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Messsoftware der Bundesnetzagentur
Messsoftware der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Drosselung: Bundesnetzagentur braucht mehr Tester für Netzneutralität

Messsoftware der Bundesnetzagentur
Messsoftware der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Noch gut einen Monat können Nutzer überprüfen, ob ihr Internet-Provider die Netzneutralität verletzt. Die Bundesnetzagentur wünscht sich mehr Teilnehmer für den Test, der wegen der DSL-Drosselungspläne der Telekom an Bedeutung gewonnen hat.

Noch bis zum 30. Juni 2013 kann jeder Nutzer selbst testen, ob der Internet-Provider die Netzneutralität einhält. Der Test der Bundesnetzagentur untersucht, ob Datenpakete beim Versenden gleichberechtigt behandelt werden, egal welchen Inhalt sie haben und von welchem Dienst sie stammen.

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Das Testangebot läuft bereits seit dem 22. März 2013. Ein Sprecher der Regulierungsbehörde sagte Golem.de, die Teilnahme sei jedoch nicht so hoch wie beim Breitbandtest. "Der war deutlich stärker nachgefragt." Für ein genaues Bild zur Lage der Netzneutralität in Deutschland benötigt die Bundesnetzagentur die Mithilfe möglichst vieler Internetnutzer. Nach Angaben der Bundesnetzagentur kann die Studie die anwendungsspezifische Beeinflussung der Datenübertragungsrate untersuchen. Dabei wird mit dem Glasnost-Tool des Max-Planck-Instituts für Softwaretechnologie in Saarbrücken gearbeitet.

Seitdem die Deutsche Telekom angekündigt hat, auch Internetzugänge im Festnetz zu drosseln, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist, wird das Thema Netzneutralität wieder verstärkt diskutiert.

Die Petition des Studenten Johannes Scheller für eine gesetzliche Verpflichtung der Provider zur Netzneutralität hatte in der vergangenen Woche die erforderliche Zahl der Mitzeichner gefunden. Das am 21. Mai 2013 veröffentlichte Ersuchen hat gegenwärtig über 70.000 Unterstützer.

Die Bundesnetzagentur hatte im April 2013 die Ergebnisse einer Studie zur tatsächlichen Geschwindigkeit von Internetanschlüssen veröffentlicht. Danach hält kaum ein Internetprovider seine Versprechen zur Datenrate. Bei den DSL-Anschlüssen hatten jene der untersten Bandbreitenklasse von unter 2 MBit/s und von 2 bis 8 MBit/s das beste Ergebnis. Hier erreichten 80,1 beziehungsweise 42,5 Prozent die vermarkteten Übertragungsraten, während es im Bereich 8 bis 18 MBit/s nur 63,4 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent waren.


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Baron Münchhausen. 30. Mai 2013

-Seite geöffnet. Nichts da. -Skripte erlaubt. Ghostery blockte nichts. Daten...

SoniX 30. Mai 2013

Bei mir wird eine Drosselung erkannt ohne dass eine da wäre. Test -> Mülleimer.

SoniX 30. Mai 2013

Hier gehts schon mit Chrome. Aber wie auch immer. Das Ergebnis ist sowieso Unsinn. Ich...

Salzbretzel 30. Mai 2013

Bei mir lief der Test auch nicht auf Anhieb. Erst nachdem Noscript und ADblock...

nmSteven 29. Mai 2013

Bin bei O2 und der Vertrag läuft auch direkt über O2 (war damals direkt nach dem Start...



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