Abo
  • Services:
Anzeige
Global Hawk Drohnen: Aktionsradius deutlich vergrößern
Global Hawk Drohnen: Aktionsradius deutlich vergrößern (Bild: Darpa)

Drohnen: Global Hawks simulieren autonomes Tanken in der Luft

Global Hawk Drohnen: Aktionsradius deutlich vergrößern
Global Hawk Drohnen: Aktionsradius deutlich vergrößern (Bild: Darpa)

Die Darpa hat zwei Drohnen über einen längeren Zeitraum in kurzem Abstand hintereinander fliegen lassen. Damit zeigte sie, dass autonomes Auftanken einer Drohne in der Luft möglich ist.

Langweilig kann es Drohnen auf Langzeitmissionen nicht werden - aber ihnen kann irgendwann der Treibstoff ausgehen. Wenn Drohnen jedoch in der Luft aufgetankt werden können, sind sie praktisch unbegrenzt lange einsetzbar. Bei einem Test, den die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) durchgeführt hat, ist ein wichtiger Fortschritt gelungen: Zwei Drohnen absolvierten ein Manöver, das ein autonomes Auftanken in der Luft ermöglichte.

Anzeige

Die beiden unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) vom Typ RQ-4 Global Hawk flogen gut 2,5 Stunden in einem Abstand von weniger als 30 Metern hintereinander her. Das Manöver fand in circa 14.600 Metern Höhe statt. Die für den Test modifizierten Drohnen gehören der US-Weltraumbehörde Nasa und werden sonst für Forschungsmissionen eingesetzt.

Unbemanntes und bemanntes Flugzeug

Es war der neunte Test im Rahmen des Programms Autonomous High-Altitude Refueling (AHR), das am 30. September 2012 endete. Gleichzeitig war es das erste Mal, dass die beiden UAVs so nahe hintereinander flogen, dass es möglich war, Daten über die Auswirkungen von Turbulenzen auf die UAVs und über die Reaktionen der Flugsteuerung zu sammeln. Anfangs waren an den Tests eine Drohne und ein bemanntes Flugzeug beteiligt.

  • Zwei Drohnen vom Typ Global Hawk simulieren ein Auftankmanöver in der Luft. (Foto: Darpa)
  • Beide UAVs flogen gut 2,5 Stunden in weniger als 30 Metern Entfernung hintereinander her. (Foto: Darpa)
  • Durch Auftanken in der Luft könnte der Aktionsradius von UAVs deutlich vergrößert werden. (Foto: Darpa)
Zwei Drohnen vom Typ Global Hawk simulieren ein Auftankmanöver in der Luft. (Foto: Darpa)

Damit sei bewiesen, dass sogenannte Hale-Drohnen "sicher und autonom unter Bedingungen für das Betanken in der Luft operieren können", erklärt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Die Abkürzung Hale steht für High Altitude Long Endurance, bezeichnet also Drohnen, die in großer Höhe lang andauernde Einsätze fliegen.

Eine Global-Hawk-Drohne kann über 30 Stunden im Einsatz sein. Würde sie in der Luft aufgetankt, könnte sie ihren Aktionsradius deutlich vergrößern. Allerdings sind viele Drohnen nicht leistungsfähig genug, um von einem herkömmlichen Tankflugzeug betankt zu werden. "Ziel dieser Demonstration war, die Erwartung zu wecken, dass künftige Hale-Fluggeräte in der Luft aufgetankt werden", erklärte Jim McCormick, Leiter des Programms.


eye home zur Startseite
swissmess 09. Okt 2012

Und beachtet den letzten Satz: "Ziel dieser Demonstration war, die Erwartung zu wecken...

pythoneer 09. Okt 2012

Die Folge mit Frank und Fefe war echt gut. Was mir wirklich zu denken gegeben hat, war...

neumac 08. Okt 2012

Golem schreibt von 30 Metern, im Video (am Anfang als Text, danach als Audio zu hören...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Porsche Financial Services GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Erlangen
  3. Landeshauptstadt München, München
  4. Marel GmbH & Co. KG, Osnabrück


Anzeige
Top-Angebote
  1. 43,99€
  2. 4,99€
  3. 299,90€ (UVP 649,90€)

Folgen Sie uns
       


  1. Iana-Transition

    US-Staaten wollen neue Internetaufsicht stoppen

  2. Tintenpatronensperre

    HP hält dem Druck nicht stand

  3. Generation EQ

    Mercedes stellt Elektro-SUV mit 500 km Reichweite vor

  4. Waipu TV im Hands on

    Das richtig flexible Internetfernsehen

  5. Twitch

    Amazon macht Streamer in Breakaway zu Matchmakern

  6. Autonomes Fahren

    Die Ethik der Vollbremsung

  7. Renault

    Elektroauto Zoe mit 41-kWh-Akku und 400 km Reichweite

  8. Leistungsschutzrecht

    Oettingers bizarre Nachhilfestunde

  9. Dating-Portal

    Ermittlungen gegen Lovoo werden eingestellt

  10. Huawei

    Mobilfunkbetreiber sollen bei GBit nicht die Preise erhöhen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

  1. Re: DAS kommt dabei heraus

    ibsi | 10:17

  2. Re: Nette Sache - HD ÖR in eigenregie auch Kostenlos?

    most | 10:16

  3. Re: Priorisierte Dienste durch die Hintertür.

    gurke1 | 10:16

  4. Re: so großes Netzteil?

    Anonymster... | 10:15

  5. Re: Nein, ich finde es nicht toll

    TrollNo1 | 10:15


  1. 09:55

  2. 09:36

  3. 09:27

  4. 09:00

  5. 08:43

  6. 07:57

  7. 07:39

  8. 18:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel