde mit einem Micro-Four-Thirds-Bajonett erscheinen. Ein Adapter für die DSLR-Objektive soll auch kommen. Das ist vermutlich, was der spanische Olympus-Chef andeuten wollte, als er von der Möglichkeit sprach, dass die neue Kamera das volle Potential dieser Objektive nutzen könne.

Die Olympus E-5 wurde 2010 veröffentlicht und besitzt als reine DSLR einen optischen und keinen elektronischen Sucher. Sie erreicht eine Auflösung von 12,3 Megapixeln und kann Videos mit nicht mehr zeitgemäßen 720p aufnehmen. Weitere Olympus-DSLRs gibt es nicht.


Der Spatz 07. Jan 2013

Nun ja, welchen Vorteil hat den die "Systemkamera", die im identischen Gehäuse steckt...

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