Anzeige
Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel
Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel (Bild: Viprinet)

Drosselung: 1 GByte soll die Telekom unter 1 Cent kosten

Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel
Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel (Bild: Viprinet)

Die Deutsche Telekom hat wie angekündigt heute ihre Drosseltarife für DSL veröffentlicht. Der Chef des Routerherstellers Viprinet macht eine andere Rechnung auf als die Telekom.

Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel erklärt in der aktuellen Drosselungsdebatte, dass die Übertragung von 1 GByte die Deutsche Telekom weit unter 1 Cent koste. Der Chef des deutschen Herstellers von Business-Internetroutern rechnet für Golem.de vor: "Wir selber zahlen aktuell als 'Kleinverbraucher' in einem Backbone-Netz 6 Euro pro garantierten MBit/s. Garantierte Bandbreite lässt sich in Traffic umrechnen. 1 MBit/s sind im Monat 253 GByte, das heißt, wir zahlen pro GByte 0,024 Euro."

Anzeige

In diesen Preis des Providers von Viprinet ist eine Gewinnmarge einberechnet. Kissel sagt: "Die Telekom, die ihr eigenes Netz betreibt, braucht sich keine Marge zu zahlen. Ich würde aktuell also von realen Kosten von deutlich unter 1 Cent pro GByte ausgehen."

Zudem verweigere sich die Telekom neutralen Peerings am DE-CIX. Die Kalkulation aller Anbieter außer der Telekom beinhalte, dass der Traffic zum Teil teurer in Richtung Telekom-Kunden geht, wofür die Anbieter an die Telekom zahlen müssen.

Am 2. Mai 2013 hat die Telekom auf ihrer Webseite die neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für DSL-Anschlüsse veröffentlicht. In dem PDF werden auch die schon zuvor bekannten Volumengrenzen bestätigt. Bei Anschlüssen bis 16 MBit/s sind 75 GByte enthalten, bei VDSL-Anschlüssen mit 25 oder 50 MBit/s sind es 200 GByte. Glasfaseranschlüsse mit 100 MBit/s werden ab 300 GByte gedrosselt, bei 200 MBit/s ab 400 GByte. Da die Geschäftsbedingungen Teil eines Vertragsabschlusses mit der Telekom werden, könnte der Netzbetreiber die Drosselung mit jedem Neuvertrag sofort umsetzen - auch wenn das Unternehmen bisher beteuert, das erst ab 2016 tun zu wollen. In den Geschäftsbedingungen sind keine Preise für eine Aufhebung der Drosselung genannt.

Telekom-Sprecher Philipp Blank hatte Golem.de gesagt, dass "Kunden ihren Anschluss für ein paar Euro weiterhin mit Highspeed nutzen" könnten.


eye home zur Startseite
TW1920 12. Mai 2013

mmh, wenn man es so sieht hast auch wieder recht. Im Grunde sind Menschen Egoisten und...

Ach 06. Mai 2013

Der Staat ist seinen Bürgern verpflichtet und der Staat hält 32% der Telekomaktien(der...

Paykz0r 05. Mai 2013

jop, genau das machen sie in den staaten!

neocron 05. Mai 2013

Die telekom und die tals SIND bereits reguliert ... Entsprechend kann ich das egoistische...

BadBoy.Shane 04. Mai 2013

Klingt so nach einem typischen "Pech gehabt" Kommentag ... Also soll ich, wenn ich gutes...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Modulbetreuer / Anwendungsentwickler HCM (m/w)
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen Raum Ingolstadt
  2. Software Engineer Adobe AEM im Team Marketing Platform (m/w)
    Daimler AG, Ulm
  3. Entwickler/in Situationsanalyse Fahrerassistenzsysteme
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Systemarchitekt/in
    Robert Bosch GmbH, Leonberg

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Lenkrad kaufen und Euro Truck Simulator 2: Titanium-Edition gratis erhalten
  2. VORBESTELLBAR: Xbox Wireless Controller (kompatibel mit Windows 10 Geräten)
    59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. VORBESTELLBAR: Battlefield 1 [PC]
    49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IT und Energiewende: Fragen und Antworten zu intelligenten Stromzählern
IT und Energiewende
Fragen und Antworten zu intelligenten Stromzählern
  1. Smart Meter Bundestag verordnet allen Haushalten moderne Stromzähler
  2. Intelligente Stromzähler Besitzern von Solaranlagen droht ebenfalls Zwangsanschluss
  3. Smart-Meter-Gateway-Anhörung Stromsparen geht auch anders

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

  1. Ja und ?

    wire-less | 22:11

  2. Re: als Social Media Verweigerer

    Niaxa | 22:11

  3. Re: Schöner "sponsored Post" mit klickbait...

    sfe (Golem.de) | 22:10

  4. Re: Es fehlt an Inhalten

    war10ck | 22:09

  5. Re: Fehler im Artikel

    sfe (Golem.de) | 22:09


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel