Abo
  • Services:
Anzeige
Droidifi - Android statt Standard-Firmware für WLAN-ac-Router
Droidifi - Android statt Standard-Firmware für WLAN-ac-Router (Bild: Droidifi)

Droidifi: Android für WLAN-ac-Router

Droidifi - Android statt Standard-Firmware für WLAN-ac-Router
Droidifi - Android statt Standard-Firmware für WLAN-ac-Router (Bild: Droidifi)

Mit der Android-Firmware Droidifi sollen aktuelle 802.11-ac-Router mehr Funktionen und Apps zum Nachrüsten erhalten. Finanziert wird das Projekt über Kickstarter.

Das Kickstarter-Projekt Droidifi soll die WLAN-ac-Router Cisco/Linksys EA6500, Netgear R6300 und Asus RT-AC66U aufwerten. Deren Rechenleistung ist laut den Droidifi-Initiatoren groß genug, um Android sowie Android-Apps auszuführen. Damit sollen die "schlecht designten und programmierten" Original-Firmware-Versionen der Hersteller ersetzt werden können.

Anzeige

Droidifi basiert auf Android 4.2.2. (Jelly Bean) und nutzt den aktuellen stabilen Linux-Kernel 3.6.11 mit eigens vom Droidifi-Team entwickelten Gerätetreibern. Die Steuerung erfolgt per Webbrowser, Maus und Tastatur am PC - der Router selbst wird von Android als Tablet eingestuft. Zu den Droidifi-Funktionen zählen etwa Power Boost zum Anheben der Sendeleistung, Mesh-Networking zur vermaschten Vernetzung mehrerer WLAN-Router zu einem größeren Netzwerk sowie Droidifi-eigene Apps.

Eigener Appstore

Dabei setzt Droidifi auf einen eigenen Appstore. "Ihr werdet vermutlich Angry Birds nicht auf dem Router spielen wollen, könntet es aber tun", erklärt das Droidifi-Entwicklerteam. "Wir entwickeln unsere eigenen Apps, die neue Funktionen hinzufügen, die sich auswählen und installieren lassen."

Zu den geplanten Funktionen zählt auch eine USB-Unterstützung, etwa zur Anbindung von Datenträgern, Webcams, Druckern oder UMTS-Modems. Dazu kommen ein Media- und Dateiserver, Anbindung an Cloud-Speicherdienste, Quality of Service zur Bandbreitenverwaltung, Firewall und Virenscanner.

Unabhängige Android-Entwickler sollen ihre Apps ebenfalls kostenlos oder kostenpflichtig über den Droidifi-Appstore anbieten können. Allerdings ist der Zugang zum Downloadshop für die Droidifi-Nutzer nicht kostenlos, sondern mit einem kostenpflichtigen Abonnement verbunden, das aber auch alle Apps des Droidifi-Teams enthält. So soll die Weiterentwicklung und Verbesserung von Droidifi finanziert werden. Alternativ können Nutzer auch nur die Basisversion von Droidifi nutzen, der nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen.

Mehr WLAN-ac-Router

Droidifi soll später auch auf anderen IEEE-802.11-ac-kompatiblen Routern laufen. Die aktuell unterstützten Geräte Cisco/Linksys EA6500, Netgear R6300 und Asus RT-AC66U bieten eine 600-MHz-MIPS-CPU, je 128 MByte RAM und Flash-Speicher.

Die Anpassungen von Android an WLAN-Router beschreiben die Entwickler als große Herausforderung, da das Betriebssystem auf Smartphones und Tablets optimiert ist. Entsprechend sei viel Low-Level-Programmierung vonnöten.

Aktuell gebe es eine Alpha-Firmware mit einfacher WLAN- und Ethernet-Unterstützung sowie ein funktionierendes, HTML5-basiertes Remote-Bildschirm-Interface. Noch fehlten aber eine robuste Firewall, QoS, Port-Forwarding und vieles mehr. Und Jelly Bean gehe von Geräten mit GPU aus, so dass derzeit die Display-Architektur so angepasst werde, dass sie auch mit CPU-Rendering arbeite.

Trotz der Arbeit, die noch in Droidifi gesteckt werden muss, erwarten die Entwickler, im Mai 2013 die erste Version freigeben zu können. Finanzielle Unterstützung erhoffen sie sich dabei über Kickstarter, dort haben sie das mit 2.500 US-Dollar niedrig angesetzte Ziel etwas übertroffen, haben aber noch bis zum 16. März 2013 Zeit, mehr Interessenten zu versammeln.


eye home zur Startseite
Unwichtig 20. Feb 2013

Android klingt halt viel spannender als OpenWRT. Ich bin mal gespannt welche Vorteile Ihr...

ZeRoWaR 20. Feb 2013

Ja gibt es alles und vieles mehr, das OpenWRT auch nicht kann. Allein, weil es XBMC für...

ZeRoWaR 20. Feb 2013

Android nutzt Java, Java sollte mal zur "allumfassenden Seuche" werden, es sollte über...

elgooG 20. Feb 2013

Wieso nicht OpenWRT weiterentwickeln, verbessern und den Herstellern schmackhaft machen...

Shuro 20. Feb 2013

Wer weiß, vielleicht schon früher ein guter Windows-Konkurrent. Fakt ist das durch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden
  2. Deutsche Telekom AG, Berlin
  3. Industrial Application Software GmbH, Karlsruhe
  4. Landeshauptstadt München, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 134,99€
  3. 49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT


  1. Bildbearbeitung unmöglich

    Lightroom-App für Apple TV erschienen

  2. Quartalszahlen

    Apple-Gewinn bricht wegen schwächerer iPhone-Verkäufe ein

  3. SSD

    Crucial erweitert MX300-Serie um 275, 525 und 1.050 GByte

  4. Shroud of the Avatar

    Neustart der Ultima-ähnlichen Fantasywelt

  5. Spielekonsole

    In Nintendos NX stecken Nvidias Tegra und Cartridges

  6. Nach Terroranschlägen

    Bayern fordert Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung

  7. Android-Smartphone

    Update soll Software-Probleme beim Oneplus Three beseitigen

  8. Tim Sweeney

    "Microsoft will Steam zerstören"

  9. Störerhaftung weg

    Kommt nun der Boom für offene WLANs?

  10. Fusion mit Hailo

    Mytaxi wird zum größten App-basierten Taxivermittler Europas



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen
  2. Mobilfunk Sicherheitslücke macht auch Smartphones angreifbar
  3. Master Key Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

  1. Re: Noch genauere Karten?

    amagol | 03:07

  2. Re: Ist doch nur noch für Kriminelle

    Flexy | 02:55

  3. Re: Halte ich für Schwachsinn, das Datenzugriff...

    Keepo | 02:50

  4. Re: Terror und die daraus folgenden Forderungen

    stiGGG | 02:37

  5. Re: Nichts neues

    Wallbreaker | 02:26


  1. 23:40

  2. 23:14

  3. 18:13

  4. 18:06

  5. 17:37

  6. 16:54

  7. 16:28

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel