Drohne Neue Microdrone steigt auf 4.000 Meter

Der deutsche Hersteller Microdrones hat technische Details zu seiner neuen Drohne MD4-3000 bekanntgegeben. Diese kann drei Kilogramm Nutzlast transportieren und bis auf vier Kilometer Höhe aufsteigen.

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Microdrone MD4-3000 heißt die neue Drohne des Siegener Unternehmens Microdrones. Der Quadcopter ist größer und kann mehr Nutzlast transportieren als die Vorgängermodelle.

  • Microdrone MD4-3000 ist der bislang größte Quadrocopter von Microdrones. (Foto: Microdrones)
  • Das maximale Startgewicht der Drohne beträgt 15 Kilogramm. Sie kann 3 Kilogramm Nutzlast transportieren. (Foto: Microdrones)
  • Erstmals setzt Microdrones die Rotoren mit drei Blättern ein. (Foto: Microdrones)
Microdrone MD4-3000 ist der bislang größte Quadrocopter von Microdrones. (Foto: Microdrones)

Die Drohne ist 2,05 Meter lang, knapp 1,9 Meter breit und 36 Zentimeter hoch. Angetrieben wird sie von vier Rotoren, die jeweils drei Blätter haben. Sie ermöglichen eine Steighöhe von bis zu 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. Das maximale Startgewicht des Quadrocopters beträgt 15 Kilogramm. Davon sind 3 Kilogramm Nutzlast, die die Drohne transportieren kann - das ist mehr als das Doppelte dessen, was die kleinere MD4-1000 mitnehmen kann.

Verbesserte Aerodynamik

Hersteller Microdrones hat nach eigenen Angaben das Design der Drohne aerodynamischer gestaltet. Dadurch erzeugt sie im Vorwärtsflug einen Auftrieb ähnlich der Tragfläche eines Flugzeugs, was wiederum bessere Flugleistungen ermöglicht. Die Reichweite der Drohne beträgt etwa 50 Kilometer, die Einsatzdauer etwa 45 Minuten. Durchschnittlich erreicht sie eine Fluggeschwindigkeit von 16 Metern pro Sekunde (knapp 58 Kilometer pro Stunde).

Die MD4-3000 kann ferngesteuert werden. Sie kann aber auch eine mit Wegpunkten festgelegte Route abfliegen. Dabei navigiert sie mit GPS - für die Verarbeitung steht mehr Rechenkapazität zur Verfügung als bei den früheren Microdrones.

Die Drohne kann unter anderem als fliegendes Auge eingesetzt werden. Die MD4-1000 etwa wird in einem Pilotprojekt im Solarforschungszentrum Plataforma Solar de Almería (PSA) in Südspanien eingesetzt, wo sie die Sonnenkollektoren inspiziert. Der japanische Fernsehsender TBS Television hat mit einer solche Drohne Luftbilder von Tieren für einen Dokumentarfilm aufgenommen.


EinBetroffener 06. Apr 2014

Ich bleibe dabei, das ist totaler Unfug. Das merkt man auch an diesem unsäglichen Forum...

guru1 05. Apr 2014

Liebe Leute, ich möchte auf ein Terrorverbrechen aufmerksam machen, dass inmitten...

Fotograf-Remscheid 10. Mär 2014

Kontrolliert alles aber keiner ! Minidrohnen werden auch auf keinem Radar gesichtet...

TTX 01. Apr 2013

Unsere Gesellschaft ist auch nicht auf das Leben ausgerichtet, sondern auf arbeiten, und...

dakota2108 27. Mär 2013

Genau, erstmal sind das wichtige Punkte bezüglich der Nutzlast und die Beständigkeiten...

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