DSLR von Nikon D5200 mit DX-Sensor und 24 Megapixeln

Noch vor Weihnachten soll Nikons neue DSLR D5200 in den Läden stehen. Sie bietet einen besseren Autofokus und schnelleren Prozessor als ihr Vorgänger und vor allem eine Auflösung, die bisher nur bei Vollformatsensoren üblich war. Sie kostet so viel wie die D7000, die bald billiger werden dürfte.

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Rund 18 Monate nach der Vorstellung der D5100 stellt Nikon den Nachfolger D5200 vor. Statt mit immer höheren Lichtempfindlichkeiten wie bei den professionellen Kameras setzt Nikon bei der neuen DSLR, die als Consumer-Gerät eingeordnet wird, auf eine höhere Auflösung des CMOS-Sensors.

Obwohl dieser im DX-Format (23,5 x 15,6 mm) gebaut ist, erreicht er mit 24,71 Millionen Gesamtpixeln eine Auflösung, die bei den auch als Vollformat bezeichneten FX-Sensoren üblich ist. Auch die neue Nikon D600 mit FX-Sensor kommt nur auf 24,3 Millionen Pixel. Die höchste Auflösung für Fotos bei der D5200 beträgt 6.000 x 4.000 Pixel. Der Vorgänger D5100 bietet 16,2 Megapixel und 4.928 x 3.264 Punkte pro Foto.

Die ISO-Werte hat Nikon nicht erhöht, sie können in kalibrierten Modi von 100 bis 6.400 eingestellt werden. Bei einer Erhöhung um zwei Stufen (2 LW) ergeben sich effektiv ISO 25.600. Neben den üblichen Motivprogrammen wie für Porträts und Landschaftsaufnahmen sind alle Einstellungen auch manuell wählbar.

Das Gehäuse der D5200 hat sich kaum verändert, auffällig ist immer noch das Klappdisplay, das Fotografieren und Filmen aus ungewöhnlichen Winkeln erlaubt. An der linken Seite kann der WLAN-Adapter WU-1a angesteckt werden, mit dem die Kamera über Smartphones, Tablets und PCs ferngesteuert werden kann.

Neben dem Sensor wurde auch der Autofokus verbessert, der nun mit 39 statt 11 Messfeldern (D5100) arbeitet und 9 Kreuzsensoren besitzt. Er ist auch beim Filmen aktiv. Der Belichtungsmesser arbeitet mit 2.016 statt vorher 420 Pixeln und soll auch zu einem genaueren Weißabgleich beitragen.

Videos mit 1080i60 oder 720p60

Ebenfalls neu ist der Bildprozessor Expeed3, der unter anderem auch in der D600 zum Einsatz kommt. Bis zu fünf Bilder pro Sekunde statt vier bei der D5100 schafft die D5200 laut Nikon. Die schnellere CPU sorgt auch dafür, dass nun die Videoformate 1080i60 und 720p60 zur Verfügung stehen, die D5100 bot in Full-HD und der kleineren Auflösung höchstens 30 Vollbilder. Ein Stereomikrofon ist eingebaut, ein externes lässt sich über eine Miniklinke anschließen.

Interessant ist die Preisgestaltung. Nikons Empfehlung für den Body der D5200, also das Kameragehäuse ohne Objektiv, liegt bei 809 Euro. Für knapp unter 800 Euro ist aber auch schon die D7000 (16 Megapixel, kein Klappdisplay) zu haben, die bisher das Spitzenmodell der Consumer-Kameras mit DX-Sensor bei Nikon war. Der Vorgänger, D5100, ist bereits unter 500 Euro zu haben. Sowohl die D7000 als auch die D5100 bleiben laut Nikon weiter im Angebot, vor allem die D7000 dürfte aber noch billiger werden. Sie ist bei ambitionierten Fotografen unter anderem wegen des vor Staub und Spritzwasser geschützten Gehäuses beliebt.

Die D5200 gibt es als Body nur in der Farbe Schwarz. Die weiteren Varianten in Rot und Bronze werden nur mit dem Kit-Objektiv AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR angeboten, dieses Paket kostet 919 Euro. Anfang Dezember 2012 sollen die Kameras ausgeliefert werden.


hiasB 07. Nov 2012

Na, da bin ich mal auf Beispiele gespannt. Für eine Consumer Kamera ist die D7000...

Der Spatz 07. Nov 2012

Naja war ja auch bei 64/19° ISO (ISO=alte ASA+DIN - für die die es nicht wissen). ein...

bernd71 06. Nov 2012

Ist der grund nicht eher das man bei iso Stufen gewisse Kriterien einhalten muss (ISO...

Raumzeitkrümmer 06. Nov 2012

zu a Fällt bei einem Wafer mit 1000 kleinen Sensoren ein Staubkorn drauf, dann hat man 1...

sparvar 06. Nov 2012

...wie der der 650D muss ich mal schauen welche es wird :) die zeit wird helfen. (fast...

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